Samstag, 31. Oktober 2026

SachseneWA erfolgreich angelaufen

[12.12.2025] Etwa drei Monate nach dem Start der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) in Sachsen lässt sich eine positive Zwischenbilanz ziehen. Der Dienst steht bereits der Hälfte der sächsischen Bevölkerung zur Verfügung.
Junge Familie mit Kleinkind und Tablet vor Umzugskartons im neuen Zuhause

Rund die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen kann ihren Wohnsitz bereits elektronisch ummelden.

(Bildquelle: halfpoint/123rf.com)

Mehr als zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger im Freistaat Sachsen (das entspricht 53 Prozent der Bevölkerung) können ihren Wohnsitz mittlerweile bequem online ummelden und sparen sich somit den Gang zum Einwohnermeldeamt. Nach dem erfolgreichen Start der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) in Sachsen im September 2025 (wir berichteten) ziehen die Sächsische Staatskanzlei, die Sächsische Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (SAKD), das Sächsische Staatsministerium des Inneren sowie der Zweckverband KISA eine positive Zwischenbilanz. So bieten inzwischen bereits 64 Städte und Gemeinden den Service an, eine große Anzahl weiterer Kommunen habe ihr Interesse bekundet. 

„In kürzester Zeit wurden alle Vorkehrungen getroffen, dass auch die sächsischen Kommunen den eWA-Dienst nutzen können. So wurden viele organisatorische Steine aus dem Weg geräumt, technische Vorkehrungen getroffen, die Finanzierung durch den Freistaat und die SAKD zugesichert“, resümiert Lars Lubjuhn, Servicemanager bei KISA. „Nun liegt der Ball bei den Kommunen, diese deutschlandweit fast einmaligen Startbedingungen bei relativ wenig eigenem Aufwand zu nutzen.“ 

eWA wurde von der Freien und Hansestadt Hamburg gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und dem IT-Dienstleister Dataport im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes als EfA-Dienst entwickelt und wird mittlerweile von 2.000 Meldebehörden in ganz Deutschland genutzt (wir berichteten). In zahlreichen Bundesländern steht der Service bereits flächendeckend zur Verfügung (wir berichteten). In Sachsen soll dieses Ziel nach Angaben von KISA bis Mitte 2026 erreicht werden.





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