DIGITAL-AwardMängelmelder Meldoo überzeugt

Kein Müll und Unrat auf Saarbrückens Straßen – vielleicht auch wegen des nun ausgezeichneten Mängelmelders?
(Bildquelle: Landeshauptstadt Saarbrücken)
Der DIGITAL-Award zeichnet innovative und übertragbare Digitalprojekte aus der öffentlichen Verwaltung aus. Nun ging schon zum zweiten Mal ein Preis nach Saarbrücken. Bereits 2025 wurde das Virtuelle Bürgeramt der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Beim diesjährigen Wettbewerb ist die Stadt Saarbrücken mit ihrem digitalen Mängelmelder Meldoo angetreten, mit dem Bürgerinnen und Bürger per Mobiltelefon, Tablet oder Computer Mängel wie illegale Müllablagerungen, Straßenschäden oder defekte Laternen direkt an die Stadt melden können. Die Hinweise werden automatisch an die zuständigen Bereiche in der Verwaltung und in den städtischen Eigenbetrieben weitergeleitet, wo sie strukturiert und effektiv bearbeitet werden können.
Digitalisierung als Hebel für mehr Lebensqualität
„Saarbrücken wird sauberer und digitaler – und zugleich stärken wir aktiv die Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger. Der Mängelmelder ist ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zur Mitmachkommune. Dass dieser Ansatz nun mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet wird, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich“, sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt. Tobias Raab, Dezernent für Wirtschaft, Soziales und Digitalisierung, unterstreicht die zentrale Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit Saarbrückens als Smart City: „Für uns sind Digitalisierungsprojekte ein entscheidender Hebel, um Lebensqualität, Effizienz und Bürgernähe weiter zu stärken und zugleich auch Ansporn, die digitale Transformation Saarbrückens verantwortungsvoll voranzutreiben.“
Best-Practice-Projekte ins Licht rücken
Der DIGITAL-Award wird alljährlich verliehen – jeweils abwechselnd im Rahmen der alternierend stattfindenden Fachmessen KOMMUNALE (Nürnberg) und KommDIGITALE (Bielefeld). 2026 war die KOMMDigitale Gastgeber der Preisverleihung (wir berichteten). Der Award wird in drei Kategorien vergeben: Städte und Gemeinden bis 20.000 Einwohnende, Städte und Gemeinden über 20.000 Einwohnende sowie Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden. Die eingereichten Projekte werden von einer Fachjury bewertet, die sich aus Digitalisierungs-Fachleuten aus der öffentlichen Verwaltung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammensetzt.
Mannheim: Großes Interesse an der City-App
[30.03.2026] Erst zur Jahreswende wurde die Mannheimer City-App öffentlich vorgestellt – nun wurde sie schon zehntausend Mal heruntergeladen. Neben News, Veranstaltungstipps und Infos über „nützliche Orte“ bietet die Anwendung auch eine Abkürzung zur Verwaltung: Viele digitale Angebote der Stadt sind direkt per Smartphone nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Serviceoffensive der Bauaufsicht
[24.03.2026] Die Bauaufsicht der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihre Prozesse beschleunigt und zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025. mehr...
Kiel: Neue Verwaltungsdienste online
[23.03.2026] Kiel bietet drei häufig nachgefragte Verwaltungsleistungen aus verschiedenen Bereichen ab sofort online an. Bei der Fahrzeugzulassung sieht sich die Stadt als Vorreiter: Sie ist eine der wenigen, die über ein Stufe-4-fähiges iKfz-Portal und das entsprechende Fachverfahren verfügt. mehr...
Nordhorn: SuperApp gestartet
[19.03.2026] In der SuperApp der Stadt Nordhorn finden Bürgerinnen und Bürger digitale Angebote künftig gebündelt. Mit einer NutzerID kann digital bestellt, gebucht und bezahlt werden. Ein KI-Agent gehört ebenfalls zur Architektur mehr...
Nutzerklima-Test 2026: Bürger bewerten digitale Services
[12.03.2026] Wie nutzerfreundlich ist die digitale Verwaltung wirklich? Bürgerinnen und Bürger können es jetzt bewerten. Ziel ist es, ein systematisches, vergleichbares Stimmungsbild zu erhalten – und damit konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen. mehr...
Oldenburg: Neues Terminvergabesystem
[02.03.2026] Oldenburg führt in den Bürgerbüros und der Führerscheinstelle das Online-Terminvergabesystem VOIS/TEVIS ein. Es handelt sich um eine Maßnahme der Oldenburger Digitalisierungsstrategie, wonach der Bürgerservice der Stadt schrittweise vereinheitlich werden soll. mehr...
Potsdam: Bürgerservice unterwegs
[27.02.2026] In Potsdam können Bürgerinnen und Bürger städtische Dienstleistungen künftig auch außerhalb des Rathauses nutzen. Ein mobiler Bürgerservice, der im Jahresverlauf an verschiedenen belebten Orten angeboten wird, soll den Zugang zur digitalen Verwaltung niedrigschwellig für alle erreichbar machen. mehr...
Osnabrück: Bürger bewerten digitale Services
[25.02.2026] Ein bundesweiter Nutzerklima-Test will ein Stimmungsbild zur Nutzerfreundlichkeit der digitalen Angebote von Verwaltungen einfangen. Mit dabei ist unter anderem die Stadt Osnabrück. mehr...
Marburg: GoDonu erweitert eGovSAD
[18.02.2026] Kommunen lernen bei Online-Diensten voneinander und von den Bürgern. Dies steckt hinter dem interkommunalen Projekt GoDonu, welches eine Fortführung von eGovSAD darstellt, das aktuell von 100 Städten und Landkreisen genutzt wird. mehr...
Dresden: Bürgerterminal fürs Jobcenter
[12.02.2026] Das Jobcenter Dresden hat ein neues Bürgerterminal in Betrieb genommen. Nach Authentifizierung via BundID können Leistungen des Jobcenters sowie von Stadt und Freistaat Sachsen genutzt werden. mehr...
Frankfurt: Frankfurt-Pass wird digital
[06.02.2026] Der Sozialpass der Stadt Frankfurt ermöglicht Personen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kultur- und Freizeitangeboten. Nun wird er digitaler: Der Pass selbst ist per App aufrufbar, aber auch die Beantragung kann jetzt online erfolgen. mehr...
Kiel: Videoberatung statt Amtsbesuch
[05.02.2026] Das Stadtamt Kiel führt als Pilotprojekt neue Online-Services ein: Vollständig digital und online können Anträge beim Standesamt gestellt werden. Dort wie auch bei der Einbürgerung gibt es zudem eine Videoberatung. Ein persönliches Vorsprechen bei der Behörde kann also vielfach entfallen. mehr...
Hamburg: App für Wohngeld
[03.02.2026] In Hamburg können Wohngeldanträge jetzt auch direkt mit dem Smartphone eingereicht werden. Möglich macht dies die Wohngeld-App, die erstmals eine umfassende Ende-zu-Ende-Digitalisierung bietet. mehr...
Karlsruhe: Beratung per Video
[29.01.2026] Das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe hat die Beratung per Videotelefonie eingeführt. Für die Bevölkerung entsteht ein Mehrwert durch ortsunabhängigen Kontakt und die Stadt erhöht ihre Attraktivität als Arbeitgeberin. mehr...





















