Freitag, 1. Mai 2026

LösungenMedienbruchfreie Marktorganisation

[16.12.2025] Die Anbieter cit, S-Public Services und LTE Consulting bündeln ihre Kompetenzen, um Kommunen eine vollständig digitale Lösung für die Organisation und Verwaltung von Märkten bereitzustellen.
Karussell bei Nacht

Gemeinsamer Ansatz für die Organisation und Verwaltung von Märkten, Großevents und Volksfesten.

(Bildquelle: natalikp/123rf.com)

Die zur DSV-Gruppe gehörende S-Public Services und das Unternehmen cit kooperieren jetzt mit dem Hersteller des Fachverfahrens Marktmeister Pro, der Firma LTE Consulting. Gemeinsam bieten sie Städten und Gemeinden eine durchgängig digitale Lösung für die Organisation von Jahrmärkten, Stadtfesten und Wochenmärkten.

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht laut cit und S-Public Services die Kombination aus drei Komponenten: dem Fachverfahren Marktmeister Pro, der Formular- und Antragsplattform cit intelliForm sowie der technischen Anbindung und bei Bedarf dem sicheren Betrieb des Formularservers durch S-Public Services. Die Lösung richte sich an Kommunen, die ihre Antrags- und Bearbeitungsprozesse rund um die Marktorganisation digitalisieren sowie effizienter und bürgerfreundlicher gestalten möchten.

Ein Rundum-sorglos-Paket ohne großes IT-Projekt

Marktmeister Pro ist eine Softwarelösung für die Organisation von Märkten, Kirmessen, Volksfesten und kommunalen Veranstaltungen, die speziell für die Anforderungen von Marktämtern und Veranstaltungsverwaltungen entwickelt wurde. Durch die Partnerschaft entsteht laut cit und S-Public Services nun ein Gesamtpaket, das vor allem für Städte und Gemeinden interessant ist, die bislang keine entsprechende Lösung nutzen. Sie profitieren besonders, da sie den gesamten Prozess rund um die digitale Marktorganisation als Service aus einer Hand erhalten können: von der Antragstellung über Kommunikation und Dokumenten-Upload bis hin zu Standplatzvergabe und Gebührenmanagement. Die eingegebenen Daten werden über cit intelliForm erfasst und über die Schnittstellenanbindung von S-Public Services direkt an das Fachverfahren Marktmeister Pro übergeben – ohne Medienbrüche, ohne zusätzliche technische Hürden – und stehen dort direkt zur Bearbeitung zur Verfügung.

„Durch die Verbindung von Fachverfahren, Formularplattform und Schnittstelle erhalten Kommunen eine sofort einsatzbereite Lösung – ohne langwierige IT-Projekte. Das entlastet die Verwaltung und verbessert den Service für die Antragstellenden spürbar“, sagt Peter Höcherl, Mitglied der Geschäftsleitung bei S-Public Services.

Marktbeschicker können erforderliche Dokumente hochladen, den Bearbeitungsstand ihrer Anträge einsehen und auch bei späteren Bewerbungen erneut auf bereits übermittelte Daten zugreifen, heißt es in der Pressemeldung weiter. „Unsere assistentengestützte Formularlösung erlaubt es, selbst komplexe Antragsverfahren einfach, verständlich und medienbruchfrei abzubilden. Das erhöht die Datenqualität und vereinfacht die Abläufe auf beiden Seiten“, erläutert Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter bei cit.

Bewährter Einsatz in Bremen

Wie gut das Zusammenspiel der Partner in der Praxis funktioniert, zeigt nach Angaben von cit und S-Public Services das Beispiel der Freien Hansestadt Bremen. Dort wurde für Großveranstaltungen wie dem Freimarkt, der Osterwiese und dem Weihnachtsmarkt ein vollständig digitales Bewerbungs- und Verwaltungsverfahren realisiert. Was zuvor mit Papierformularen, Mappen und manuellem Abtippen verbunden war, ist heute ein durchgängiger Onlineprozess. Beschickerinnen und Schausteller reichen ihre Bewerbung digital ein, laden Unterlagen hoch und greifen bei Folgejahren auf bestehende Daten zurück. Die Verwaltung erhält vollständige und geprüfte Antragsdaten direkt im Fachverfahren – ohne Nachbearbeitung, ohne Rückfragen, ohne Medienbrüche.

Schrittweiser Ausbau möglich

„Die Zusammenarbeit mit cit und S-Public Services ermöglicht es uns, unser Fachverfahren gezielt in ein abgestimmtes Gesamtpaket einzubringen. Antrag, Verarbeitung und Betrieb greifen hier technisch wie organisatorisch ineinander – das reduziert Schnittstellenprobleme und vereinfacht die Einführung für Kommunen deutlich“, sagt Kira Stolley, Prokuristin bei der LTE Consulting GmbH.

Die gemeinsame Lösung steht interessierten Kommunen ab sofort zur Verfügung und kann schrittweise ausgebaut werden – von der einfachen Online-Antragstellung bis zur vollständigen Integration in die digitale Marktplatzverwaltung, heißt es in der Pressemeldung abschließend.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Kita
bericht

Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten

[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...

Straßenfest mit Essensbuden

EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden

[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...

Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag

[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. 
 mehr...

Hund Vicky

nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung

[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...

Park im Frühling, Bäume, ein Weg und Bänke

RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege

[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...

Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit

[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rednerpult, im Vordergrund Publikum.

Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend

[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...

Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige

[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...