Freitag, 30. Oktober 2026

AKDBadebisKITA als Cloud-Version

[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version.
Kleinkinder spielen mit Bauklötzen.

Als cloudbasierte Version rüstet adebisKITA die Kinderbetreuungsverwaltung optimal für die Zukunft.

(Bildquelle: zsv3207/123rf.com)

Von der Abbildung der Organisationsstrukturen über die Beitragsabrechnung bis hin zur Sicherung von Fördergeldern unterstützt die Software adebisKITA die Verwaltung von Kindertagesstätten in Bayern. Jetzt bietet die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) die Lösung als Cloud-Version an.

„Damit rüsten die AKDB-Tochter kitaworX und die AKDB die Kinderbetreuungsverwaltung optimal für die Zukunft“, sagt Andrea Mischke, Geschäftsführerin von kitaworX. „Drei Prinzipien standen bei der Entwicklung im Mittelpunkt: Einfachheit bei der Bedienung, Flexibilität im Hinblick auf künftige Funktionalitäten und Erweiterungen sowie eine zeitgemäße, anschauliche Visualisierung.“ Die bisherige adebisKITA-Version wäre laut Mischke technisch irgendwann an ihre Grenzen gestoßen: Veraltete Komponenten und fehlende Kompatibilität zu aktuellen Standards hätten langfristig Wartung und Sicherheit erschwert. „Wir wussten: Erst ein zentraler Cloud-Betrieb ermöglicht es, die heute geforderten hohen Sicherheitsstandards zuverlässig umzusetzen.“

Zur einfachen Bedienbarkeit sollen laut AKDB grundlegend neu gedachte Prozesse in der Cloud-Version von adebisKITA beitragen. Menüs orientieren sich jetzt an Themen statt an Modulen, während vertraute Übersichten erhalten bleiben, um den Umstellungsaufwand zu verringern. Auch der Bereich zur Beitragsabrechnung und die Historie im Kinderakt seien neu konzipiert. 

In der webbasierten Version passe sich adebisKITA automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße an. Dynamische Ansichten, anpassbare Masken und eine globale Suche sollen eine an den Nutzerbedürfnissen ausgerichtete Arbeitsweise ermöglichen. Künftig soll auch ein Dark Mode zur Verfügung stehen. Die grafische Auswertung der Daten erfolge per Knopfdruck und sei noch anschaulicher als früher.

Hinzu kommt laut AKDB ein durchdachtes Migrationskonzept. Es sei von Anfang an mitgedacht worden, um den Systemwechsel möglichst ohne Ausfallzeiten zu gestalten. Im ersten Quartal 2026 starte die Pilotphase und eine gemeinsame Planung der Migration.

Wie der IT-Dienstleister abschließend mitteilt, wird bereits ein weiteres Thema für adebisKITA vorbereitet. Eine integrierte Funktion soll künftig den sicheren Informationsaustausch mit Eltern ermöglichen. Dabei stehe, unter Berücksichtigung höchster Datenschutzanforderungen, die direkte Anbindung zwischen Verfahren und Familie im Vordergrund.





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