Donnerstag, 30. April 2026

KIIn risikoarmer Umgebung testen

[30.01.2026] Kommunen können geplante KI-Anwendungen nun vorab in einer geschützten Umgebung testen. Die von Ewerk Consulting bereitgestellte Infrastruktur basiert auf in Deutschland betriebenen Servern sowie Open-Source-Komponenten.
Eine Roboterhand bedient ein Touchdisplay.

In der Testumgebung für verschiedene KI-gestützte Anwendungen werden datenschutzrechtliche Anforderungen eingehalten.

(Bildquelle: pitinan/123rf.com)

Eine in Deutschland gehostete Testumgebung für Künstliche Intelligenz (KI) bietet jetzt Ewerk Consulting den Kommunen an. Wie das Beratungsunternehmen mitteilt, können sie hier KI-Anwendungen erproben, ohne externen Systemen sensible Bürgerdaten zugänglich machen zu müssen – von Antragsassistenten über Prognosemodelle bis hin zu automatisierten Textmodulen. Die Datenverarbeitung erfolge ausschließlich auf in Deutschland betriebenen Servern. Zudem erfüllen die Ewerk Testumgebungen laut dem Unternehmen ISO/IEC-27001-Standards und berücksichtigen die Anforderungen der europäischen KI-Verordnung. Die Plattform basiere vollständig auf Open-Source-Komponenten und ermögliche die lokale Verarbeitung sensibler Daten.

Bereits eingesetzt wurde die Lösung im Wettbewerb curio:city, welchen die Digitale Werkstatt des kommunalen IT-Dienstleisters Lecos ausgetragen hat. In Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig habe Ewerk in diesem Rahmen einen KI-gestützten Antragsassistenten für die Ausländerbehörde entwickelt, der in der geschützten Testumgebung validiert worden ist.

Über 500 deutsche Kommunen haben bereits KI-Pilotprojekte gestartet. Der Übergang in den produktiven Betrieb kommt aber nur schleppend voran, beobachtet Ewerk. Haupthindernisse seien Datenschutzbedenken und das Fehlen sicherer Testinfrastrukturen. Die von Ewerk bereitgestellte Infrastruktur soll diese Einstiegshürde senken und Kommunen das risikoarme Experimentieren mit KI-Technologien ermöglichen.





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