Samstag, 31. Oktober 2026

KarlsruheDigitale Begleiterin auch bei Gefahr

[29.10.2025] Als zentrale mobile Plattform bündelt die Karlsruhe.App zahlreiche digitale Dienste der Stadtverwaltung sowie stadtnahe Angebote von Drittanbietenden. Nun hat die Stadt auch das Modulare Warnsystem (MoWaS) in die App integriert.
Eine Frau präsentiert ein Smartphone, auf dem die Karlsruhe.App genutzt wird.

Die Karlsruhe.App bündelt bereits eine Vielzahl an Services und Informationen und wird kontinuierlich anhand des Nutzerfeedbacks weiterentwickelt.

(Bildquelle: Stadt Karlsruhe)

Das von Bund und Ländern ins Leben gerufene Modulare Warnsystem (MoWaS) soll im Falle erheblicher Gefahren schnell und auf möglichst vielen Wegen die betroffene Öffentlichkeit informieren – sei es per Radio, Fernsehen, online, über Warn-Apps oder Fahrgastinformationssysteme. Die Stadt Karlsruhe hat das Warnsystem nun außerdem in die Karlsruhe.App integriert. Wie die baden-württembergische Kommune mitteilt, werden die MoWaS-Meldungen für den Stadtkreis über den Info-Kanal „Aktuelles aus dem Rathaus“ ausgespielt. Mithilfe der Funktion „Push-Nachrichten“ erhalten Bürgerinnen und Bürger die Meldungen direkt auf ihr Smartphone.

Die Karlsruhe.App steht den Bürgerinnen und Bürgern seit Dezember 2021 zur Verfügung. Sie startete als Minimal Viable Product und wurde dann anhand der Nutzerrückmeldungen erweitert. In einem Whitepaper beschreibt die Stadt die App als die zentrale mobile Plattform Karlsruhes, da sie nicht nur kommunale Services und Informationen, sondern auch Angebote Dritter bündelt. „Damit ist sie deutschlandweit die erste ihrer Art“, heißt es im Whitepaper. Alle Daten der App werden in Karlsruhe gehostet ohne Werbung oder kommerzielle Verwertung, erklärt die Herausgeberin des Papers. Die App sei inzwischen fester Bestandteil der Karlsruher Smart-City-Strategie und fördere die digitale Teilhabe in allen Lebensbereichen. Sie sei von Beginn an in enger Zusammenarbeit mit Bürgern, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entstanden und werde entlang des Nutzerfeedbacks weiterentwickelt. Zukünftig soll sie beispielsweise um hoheitliche Verwaltungsdienste, zielgruppenspezifische Inhalte und neue Beteiligungsformate ergänzt werden. Die App steht kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung.

Im Whitepaper können Interessierte den gesamten Werdegang der App – von der Idee bis zum Go-live – nachvollziehen. Die Stadt beschreibt darin auch Hürden, die es zu überwinden galt, sodass andere Kommunen von den Karlsruher Erfahrungen profitieren können.





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