Lauf a.d. PegnitzReisekosten werden digital abgerechnet

Die Reisekostenabrechnung funktioniert bei der Stadtverwaltung Lauf nun ohne Papieranträge und Excel-Listen.
(Bildquelle: oselote/123rf.com)
Die Stadtverwaltung Lauf a.d. Pegnitz kann die Reisekostenabrechnung für ihre rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt komplett digital abwickeln. Das ermöglicht ihr das Reisekostenverfahren der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Wie die AKDB mitteilt, war das Prozedere in der bayerischen Stadt ohne die Software aufwendig. Die Mitarbeitenden hatten bis zu sechs Monate Zeit, ihre Reisekosten abzurechnen. Es stapelten sich Papieranträge auf den Schreibtischen, gelegentlich gingen außerdem Anträge auf dem internen Hauspostweg verloren. Abgerechnet wurde mit selbst angelegten Excel-Tabellen, die bei jeder Änderung von Entschädigungssätzen manuell angepasst werden mussten.
Durch das Reisekostenverfahren ist der gesamte Prozess – von der Antragstellung über die Genehmigung bis hin zur Abrechnung – einfacher, schneller und übersichtlicher geworden, berichtet die AKDB. Die Beschäftigten erfassen ihre Reisen nun direkt im System. Dabei werden aktuelle Entschädigungssätze wie Tagegeld, Übernachtungspauschalen, Kilometerpauschalen sowie steuerliche Regelungen automatisch berücksichtigt und berechnet. Vorgesetzte können Anträge digital prüfen und freigeben, auch Vertretungen können problemlos angelegt werden. Verlorene Hauspostsendungen gehören der Vergangenheit an. Stattdessen seien alle Informationen jederzeit abrufbar.
Die genehmigten Daten werden direkt für die Auszahlung aufbereitet. Durch Schnittstellen zu AKDB-Fachverfahren wie OK.PWS (Personalwesen) oder OK.FIS (Finanzwesen) lassen sie sich automatisiert und ohne Doppelerfassung weiterverarbeiten.
„Das Reisekostenverfahren erleichtert den kompletten Prozess von Antrag über Genehmigung bis hin zu Abrechnung enorm“, sagt Christa Klement, Mitarbeiterin im Personalamt der Stadt Lauf a.d. Pegnitz. „Ich möchte dieses Programm nicht mehr missen.“ Der Leiter des Personalamts, Jan Sommer ergänzt: „Mit der Einführung des Reisekostenverfahrens der AKDB haben wir einen wichtigen Baustein unserer Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit der AKDB war dabei jederzeit unkompliziert und lösungsorientiert. Für uns als Arbeitgeberin bedeutet die Digitalisierung von Standardprozessen, dass wir unsere Ressourcen besser einsetzen und den Mitarbeitenden spürbare Entlastung bieten können.“
Die Stadt Lauf hat das Reisekostenverfahren laut AKDB bereits lizenziert, bevor es aktiv zum Einsatz gekommen ist. Die Entscheidung sei nach einer Vorstellung der Software durch die AKDB gefallen. Nach einer kurzen Schulung und der Übernahme der Mitarbeiterdaten konnte das Verfahren unmittelbar starten. In Lauf fallen jährlich bis zu 400 Dienstreisen an.
Stuttgart: New Work ist kein Projekt
[26.05.2026] Stuttgart schafft mit goodwork@LHS die Rahmenbedingungen für neue Arbeitswelten in der Verwaltung. Kultur, Führung und Zusammenarbeit werden dabei mit einer verantwortungsvollen Flächen- und Ressourcenstrategie verbunden. mehr...
Komm.ONE/VWA Baden: Kompetenzoffensive für die Entgeltabrechnung
[12.05.2026] Eine Kompetenzoffensive für die kommunale Entgeltabrechnung starten der IT-Dienstleister Komm.ONE und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden (VWA Baden). Ein neuer gemeinsamer Lehrgang vermittelt aktuelle Rechtsgrundlagen und Praxiswissen. mehr...
Personalwesen: KI als strategischer Hebel
[07.05.2026] Künstliche Intelligenz kann im Personalwesen als strategischer Hebel zur Neugestaltung von Prozessen, Entscheidungen und Interaktionen genutzt werden. Noch haben Organisationen aber nur begrenzten Einblick in die volle Bandbreite der möglichen Potenziale. mehr...
