Digitale WohnsitzanmeldungRheinland-Pfalz erreicht Flächendeckung

Mit der elektronischen Wohnsitzummeldung können die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz Wege, Zeit und Ressourcen einsparen.
(Bildquelle: stockasso/123rf.com)
In Rheinland-Pfalz steht die elektronische Wohnsitzummeldung (eWA) nun flächendeckend zur Verfügung. Das teilt das Ministerium des Innern und für Sport (MDI) mit. „Damit machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen Verwaltung, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird“, sagt Innenminister Michael Ebling. Immerhin handle es sich hier um einen der häufigsten Behördengänge.
Das digitale Prozedere umfasst vier Schritte, erläutert das Ministerium. Zunächst werden die Angaben zur neuen Wohnung erfasst und – sofern es sich nicht um Eigentum handelt – eine Wohnungsgeberbestätigung hochgeladen. Im Anschluss prüfe die zuständige Meldebehörde die eingereichten Daten und informiere per E-Mail über das Ergebnis. Nach erfolgreicher Prüfung könne die Meldebestätigung im Onlinedienst abgerufen und die neue Anschrift über die AusweisApp auf dem Chip des Ausweisdokuments aktualisiert werden. Zum Abschluss werden die erforderlichen Adressaufkleber für Personalausweis und gegebenenfalls Reisepass per Post zugestellt und auf den jeweiligen Dokumenten angebracht. „Besonders wichtig: Auch die Adressänderung auf dem Personalausweis wird digital erfasst und automatisch weiterverarbeitet“, erklärt Ebling. „Das spart Wege, Zeit und Ressourcen.“ Der gesamte Vorgang dauert laut Innenministerium im Durchschnitt rund 15 Minuten.
Entwickelt wurde der Onlinedienst von der Freien und Hansestadt Hamburg in Kooperation mit dem Bundesinnenministerium (wir berichteten). Der Start ist sowohl über die zentrale eWA-Plattform als auch über die Internetseiten der Kommunen möglich. Die Authentifizierung erfolgt über die Onlineausweisfunktion des Personalausweises.
„Dass wir in Rheinland-Pfalz die digitale Wohnsitzummeldung nun flächendeckend anbieten können, ist ein starkes Zeichen für den Erfolg kooperativer Digitalpolitik“, sagt Digitalministerin Dörte Schall. „Mit der landesweiten Einführung des von Hamburg entwickelten Onlinedienstes setzen wir ein starkes Zeichen für digitale Zusammenarbeit im Föderalismus. Das Prinzip Einer für Alle wird so zum echten Mehrwert: Ein zentrales Angebot, flexibel integriert – für einfache und einheitliche Abläufe auf kommunaler Ebene und für alle Bürgerinnen und Bürger unkompliziert, einheitlich und zeitsparend nutzbar.“
Innenminister Ebling ergänzt: „Es geht nicht mehr nur um digitale Formulare, sondern um ein grundsätzlich neues Verständnis von Verwaltungsabläufen – von der Antragstellung bis zur Rückmeldung. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Bund, Länder und Kommunen an einem Strang ziehen.“
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...
Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten
[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...
Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten
[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...






















