MünchenScore für Digitale Souveränität

Der Score für Digitale Souveränität soll einfach zu lesen sein wie der Nutri-Score.
(Bildquelle: ilixe48/123rf.com)
Wie unabhängig Münchens IT-Systeme sind, soll künftig ein Score für Digitale Souveränität (SDS) anzeigen. Wie Bayerns Landeshauptstadt mitteilt, hat ihn das Münchner IT-Referat gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Angestoßen habe dies ein Stadtratsantrag, wonach das IT-Referat die Methodik zur Prüfung auf digitale Souveränität weiterentwickeln und in die relevanten IT-Prozesse integrieren sollte. Im September und Oktober 2025 seien dann aus insgesamt 2.780 städtischen Anwendungsservices 194 ausgewählt, analysiert und auf fünf Kategorien gemappt worden.
Mit dem so entstandenen SDS können die Abhängigkeiten, Risiken und Handlungsoptionen nun transparent abgebildet werden. Die Stadt erhalte also ein Handwerkszeug, um eigene IT-Services systematisch zu bewerten. „Mit unserem Score wird digitale Souveränität zum ersten Mal messbar, denn nur was wir messen können, können wir auch gezielt verbessern“, sagt Laura Dornheim, IT-Referentin und CDO der Stadt München. „Digitale Souveränität sichert die Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit unserer öffentlichen Verwaltung, sie zu steigern ist unser klares Ziel. Darüber reden wir nicht nur, wir machen – und messen.“
Der SDS ist Kernstück einer jetzt vom IT-Ausschuss des Stadtrats beschlossenen Vorlage, welche die Digitale Souveränität zum strategischen Leitprinzip erhebt und es München ermöglichen soll, auf „zuverlässige Software ohne Risiken zurückzugreifen“.
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