Samstag, 26. September 2026

Nordrhein-WestfalenKommunalportal.NRW geht live

[08.12.2022] Das unter dem Dach des KDN von den Dienstleistern regio iT und Südwestfalen-IT entwickelte Kommunalportal.NRW ist bei den ersten Kommunen live gegangen. Bis Ende 2022 sollen weitere dazukommen, sodass weit über eine Million Bürger online auf OZG-Leistungen Zugriff haben.

In Nordrhein-Westfalen ist das Kommunalportal.NRW in den ersten Kommunen live gegangen. Zum Jahreswechsel 2022/2023 soll die erste Roll-out-Phase abgeschlossen sein. Durch das Kommunalportal.NRW sollen Kommunen in die Lage versetzt werden, die vom OZG vorgesehenen Bürgerdienste online anzubieten, berichtet der KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, über den das Portal bereitgestellt wird. Insbesondere die Kommunen in NRW, die bislang kein Online-Angebot für ihre Bürger eingerichtet haben, könnten von dem Angebot profitieren, so der KDN. Für den Aufbau des herstellerneutralen Portals hatten sich die Dienstleister regio iT und Südwestfalen-IT zusammengeschlossen (wir berichteten).

Spürbarer Digitalisierungsschub für Kommunalverwaltungen

Derzeit befinden sich nach Angaben des KDN insgesamt rund 25 Kommunen im Onboarding-Prozess für das Kommunalportal.NRW, weitere 25 kommunale Mandanten seien bereits fertig installiert. Wenn die eingerichteten Mandanten demnächst in den öffentlichen Live-Betrieb übergehen, werden mit dem Kommunalportal.NRW über eine Million Bürgerinnen und Bürgern mit Online-Diensten versorgt. Über den KDN-Verlag werden zentrale OZG-Dienste, die der KDN mit seinen Mitgliedern und Partnern umgesetzt hat, allen nutzenden Kommunen zur Verfügung gestellt.
Die Gemeinde Alfter, die das Kommunalportal.NRW bereits nutzt, zeigt sich zufrieden: Durch die Anbindung an das Kommunalportal.NRW könnten die Anforderungen im Kontext des Portalverbunds und des Onlinezugangsgesetzes rechtzeitig erfüllt werden, sagte Bürgermeister Rolf Schumacher anlässlich der Live-Schaltung des Portals am 6. Dezember 2022. Dormagen, Grevenbroich, Leverkusen, Meerbusch, Rheinbach und Werne haben diesen Schritt ebenfalls bereits vollzogen.





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