LösungenMedienbruchfreie Marktorganisation

Gemeinsamer Ansatz für die Organisation und Verwaltung von Märkten, Großevents und Volksfesten.
(Bildquelle: natalikp/123rf.com)
Die zur DSV-Gruppe gehörende S-Public Services und das Unternehmen cit kooperieren jetzt mit dem Hersteller des Fachverfahrens Marktmeister Pro, der Firma LTE Consulting. Gemeinsam bieten sie Städten und Gemeinden eine durchgängig digitale Lösung für die Organisation von Jahrmärkten, Stadtfesten und Wochenmärkten.
Im Zentrum der Zusammenarbeit steht laut cit und S-Public Services die Kombination aus drei Komponenten: dem Fachverfahren Marktmeister Pro, der Formular- und Antragsplattform cit intelliForm sowie der technischen Anbindung und bei Bedarf dem sicheren Betrieb des Formularservers durch S-Public Services. Die Lösung richte sich an Kommunen, die ihre Antrags- und Bearbeitungsprozesse rund um die Marktorganisation digitalisieren sowie effizienter und bürgerfreundlicher gestalten möchten.
Ein Rundum-sorglos-Paket ohne großes IT-Projekt
Marktmeister Pro ist eine Softwarelösung für die Organisation von Märkten, Kirmessen, Volksfesten und kommunalen Veranstaltungen, die speziell für die Anforderungen von Marktämtern und Veranstaltungsverwaltungen entwickelt wurde. Durch die Partnerschaft entsteht laut cit und S-Public Services nun ein Gesamtpaket, das vor allem für Städte und Gemeinden interessant ist, die bislang keine entsprechende Lösung nutzen. Sie profitieren besonders, da sie den gesamten Prozess rund um die digitale Marktorganisation als Service aus einer Hand erhalten können: von der Antragstellung über Kommunikation und Dokumenten-Upload bis hin zu Standplatzvergabe und Gebührenmanagement. Die eingegebenen Daten werden über cit intelliForm erfasst und über die Schnittstellenanbindung von S-Public Services direkt an das Fachverfahren Marktmeister Pro übergeben – ohne Medienbrüche, ohne zusätzliche technische Hürden – und stehen dort direkt zur Bearbeitung zur Verfügung.
„Durch die Verbindung von Fachverfahren, Formularplattform und Schnittstelle erhalten Kommunen eine sofort einsatzbereite Lösung – ohne langwierige IT-Projekte. Das entlastet die Verwaltung und verbessert den Service für die Antragstellenden spürbar“, sagt Peter Höcherl, Mitglied der Geschäftsleitung bei S-Public Services.
Marktbeschicker können erforderliche Dokumente hochladen, den Bearbeitungsstand ihrer Anträge einsehen und auch bei späteren Bewerbungen erneut auf bereits übermittelte Daten zugreifen, heißt es in der Pressemeldung weiter. „Unsere assistentengestützte Formularlösung erlaubt es, selbst komplexe Antragsverfahren einfach, verständlich und medienbruchfrei abzubilden. Das erhöht die Datenqualität und vereinfacht die Abläufe auf beiden Seiten“, erläutert Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter bei cit.
Bewährter Einsatz in Bremen
Wie gut das Zusammenspiel der Partner in der Praxis funktioniert, zeigt nach Angaben von cit und S-Public Services das Beispiel der Freien Hansestadt Bremen. Dort wurde für Großveranstaltungen wie dem Freimarkt, der Osterwiese und dem Weihnachtsmarkt ein vollständig digitales Bewerbungs- und Verwaltungsverfahren realisiert. Was zuvor mit Papierformularen, Mappen und manuellem Abtippen verbunden war, ist heute ein durchgängiger Onlineprozess. Beschickerinnen und Schausteller reichen ihre Bewerbung digital ein, laden Unterlagen hoch und greifen bei Folgejahren auf bestehende Daten zurück. Die Verwaltung erhält vollständige und geprüfte Antragsdaten direkt im Fachverfahren – ohne Nachbearbeitung, ohne Rückfragen, ohne Medienbrüche.
Schrittweiser Ausbau möglich
„Die Zusammenarbeit mit cit und S-Public Services ermöglicht es uns, unser Fachverfahren gezielt in ein abgestimmtes Gesamtpaket einzubringen. Antrag, Verarbeitung und Betrieb greifen hier technisch wie organisatorisch ineinander – das reduziert Schnittstellenprobleme und vereinfacht die Einführung für Kommunen deutlich“, sagt Kira Stolley, Prokuristin bei der LTE Consulting GmbH.
Die gemeinsame Lösung steht interessierten Kommunen ab sofort zur Verfügung und kann schrittweise ausgebaut werden – von der einfachen Online-Antragstellung bis zur vollständigen Integration in die digitale Marktplatzverwaltung, heißt es in der Pressemeldung abschließend.
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...
Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten
[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...
Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten
[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...




