Mitarbeitendengespräch: Zukunftsdialog statt Pflichtübung
[24.04.2026] Das Instrument des Mitarbeitendengesprächs muss neu gedacht werden, um die Potenziale für Personalbindung oder Produktivität besser zu nutzen. Es gilt, den Fokus auf Zusammenarbeit und Entwicklung statt die reine Leistungsbewertung zu legen. mehr...
Kelheim: Personalverwaltung neu gedacht
[20.04.2026] Als Pilotverwaltung hat sich der Kreis Kelheim aktiv in die Entwicklung der neuen HR-Komplettlösung OK.PERS+ der AKDB eingebracht. Und legt damit das langfristige Fundament für digitale, effiziente und zukunftsfähige Personalprozesse. mehr...
Bremerhaven: Erfolgsmodell E-Learning
[25.03.2026] Schulungen in Form von E-Learning-Kursen anzubieten, hat sich in Bremerhaven mittlerweile zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt. Die Stadt nutzt dafür die Plattform Moodle, die während der Coronapandemie zunächst als Testumgebung eingeführt worden war. Inzwischen ist darüber ein umfangreiches Angebot von mehr als 70 verschiedenen Kursen verfügbar. mehr...
Moormerland: Digitale Personalakte
[17.02.2026] Mit der digitalen Personalakte in P&I LOGA arbeitet die Gemeinde Moormerland seit fast zwei Jahren und zieht eine positive Zwischenbilanz. mehr...
Komm.ONE: Neuen eXtra-Standard eingeführt
[12.01.2026] Mit Februar wird Version 1.5 des Kommunikationsstandards eXTra in der Software SAP HCM zur Pflicht. In einem Pilotprojekt hat IT-Dienstleister Komm.ONE als erstes kommunales Dienstleistungsunternehmen den Standard bundesweit bei seinen Kunden eingeführt. mehr...
Bayern: Verwaltungstraining mit VR und KI
[29.10.2025] Das Bayerische Digitalministerium fördert die Entwicklung und den Betrieb einer digitalen Lernumgebung für Verwaltungsbeschäftigte. Praxisnahes Wissen wird auf innovative Weise vermittelt. Damit soll insbesondere die Zukunftsfähigkeit von Städten, Gemeinden und Landkreisen gestärkt werden. mehr...
Personalwesen: Lücken schließen
[29.09.2025] SAP stellt im Personalwesen auf eine cloudbasierte Software um. Allerdings fehlen dieser noch bestimmte Funktionen, weshalb sie von den Kommunen nicht flächendeckend eingesetzt werden kann. Als Übergangslösung bieten sich hybride Systeme an. mehr...
München: Abschluss von neoHR
[04.08.2025] Nach fünf Jahren schließt die Stadt München ihr umfassendes Modernisierungsprogramm neoHR Ende dieses Jahres planmäßig ab. Die erzielten Ergebnisse sollen zur langfristigen Digitalisierung des Personalmanagements beitragen. mehr...
KommunalCampus/EGovC: Kräfte gebündelt für digitale Weiterbildung
[18.07.2025] Die Weiterbildungsplattform KommunalCampus und das Unternehmen EGovC haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Kommunen sollen so künftig noch besser dabei unterstützt werden, ihre Mitarbeitenden fit für den digitalen Wandel zu machen. mehr...
Picture / Wolters Kluwer: KI erleichtert Stellenbewertung
[14.07.2025] Picture und Wolters Kluwer wollen mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) die Stellenbewertung im öffentlichen Dienst erleichtern. Die im gemeinsamen Rechtsinformationen-Modul eingesetzte KI-Komponente analysiert tausende Urteile, fasst sie zusammen und bereitet sie für die Bewertungspraxis auf. mehr...
KGSt: Schlüssel zur hybriden Arbeitswelt
[08.07.2025] Eine KGSt-Publikation zur neuen hybriden Arbeitswelt zählt sechs Schlüsselfaktoren auf, wie sich kommunale Verwaltungen als zukunftsfähige Organisationen aufstellen können. mehr...




















