NOLIS/public.consultingRedaktionsservice für Kommunalportale

Die Grundlage für gute digitale Verwaltungsangebote sind aktuelle Portaldaten, doch die laufende Pflege bindet viel Zeit.
(Bildquelle: kokimk/123rf.com)
Wie der E-Government-Anbieter NOLIS mitteilt, bietet er gemeinsam mit dem auf Digitalisierung des öffentlichen Sektors spezialisierten Beratungsunternehmen public.consulting einen Dienst zur Pflege kommunaler Portaldaten an. Das Angebot verbindet die Softwarelösungen NOLIS | CMS und NOLIS | Rathausdirekt mit einer externen redaktionellen Betreuung. public.consulting übernimmt dabei die laufende Prüfung und Bearbeitung der Inhalte innerhalb der NOLIS-Software. Nach Angaben der Unternehmen sollen die Angaben entsprechend den Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und des europäischen Single Digital Gateway (SDG) gepflegt werden. Kommunen sollen damit insbesondere die Aktualisierung von Leistungsbeschreibungen, Zuständigkeiten und Verweisen auf Online-Dienste teilweise auslagern können.
Bestandsaufnahme und laufende Pflege
Zu Beginn der Zusammenarbeit prüft public.consulting den vorhandenen Datenbestand und stimmt mit der Kommune einen Umsetzungsplan ab. Anschließend werden nach Angaben des Beratungshauses fehlende Inhalte ergänzt, veraltete Angaben entfernt und Informationen zu neuen Verwaltungsleistungen und Online-Diensten eingepflegt. Für Rückfragen und Änderungswünsche sind feste Ansprechpersonen und ein Ticket-System vorgesehen. Die Aufgabenverteilung sei klar geregelt, erläuterte Juliane Schneider, Managing Consultant bei public.consulting: NOLIS stelle die Portalsoftware bereit, public.consulting übernehme die redaktionelle Datenpflege. Die Bearbeitung innerhalb der bestehenden Systeme soll zusätzliche Übertragungswege vermeiden und die zuständigen Fachbereiche entlasten.
Wie der Redaktionsservice in der Praxis funktionieren soll, stellen die beiden Unternehmen am 21. September 2026 in einem Online-Vortrag vor.
Stadtwerke Lübeck Solutions/ITV.SH: Hohe Erwartungen an digitale Verwaltung
[27.08.2026] Viele Menschen in Schleswig-Holstein erwarten nutzerfreundliche digitale Verwaltungsleistungen. Für Kommunen ist deren Umsetzung aber mitunter aufwendig. Stadtwerke Lübeck Solutions und ITV.SH wollen deshalb die Nachnutzung bewährter Lösungen erleichtern. mehr...
Landkreis Augsburg: Integreat-App erweitert
[26.08.2026] Neuzugewanderte im Landkreis Augsburg können Informationen in der Integreat-App künftig über einen Chat-Assistenten suchen. „Frag Integreat“ beantwortet frei formulierte Fragen auf Basis der vom Landkreis bereitgestellten Inhalte. mehr...
Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert
[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...
Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt
[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...
Berlin: New Work im Bürgeramt
[11.08.2026] Berlin erprobt, wie Frontoffice, Backoffice und Ausbildung in einem Großraumbüro organisiert werden können. Das Pilotprojekt soll zugleich moderne Arbeitsformen testen und einen Gestaltungs- und Organisationsrahmen für weitere Bürgerämter entwickeln. mehr...
Studie: Diese Bürgerämter sind digital spitze
[06.08.2026] Auch in diesem Jahr hat die Gisma University of Applied Sciences untersucht, wie weit die Bürgerämter in den 20 größten deutschen Städten digitalisiert sind. Den Spitzenplatz konnte Düsseldorf erobern, gefolgt von München, Frankfurt, Berlin und Essen. mehr...
Stuttgart: Bürgerbüros setzen auf digitale Services
[04.08.2026] Die Bürgerbüros in Stuttgart wollen künftig Online-Services und die Online-Terminvergabe noch stärker in den Mittelpunkt rücken. mehr...
Leverkusen: Neue digitale Dienste
[03.08.2026] Leverkusen baut seinen digitalen Bürgerservice aus. Den neuen Online-Antrag auf Grundsicherung begleitet die Stadt mit gezielten Informationen für Betroffene und rechtliche Betreuende. Auch Feinstaubplakette und Fischereiabgabe lassen sich nun digital erledigen. mehr...
Bad Berleburg: Entspannter Start für digitalen Bürgerservice
[30.07.2026] Die Einführung der neuen digitalen Lösungen für die Terminvereinbarung und die Besuchersteuerung wurde in der Stadt Bad Berleburg detailliert vorbereitet. Das machte sich bezahlt: Beim Go-Live im April dieses Jahres lief das neue System von Beginn an stabil. mehr...
Richtlinie: Interaktive Systeme barrierefrei gestalten
[29.07.2026] Eine aktuelle Richtlinie des Unternehmens Werkstation unterstützt unter anderem öffentliche Auftraggeber, Kommunen und Verkehrsbetriebe dabei, Kioskterminals, Informationsstelen und Self-Service-Systemen barrierefrei zu gestalten. mehr...
Lohmen: Einführung von digitaler Satzungsverwaltung
[29.07.2026] Die Gemeinde Lohmen digitalisiert als erste Kommune in Sachsen ihre Satzungsverwaltung mit einem zentralen System für kommunales Recht. Das Projekt soll Verwaltungsabläufe vereinfachen, Ortsrecht transparenter machen und neue Möglichkeiten für die digitale Bereitstellung kommunaler Vorschriften schaffen. mehr...
Braunschweig: Wohnsitzanmeldung ab sofort digital
[23.07.2026] Braunschweig hat die elektronische Wohnsitzanmeldung freigeschaltet. Umzüge innerhalb der Stadt und Zuzüge lassen sich damit ohne Termin beim Amt erledigen. Die Authentifizierung erfolgt mit einem geeigneten Ausweis und der AusweisApp. mehr...
Oldenburg: Bürgerservice erweitert
[22.07.2026] Ihre digitalen Verwaltungsangebote baut die Stadt Oldenburg mit elektronischer Wohnsitzanmeldung und Meldebescheinigung weiter aus. Bei letzterer zählt Oldenburg zu den Vorreitern. mehr...
Springe / Burgwedel: Versprechen eingelöst
[17.07.2026] Die niedersächsischen Städte Burgwedel und Springe begreifen die Digitalisierung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Das Ergebnis: Der Bürgerservice wird verbessert und die Verwaltungsabläufe werden beschleunigt. mehr...


















