Baden-WürttembergopenDesk für Lehrkräfte

Baden-Württemberg hat den Digitalen Arbeitsplatz für Lehrkräfte auf die Software openDesk umgezogen.
(Bildquelle: gbjstock/123rf.com)
Als Teil der Digitalen Bildungsplattform SCHULE@BW hat Baden-Württemberg seit dem Jahr 2024 den Digitalen Arbeitsplatz für Lehrkräfte (DAP) an knapp 60.000 Lehrkräfte ausgerollt (wir berichteten). Unterstützt wurde das Kultusministerium des Landes dabei von den IT-Dienstleistern Dataport und govdigital sowie den Firmen Univention, Openxchange, Nextcloud und Collabora. Basierte der DAP bislang auf der digital souveränen Software dPhoenix, wurde er zu Beginn des neuen Schuljahres nun gemeinsam mit dem Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) mit der Software openDesk neu aufgesetzt.
Der Umzug zur neuen Software habe dabei geräuschlos funktioniert, teilt das Ministerium mit. Für die Lehrkräfte seien zunächst kaum Auswirkungen spürbar, da Komponenten wie Postfach, Kalender, Aufgaben, Kontakte und Datenspeicher zu Beginn gleichblieben. Auch die E-Mail-Adressen der Lehrkräfte, alle Mails sowie Dateien blieben zunächst erhalten, bevor der DAP schrittweise um neue Funktionen und Werkzeuge erweitert werde.
„Indem wir nicht nur neue Dienste aufnehmen, sondern auch bestehende Dienste auf einer neuen Basis weiterführen können, erweist sich der modulare Ansatz als Erfolgsmodell“, sagt die für Digitalisierung zuständige Staatssekretärin Sandra Boser und fügt an: „Mit openDesk und ZenDiS gehen wir zudem einen weiteren Schritt auf dem Weg zu noch mehr digitaler Souveränität und damit mehr Unabhängigkeit.“
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