Samstag, 8. August 2026

Porta WestfalicaStrategisch digital mit OWL-IT

[14.01.2025] Auf dem Weg zur digitalen Verwaltung ist die Stadt Porta Westfalica gemeinsam mit Dienstleister OWL-IT weitergekommen und hat eine gesamtstädtische Strategie für Digitalisierung und Wissensmanagement erarbeitet.
porta westfalica OWL-IT-abschlussbericht_digitalstrategie

Übergabe des Abschlussberichts Digitalisierungsstrategie in der Stadt Porta Westfalica.

v.l.: Wilfried Kruse, Geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Verwaltungsmanagement, Mittelstandsforschung und Zukunftsplanung, IVM²; Carsten Dierks, Erster Beigeordneter der Stadt Porta Westfalica und Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin; Torsten Fisahn, bei OWL-IT Verantwortlicher für Kommunalberatung; Reiner Pape, Digitalisierungsbeauftragter CDO der Stadt Porta Westfalica

(Bildquelle: Porta Westfalica)

Die Stadt Porta Westfalica hat Ende 2024 den Abschlussbericht zur Digitalisierungsstrategie in Empfang genommen, die gemeinsam mit OWL-IT erarbeitet wurde. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, wurde das Projekt mit dem Titel „Gesamtstädtische Digitalisierungs- und Wissensmanagementstrategie“ innerhalb von zehn Monaten erstellt und war die logische Folge aus dem 2022 und 2023 laufenden Projekt mit dem Titel „Digitalisierungsbezogene Qualifizierung und Kommunikation“ (wir berichteten).

Mit diesen zwei anspruchsvollen und im OWL-IT-Verbandsgebiet vorbildlichen Projekten sei die Stadt nun in der Lage, sich systematisch und in gesamtkonzeptioneller Weise den Zukunftsfragen der Digitalisierung sowie den Chancen und Herausforderungen der kommenden digitalen Verwaltungswelt für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu stellen.

Im Fokus des Projekts stand laut OWL-IT die Digitalisierungsstrategie. In den DigiChecks analysierten Stadt und IT-Dienstleister gemeinsam die Ausgangslage und erarbeiteten für jeden Fachbereich einen Digitalisierungsplan, der in so genannten halbjährigen Digitalbündeln umgesetzt wird. Das Ergebnis sei eine konkrete und praxisnahe Umsetzungsstrategie für alle Bereiche der Verwaltung. Sie soll die Stadt in die Lage versetzen, in einem Zehnjahreszeitraum alle einzelnen Verwaltungsfachbereiche ins digitale Zeitalter zu überführen; dies für alle Einheiten und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung planbar, wertschätzend und neben der Tagesarbeit auch noch leistbar.

Wissensmanagement systematisch aufbauen

Für den im Projekt bearbeiteten zweiten Schwerpunkt, den Aufbau eines systematischen Wissensmanagements, konnte während der Projektlaufzeit der erste Baustein gelegt werden. Er kann und soll als Modell für alle Stellen in der Verwaltung – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der Demografie – hinsichtlich Wissenssicherung und einer dauerhaft leistungsfähigen Verwaltung dienen.

Carsten Dierks, Gesamtprojektleiter der Stadt kommentiert: „Wir haben gemeinsam mit der OWL-IT ein weiteres ambitioniertes Projekt für unsere Verwaltung mit klaren Konditionen für die kommenden Jahre zum Erfolg geführt. Ich freue mich mit allen Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung auf die konkrete Umsetzung der Handlungsempfehlungen. Ich freue mich auch, dass die OWL-IT angeboten hat, uns auf dem wichtigen digitalen Weg weiter zu begleiten.“

Torsten Fisahn, Verantwortlicher für Kommunalberatung in der OWL-IT, ergänzt: „Mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen der beiden Projekte ist die Stadt Porta Westfalica auf ihrem engagierten und konsequenten Weg zur modernen Verwaltung 4.0 bestens gerüstet.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Screenshot aus einem der gebärdensprachvideos

Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut

[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...

Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss

[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen

[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...

QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Smarte Parktour

[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...

Absperrband Feuerwehr dahinter verschwommen Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehreinsatzkräfte
bericht

Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten

[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...

William Schmitt leitet den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und folgt nun an der Spitze des Kontrollgremiums der govdigital auf Dieter Rehfeld.

Vitako: Neue Vorstandsspitze

[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...

Farbige Sprechblasen, die mit Linien verbunden sind

TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten

[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...

Mehrere Personen auf einem Gehweg, schauen auf ein Smartphone

Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte

[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...

Kampagnenmotiv von „125 Jahre Stuttgarter Amtsblatt“ in goldenem Design. Auf der rechten Seite sieht man Leseproben auf verschiedenen digitalen Endgeräten und der Printausgabe.

Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper

[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...

DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind – hier im Übungsszenario


DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz

[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop. Über der Tastatur sind grafisch dargestellte digitale Benutzerprofile und Checklisten eingeblendet. Die Illustration symbolisiert die digitale Verwaltung von Nutzerdaten, Identitäten oder Registrierungsprozessen.

Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg

[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...

Weißer Kopfhörer auf grauer Schreibtischplatte, mit Laptop

Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören

[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...

zwei Männer mit Preis_govdigital mit Top 100 ausgezeichnet

govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet

[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...

Drohne der Feuerwehr über Wiesbaden

Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr

[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...

Cover der Studie von MeisterTask

Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren

[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...