EDV Ermtraudgeve|5 erfolgreich gestartet
Mit geve|5 ist Anfang des Jahres 2023 die fünfte Generation des Gewerbefachverfahrens von EDV Ermtraud produktiv gegangen. Wie der Software-Anbieter mitteilt, steht in der neuen Version der Betrieb im Fokus, der für Überwachungsbehörden relevant sei. Dem Betrieb sind mehrere Gesellschafter, mehrere Standorte, gewerberechtlich diverse einzelne An-, Um- und Abmeldungen, Haupt- und Nebentätigkeiten zugeordnet. Er konsolidiere den Verlauf der Gewerbemeldungen in eine einzige Entität, die als Übersicht über alle relevanten Informationen diene und die verschiedenen Funktionen für jeden Anforderungsbereich bietet. Als intuitiv und selbsterklärend bezeichnet laut EDV Ermtraud der Leiter des Gewerbeamtes der Stadt Grafenau das neue Gewerberegister. Besonders geschätzt würden von den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern die assistentengestützte Bedienung und die Farbcodes, die auf fehlende Informationen oder nicht der Übermittlungsnorm entsprechende Eingaben hinweisen. Das moderne Gewerberegisterverfahren biete der IT in Grafenau außerdem Investitionssicherheit und reduziere den hausinternen DV-Support. Dank der selbsterklärenden modernen Oberfläche reiche eine kompakte Schulung ohne Vor-Ort-Termin aus.
Trostberg ging als Pilotkommune voran
Als Pilotanwenderin hat die Stadt Trostberg die neue Lösung im Januar 2023 in Betrieb genommen. Voraus gegangen seien die einfache Installation via Remote-Service und eine reibungslose Datenübernahme. Mehrfach wurden laut EDV Ermtraud optimierte (Probe-)Konvertierungen der Daten aus dem Altverfahren vorgenommen, um die Datenqualität hinsichtlich der gestiegenen Übermittlungsanforderungen zu verbessern. Das neue Verfahren habe den Bearbeitungsaufwand für die Beschäftigten im Trostberger Rathaus reduziert. Der in geve|5 integrierte automatische Verteildienst übernehme nun die Weiterleitung der Gewerbemeldungen an das Bayerische Landesamt für Statistik. Der bislang notwendige manuelle Anstoß der Datenübermittlung durch die Mitarbeiter im Gewerbeamt entfalle. Die GEWAN-Plattform verteile die Meldungen automatisch an die jeweils aktuellen Empfänger laut Gewerbeordnung. In enger Abstimmung zwischen Endanwendern, den Mitarbeitern des Statistischen Landesamtes und dem Entwicklungsteam von EDV Ermtraud konnte dies deutlich vor Inkrafttreten der größeren Änderungen durch XGewerbeordnung realisiert werden, heißt es vonseiten des geve|5-Anbieters. Der Übergang von alter auf neue Software inklusive GEWAN-Verteilung sei reibungslos erfolgt.
Für die Zukunft bereit
Im Februar fanden dann planmäßig die Datenübernahmen, Schulungen und Feinkonfiguration für die Stadt Osterhofen statt. Wie in Trostberg werde auch hier das bedienerfreundliche Verfahren auf einem eigenen Server betrieben. Ein kostenintensives externes Hosting könne entfallen. Die Anwenderinnen und Anwender bestätigen laut EDV Ermtraud eine schnelle Eingewöhnung in das neue Werkzeug. Auch werde das professionelle, fachlich erfahrene und personalstarke Supportteam von EDV Ermtraud in der Einführungsphase wertgeschätzt.
Mit dem Umstieg auf das neue Gewerbefachverfahren sind Kommunen laut EDV Ermtraud für künftige Herausforderungen gerüstet. Zum 1. November 2023 wird die so genannte gegenseitige Unterrichtung gemäß XGewerbeordnung verpflichtend, voraussichtlich ab dem Jahr 2024 ist der Freitextaustausch sicherzustellen. Die rechtssichere elektronische Freitextkommunikation soll insbesondere die Abstimmung zwischen den Behörden optimieren, die von gewerbefachlichen Aspekten betroffen sind, erklärt EDV Ermtraud. Vorgesehen sind unter anderem Rückfragenklärungen bei erlaubnispflichtigen Gewerben zwischen Kreisverwaltung und Gemeinde, die Meldung steuerlicher Abmeldungen an die Gewerberegister führende Kommune und Zuverlässigkeitsanfragen zu gewerbetreibenden Personen. Hiermit werden insbesondere noch komplett analoge Prozesse der Ordnungsbehörden digitalisiert.
Medienbruchfreier Import möglich
Hinsichtlich des Onlinezugangsgesetzes merkt EDV Ermtraud an, dass hochplausibilisierte Online-Gewerbemeldungen, wie sie die Lösung geve|Online und geve|5 hervorbringen, schon heute den durchgehend digitalen Weg mit medienbruchfreiem Import im Gewerbeverfahren ermöglichen. Als Spezialist für das Themenfeld Gewerbe biete EDV Ermtraud dazu die erforderliche Expertise – vom Web-Modul, über das Registerverfahren geve|5 bis hin zu Auskunftssystemen.
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...
Minden: Online-Dienst zur An- und Abmeldung von Hunden eingeführt
[11.08.2026] Minden bündelt die digitale An- und Abmeldung von Hunden in einem Online-Dienst. Ein selbst entwickelter Workflow verteilt die Angaben innerhalb der Verwaltung und soll die Bearbeitung beschleunigen. mehr...
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...
Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden
[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...
ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden
[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...
Umweltverwaltung: Strukturierte Prozesse
[27.07.2026] Mit ProUMWELT stellt das Unternehmen Prosoz eine Fachanwendung vor, die kommunale Umweltbehörden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unterstützt. mehr...
Braunschweig: Digital zum Bewohnerparkausweis
[22.07.2026] Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Angebot an digitalen Dienstleistungen um den Bewohnerparkausweis. Dieser wird künftig nur noch in digitaler Form ausgegeben. mehr...
Bremen: Bauantrag wird digital
[13.07.2026] Seit Anfang Juli können in Bremen Bauvorlagen lediglich online eingereicht werden. Die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform entfällt. Analog eingereichte Anträge werden künftig zurückgeschickt. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[09.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
Meldewesen: Fit für die digitale Welt
[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...
Magdeburg: Standesamt digitalisiert Terminvergabe
[01.07.2026] Künftige Brautpaare können ihren Wunschtermin zur Eheschließung jetzt online beim Standesamt der Stadt Magdeburg reservieren. Die neuen digitalen Trau- und Terminkalender können zudem für weitere Anliegen genutzt werden. mehr...
Mainz: Kita-App für alle
[01.07.2026] In Mainz wird die Care Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ausgerollt. Bis zum Start des neuen Kita-Jahres 2026/2027 werden alle städtischen Kitas an die Anwendung angebunden. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...



















