HeidelbergHeidelberg-Pass wird digital

Die Innovationsabteilung im Referat des Oberbürgermeisters setzt in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, dem Amt für Digitales und Informationsverarbeitung sowie dem Heidelberger IT-Lösungsanbieter j&s-soft das Pilotprojekt zur Entwicklung eines digitalen Heidelberg-Passes um.
v.l.: Sascha Verhoeven, Innovationsabteilung im Referat des Heidelberger Oberbürgermeisters; Michael Feygelman, j&s-soft; Mareike Rimmler und Lena Lenz, Innovationsabteilung im Referat des Heidelberger OB
(Bildquelle: Stadt Heidelberg)
Die Innovationsabteilung im Referat des Oberbürgermeisters setzt in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, dem Amt für Digitales und Informationsverarbeitung sowie dem Heidelberger IT-Lösungsanbieter j&s-soft das Pilotprojekt zur Entwicklung eines digitalen Heidelberg-Passes um.
v.l.: Sascha Verhoeven, Innovationsabteilung im Referat des Heidelberger Oberbürgermeisters; Michael Feygelman, j&s-soft; Mareike Rimmler und Lena Lenz, Innovationsabteilung im Referat des Heidelberger OB
(Bildquelle: Stadt Heidelberg)
Die baden-württembergische Stadt Heidelberg testet im Rahmen eines Pilotprojekts eine digitale Form des Heidelberg-Passes und will damit die digitale Kommunikation mit ihren Bürgerinnen und Bürgern um einen wichtigen Baustein erweitern. Über den Pass erhalten Personen, die in Heidelberg gemeldet sind und Sozialleistungen beziehen oder über ein sehr geringes Einkommen verfügen, zahlreiche Ermäßigungen, etwa in den Heidelberger Bädern, im Zoo, bei der Volkshochschule sowie Zuschüsse zu ÖPNV-Tickets.
Wie die Stadtverwaltung Heidelberg nun mitteilt, soll der Heidelberg-Pass im Rahmen des Innovationsprogramms „Test in Heidelberg“ erstmals digital über eine Wallet auf dem Smartphone bereitgestellt werden. Das Pilotprojekt werde von der Innovationsabteilung im Referat des Oberbürgermeisters in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, dem Amt für Digitales und Informationsverarbeitung sowie gemeinsam mit dem Heidelberger IT-Lösungsanbieter j&s-soft umgesetzt.
Mit der Wallet soll aus bisherigen Antragsprozessen in Zukunft ein durchgängiger digitaler Dialog werden: Bürgerinnen und Bürger erhalten dann Bescheide und Informationen sicher und medienbruchfrei direkt auf das Smartphone. Die Vorteile: Postlaufzeiten entfallen, Abläufe werden transparenter und schneller. Parallel wird die eingesetzte Wallet‑Lösung in der sogenannten Sandbox der EUDI-Wallet der „SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen“ erprobt. Das soll sicherstellen, dass die Anwendung bereits heute den technischen Anforderungen der für 2027 angekündigten EUDI‑Wallet des Bundes entspricht.
Das Team Innovation und Wissenschaftskooperation im OB-Referat der Stadt Heidelberg begleitet und evaluiert die Entwicklungsphase systematisch, um Erkenntnisse für eine mögliche Übertragung auf weitere Verwaltungsleistungen und Anwendungsfälle zu gewinnen. Das Amt für Digitales und Informationsverarbeitung kümmert sich um die technische Implementierung.
Das Pilotprojekt „Test in Heidelberg“ bietet laut der Stadt Heidelberg ein hohes Skalierungspotenzial für viele weitere Verwaltungsbereiche. Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungsphase könnte das Angebot im Jahr 2027 in den Regelbetrieb überführt werden und stünde dann den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
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