PDVDigital souverän mit neuer VIS-Suite

Mit VIS 7 können Verwaltungen technische Entscheidungen selbstbestimmt treffen, generative Künstliche Intelligenz (KI) ins Dokumentenmanagement integrieren oder Prozesse ohne Programmierkenntnisse selbst automatisieren.
(Bildquelle: mol4un/123rf.com)
PDV hat eine neue Version der VIS-Suite veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Stärkung der digitalen Souveränität das Leitmotiv der neuen Ausgabe seiner Enterprise-Content-Management-Plattform (ECM). „Mit VIS 7 befähigen wir unsere Kunden, ihre Daten, Prozesse und Technologien selbstbestimmt und souverän zu verwalten“, erklärt PDV-Geschäftsführer Dirk Nerling. „Die neue Version kombiniert eine moderne Cyber-Security-Architektur, kontinuierliche Releases und innovative Technologien. Damit setzen wir klare Impulse für eine verantwortungsvolle, zukunftssichere und souveräne Digitalisierung.“
Statt großer Versionssprünge setzt PDV laut eigenen Angaben künftig auf kurze, kontinuierliche und risikoarme Release-Zyklen. Behörden profitieren von einer kürzeren Reaktionszeit, wodurch Sicherheitsanforderungen – etwa im Kontext des Cyber Resilience Act – schneller erfüllt werden. Auch haben Verwaltungen die Freiheit, technische Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen und können so Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern, Technologien oder Betriebsmodellen reduzieren.
VIS 7 unterstütze mit hohen Sicherheitsstandards – egal ob im internen Behördennetz, im Rechenzentrum, im mobilen Einsatz oder im Homeoffice. Die plattformunabhängige Serverarchitektur ermögliche die Ausführung auf verschiedenen Betriebssystemen und Infrastrukturen, darunter Linux, Windows, sowie Docker- und Kubernetes-Umgebungen. So lasse sich die VIS-Suite nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrieren. Mit der Unterstützung verschiedener Datenbanken wie Oracle Database, Microsoft SQL Server und PostgreSQL biete sie auch hier eine große Wahlfreiheit.
KI und Prozessautomatisierung
Parallel entwickle sich die VIS-Suite funktional weiter. Mit dem Add-on VIS-GenAI lasse sich beispielsweise generative Künstliche Intelligenz (KI) sicher in die Dokumentenmanagementprozesse integrieren. Die KI könne die Dokumentenrecherche beschleunigen, lange Akten automatisch zusammenfassen oder die Formulierung von Texten unterstützen. VIS-GenAI nutze dafür moderne Sprachmodelle, sichere RAG-Mechanismen (Retrieval-Augmented Generation) und arbeite ausschließlich mit verwaltungsinternen Daten. Das Add-on sei rechtskonform und berücksichtige die Anforderungen des AI-Acts. Es werde direkt in die Arbeitsabläufe des VIS-Client integriert. Die Entscheidungsbefugnis der Beschäftigten werde dadurch nicht ersetzt.
VIS-NoCode unterstütze die Verwaltungen wiederum bei der selbstständigen Automatisierung ihrer Prozesse. Hierfür stehen die VIS-NoCode Plug-ins oder das VIS-NoCode Add-on zur Verfügung. Bei den Plug-ins handle es sich um vorkonfigurierte technische Konnektoren für häufige Standardprozesse wie FIT-Connect, beBPo oder die XRechnung. Da sie auf etablierten Standards basieren, benötigen sie keine grafische Modellierung. Für individuelle Anforderungen biete das VIS-NoCode Add-on maximale Flexibilität: Über eine intuitive grafische Oberfläche lassen sich Prozesse per Drag and Drop modellieren, anpassen und automatisieren. Programmierkenntnisse seien nicht erforderlich.
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