LübeckWeitere Kreuzungen digitalisiert

Elisabeth Fröhlich, Projektleiterin VIAA bei der Stabsstelle Verkehrsfluss und Geo-Services der Hansestadt Lübeck, zeigt eine Kamera, die den Verkehrsfluss erfasst.
(Bildquelle: Hansestadt Lübeck)
Mit dem Projekt VIAA – Lübecks Verkehrsmanagementsystem wird intelligent, analytisch und agil – startet die Hansestadt Lübeck ihren Weg hin zur digital vernetzten und intelligent gesteuerten Mobilität (wir berichteten). Ziel ist es nach Angaben der Stadtverwaltung, den Verkehrsfluss zu verbessern, Störungen schneller zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Das Projekt VIAA hat ein Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro – wovon 65 Prozent durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert werden – und ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. In dieser Zeit sollen die technischen und organisatorischen Grundlagen geschaffen werden, um den Verkehr in der Smart City Lübeck künftig intelligent, effizient und nachhaltig zu steuern.
Wie die Stadt weiter mitteilt, wurden bislang 47 Ampelanlagen erfolgreich an den neuen Verkehrsrechner angeschlossen und in eine moderne Datenplattform zur Analyse der Verkehrsdaten integriert. Bis zum Ende des Förderzeitraums sollen die 80 wichtigsten Anlagen im Stadtgebiet integriert sein.
Seit Mitte April 2026 wurden nun weitere vier Kreuzungen mit dem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Dadurch kann künftig auch hier in Echtzeit auf Verkehrsereignisse reagiert und durch eine umfassende Analyse der Kreuzungssituation der Verkehr besser geplant werden.
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