MendenStart von Erlebnis-App

Menden hat jetzt die WebApp Erlebnis.Stadt gestartet.
v.l. Svenja Schönert, Robin Eisbach, beide Mendigital; Eva Ellert, Melanie Kersting, beide StadtMarketing Menden; Bürgermeisterin Manuela Schmidt
(Bildquelle: Stadt Menden/Vanessa Wittenburg)
Mit dem offiziellen Start der WebApp Erlebnis.Stadt positioniert sich die sauerländische Stadt Menden als digitale Erlebnisstadt und macht eine Vielzahl bislang wenig sichtbarer Angebote zentral zugänglich. Wie die Stadt Menden berichtet, ist die Plattform unter www.erlebnis.menden.de ohne App-Download nutzbar und richtet sich gleichermaßen an Bürger wie an Besucher.
Entwickelt wurde Erlebnis.Stadt im Rahmen des Smart-City-Projekts der Stadt unter Federführung von mendigital. Ziel ist es, Menden neu erfahrbar zu machen, indem nicht allein Standorte angezeigt werden, sondern konkrete Aktivitäten und Besonderheiten, die sich dort erleben lassen. Damit unterscheidet sich die Lösung bewusst von klassischen Kartendiensten wie Google Maps, die vor allem Orte und Adressen abbilden.
Die Plattform versammelt mehrere hundert sogenannte Mikro-Erlebnisse, darunter einmalige Veranstaltungen ebenso wie dauerhafte Angebote aus den Bereichen Natur, Freizeit, Gastronomie, Einzelhandel und Kultur. Dazu zählen nach Angaben der Projektverantwortlichen sowohl bekannte Termine als auch Geheimtipps, die bisher digital kaum auffindbar waren. Die Inhalte sind thematisch gegliedert und lassen sich über verschiedene Filter eingrenzen, etwa nach Kostenfreiheit, Jahreszeit oder räumlicher Nähe, was eine spontane Nutzung auch unterwegs ermöglichen soll.
„Mit der Lösung wird Menden völlig neu erlebbar – ich bin begeistert, wie viele Geheimtipps und Kleinigkeiten es zu entdecken gibt“, sagt Bürgermeisterin Manuela Schmidt (CDU). Aus Sicht von mendigital hat das Projekt Modellcharakter. Geschäftsführer Robin Eisbach spricht von einer zentralen Bühne für Angebote, die bislang nur verstreut oder gar nicht auffindbar gewesen seien, und bezeichnet Menden als erste digitale Erlebnis-Stadt dieser Art.
Die technische und konzeptionelle Ausgestaltung sei von Beginn an so angelegt worden, dass andere Kommunen die Plattform übernehmen können. Nach Angaben der Stadt planen Olpe und Bamberg bereits eine Nachnutzung. An der inhaltlichen Vorbereitung war ein breites Netzwerk beteiligt, darunter Verwaltung, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Stadtwerke sowie ein regionales Medienhaus. Zudem wurden im Rahmen einer Bürgerbeteiligung rund hundert Erlebnisse direkt von Einwohnern eingereicht.
Erlebnis.Stadt ist Teil der Modellprojekte Smart Cities und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie von der KfW gefördert. Die Plattform steht ab sofort zur Verfügung; eigene Erlebnisideen können von Nutzern direkt über die Weboberfläche eingereicht werden.
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