Baden-WürttembergMusterland der Bürgerbeteiligung
Politik auf Augenhöhe mit den Bürgern soll das Markenzeichen der Regierung von Bündnis 90/Die Grünen und SPD in Baden-Württemberg werden. Dies schreiben die beiden Parteien in ihrem kürzlich vorgelegten Koalitionsvertrag. Die Bürgerbeteiligung soll demnach in allen relevanten Politikbereichen fest verankert werden. Hierfür wollen SPD und Grüne laut Koalitionsvertrag einen neuen regulatorischen und institutionellen Rahmen schaffen und gemeinsam mit Bürgern, Kommunen und Planungsbehörden die Beteiligungsformen kontinuierlich weiterentwickeln. In einem ersten Schritt soll ein Leitfaden für eine neue Planungs- und Beteiligungskultur erarbeitet werden. Der Zugang zum Internet wird als Bürgerrecht begriffen; fortschrittliche Netzpolitik will die neue Regierung zu einer Leitidee für Baden-Württemberg machen und die Chancen nutzen, die das Internet unter anderem für Demokratie und Teilhabe bietet. Im Zuge einer transparenten Verwaltung will die neue Regierung zudem die bisherigen Aktivitäten Baden-Württembergs im Bereich E-Government und digitaler Demokratie weiter ausbauen. Im Rahmen eines umfassenden Informationsfreiheitsgesetzes sollen laut Koalitionsvertrag gesetzliche Regelungen beschlossen werden, um sicherzustellen, dass die Bürger unter Beachtung des Datenschutzes grundsätzlich freien Zugang zu den bei den öffentlichen Verwaltungen vorhandenen Informationen haben. Weiter heißt es in dem Vertrag: „Wir werden unser Regierungshandeln daran orientieren, die zugrunde liegenden Daten und Dokumente weitgehend öffentlich zugänglich zu machen. Hier orientieren wir uns am Grundsatz Open Data.“ Außerdem soll eine offensive Strategie für die Informationstechnologie entwickelt werden. Ziel der IT-Strategie sei es, die Technik so effektiv einzusetzen, dass eine optimale Kommunikation sowohl zu Bürgern und Unternehmen als auch zwischen den Verwaltungsebenen möglich ist. Dabei sollen bundesweite Entwicklungen wie die einheitliche Behördenrufnummer 115 berücksichtigt werden. Darüber hinaus sprechen sich die Koalitionspartner für eine ressortübergreifende Neuordnung der Informationstechnologie der Landesverwaltung aus. Eine Rolle spielen sollen hierbei auch Green IT und Open Source Software.
KI-Oasen: Wenn Städte träumen
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Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter
[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...
Magdeburg: Beteiligung mit VR
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Achim: Portal für Bürgertipps
[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...
Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten
[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...
Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt
[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...
Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech
[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...
Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit
[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...
wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog
[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...
Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal
[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...
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[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...
Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform
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Gersheim: Mehr Service mit Gerda
[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...
E-Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen
[26.02.2026] Analoge Beteiligungsformate sprechen nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern an. Fügen Kommunen digitale Partizipationsangebote planvoll hinzu, erreichen sie mehr Zielgruppen. Wichtig ist die intelligente Kombination der beiden Ansätze. mehr...
Darmstadt: Digitalstrategie mitgestalten
[25.02.2026] Mit einer neuen Digitalstrategie will die Stadt Darmstadt wichtige Weichen für die Zukunft ihrer digitalen Verwaltung und Services stellen. In die finale Fassung sollen auch Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. mehr...





















