DarmstadtFahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf

Neue Strukturen und digitale Prozesse verbessern die Abläufe bei der Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt.
(Bildquelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt)
Neue Strukturen, digitale Prozesse und moderne Services optimieren jetzt die Abläufe in der Fahrerlaubnisbehörde Darmstadts. Wie die hessische Wissenschaftsstadt mitteilt, bilden mehrere Onlineanträge dafür die Grundlage. Sie stehen unter anderem für den Erstantrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis sowie den Antrag auf Umtausch des alten Führerscheins in den neuen EU-Führerschein zur Verfügung. Für diese Anträge sei keine persönliche Vorsprache mehr erforderlich. Da die Beantragung des Führerscheinumtauschs ohne elektronische Kennung erfolge, werde auch kein digitaler Personalausweis benötigt.
Um die Bearbeitung zu beschleunigen, hat die Fahrerlaubnisbehörde die bisherigen Papieranträge abgeschafft und arbeitet nun überwiegend mit terminbasierten Präsenzvorsprachen, berichtet die Stadt. Durch diese Umstellung habe sich die durchschnittliche Bearbeitungsdauer auf wenige Tage reduziert. Persönliche Termine bei der Fahrerlaubnisbehörde können bis zu 14 Tage im Voraus oder tagesaktuell online gebucht werden. Zwischen sieben und acht Uhr werden online neue Termine für den gleichen Tag freigeschaltet.
Eine neue digitale Schnittstelle erleichtert außerdem das Prozedere rund um die physische Ausstellung einer Fahrerlaubnis, erklärt Darmstadt. Sie sei in Zusammenarbeit mit der Technischen Prüfstelle des TÜV Hessen entwickelt und implementiert worden und ermögliche eine direkte Datenübertragung nach Freigabe des Prüfauftrags. Der bislang notwendige Versand vorbereiteter Führerscheindokumente an die Prüfstelle entfalle.
Durch die neue Schnittstelle könne der TÜV Hessen voraussichtlich ab Anfang Februar 2026 Prüflingen unmittelbar nach bestandener Prüfung einen vorläufigen Nachweis der Fahrerlaubnis ausstellen, sodass diese sofort ein Kraftfahrzeug führen dürfen. Die Technische Prüfstelle informiere die Fahrerlaubnisbehörde digital über die jeweilige Maßnahme. Anschließend werde der Kartenführerschein bei der Bundesdruckerei bestellt und innerhalb von zehn Werktagen per Direktversand an die Antragsteller zugestellt. „Nach der Optimierung der Organisationsstruktur und dem Einsatz moderner technischer Arbeitsmittel in der städtischen Fahrerlaubnisbehörde profitieren die Bürgerinnen und Bürger von deutlich verbesserten Abläufen und neuen digitalen Angeboten“, fasst Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey das Ergebnis der Modernisierung zusammen.
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...
Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten
[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...
Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten
[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...




















