Heidelberg / Hochschule LudwigsburgTheorie und Praxis verzahnen

Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und die Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Dr. Iris Eliisa Rauskala, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung.
(Bildquelle: Stadt Heidelberg)
Die Stadt Heidelberg und die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg (HS Ludwigsburg) arbeiten künftig zusammen. In einer Ende Januar 2026 unterzeichneten Absichtserklärung legten die beiden Partner das Ziel ihrer Zusammenarbeit fest: die digitale Modernisierung der Verwaltung voranzutreiben. Dazu gehören nach Angaben der Stadt und der Hochschule sowohl eine datenbasierte Bürgerkommunikation als auch die Analyse etablierter Prozesse, um diese im Rahmen neuer digitaler Arbeitsweisen zu verbessern.
„Heidelberg ist ein exzellenter Standort für Wissenschaft und Forschung. Auf dieser Grundlage setzen wir in der Verwaltung gezielt auf den Einsatz digitaler Technik, um Entscheidungen zu vereinfachen, Prozesse zu beschleunigen und unsere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stetig zu verbessern“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Dank unserer neuen Kooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg wird dieser innovative Ansatz künftig wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Von den Erkenntnissen profitieren wir in Heidelberg – und hoffentlich auch viele andere Kommunen im Land, die unserem Beispiel folgen.“
Gemeinsam wolle man Strukturen schaffen, in denen Theorie und Praxis noch enger verzahnt seien und aus denen nachhaltige Impulse für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung entstünden, ergänzt Iris Eliisa Rauskala, Rektorin der HS Ludwigsburg: „Dass dies heute KI und Digitalisierung umfasst, ist selbstverständlich. Wir freuen uns daher ganz besonders, mit unserem generalistischen Zugang alle Facetten des modernen Verwaltungsmanagements bereits in der Ausbildung abdecken zu können.“
Die Zusammenarbeit ist als kontinuierlicher Prozess angelegt und soll durch regelmäßige Abstimmungsformate sowie eine wissenschaftliche Begleitung strukturiert und weiterentwickelt werden. Langfristiges Ziel sind regelmäßige gemeinsame Forschungsprojekte, von denen die Studierenden der Hochschule ebenso profitieren wie die Mitarbeitenden der Verwaltung, und aus denen sich Best-Practice-Beispiele für andere Kommunen ableiten lassen. Bereits im Vorfeld der Absichtserklärung fanden erste Workshops und Austauschformate statt, sodass schon im April 2026 die Ausschreibung erster gemeinsamer Fachprojekte geplant ist. Diese sollen dann im Herbst dieses Jahres in die Umsetzung gehen.
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