cit / nextgov iTStrategische Partnerschaft mit KERN-UX

Die strategischen KERN-UX-Partner wollen ein zukunftsfähiges, standardisiertes Designsystem für die Verwaltung schaffen.
(Bildquelle: alphaspirit/123rf.com)
Digitale Verwaltungsservices sollten nutzerfreundlich, wiedererkennbar und einheitlich gestaltet werden. Mit diesem Ziel haben Hamburg und Schleswig-Holstein KERN initiiert, einen Open-Source-basierten User-Experience(UX)-Standard für Verwaltungssoftware. Er wartet mit einem Design-System, Komponentenbibliotheken, visuellen Grundlagen, Richtlinien für Sprache/Tonalität sowie dem dazugehörigen Programmcode auf und wird gemeinschaftlich von Behörden und IT-Dienstleistern weiterentwickelt.
Als strategischer Partner gestaltet laut eigenen Angaben jetzt auch cit den UX-Standard mit. Wie der Softwarehersteller berichtet, arbeitet er mit den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg, dem IT-Dienstleister Dataport sowie weiteren Beteiligten daran, Designvorgaben praxisnah in bestehende Produkte zu integrieren, kontinuierlich fortzuschreiben und mit der Flexibilität einer leistungsfähigen Formular- und Prozessplattform zu verbinden. Zudem sei KERN in die Low-Code-Plattform cit intelliForm integriert. Dadurch können jene Behörden, die cit intelliForm nutzen, die abgestimmten KERN-Leitlinien und -Komponenten direkt nutzen, um bestehende oder neue Verfahren standardisiert zu gestalten. Das erleichtere die Nutzerführung über unterschiedliche Verfahren hinweg, sorge für Wiedererkennbarkeit sowie konsistente Bedienbarkeit und stärke die Barrierefreiheit.
Gleichzeitig müssen Behörden nicht für jede Kommune oder Organisation eigene Detail-Designs entwickeln oder bestehende Corporate Designs anpassen. Stattdessen stehe ein erprobter, verbindlicher UX-Rahmen für die Gestaltung der digitalen Verwaltungsangebote zur Verfügung. KERN liefert laut cit außerdem den Front-End-Baukasten für den Deutschland-Stack. Mit der Unterstützung von KERN sei cit intelliForm also auch im UX-Bereich für den Deutschland-Stack gerüstet.
„Standardisierung ist eine zentrale Voraussetzung für skalierbare Verwaltungsdigitalisierung“, sagt Jochen Schwarze, Entwicklungsleiter bei cit. „Mit der Unterstützung von KERN stellen wir sicher, dass unsere Kundinnen und Kunden ihre Verfahren nicht nur fachlich korrekt, sondern auch im Sinne eines abgestimmten UX-Standards umsetzen können. Zugleich entlastet der einheitliche Rahmen die Verwaltungen, weil grundlegende Design- und UX-Entscheidungen nicht in jedem Projekt neu getroffen werden müssen.“
Neben cit hat auch nextgov iT die strategische Partnerschaft mit KERN-UX bekannt gegeben. Wie die kommunale Anwendergemeinschaft erklärt, gestaltet sie als Teil der KERN-Community die modernen, barrierefreien und nutzerfreundlichen digitalen Services aktiv und praxisnah mit.
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