Dienstag, 18. August 2026

BremenBürger gestalten Verkehrsplanung mit

[13.12.2012] Der Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025 soll von den Bürgern der Freien Hansestadt mitgestaltet werden. Hierfür wurde eine Internet-Seite eingerichtet.

In der Freien Hansestadt Bremen sind bei der Entwicklung des Verkehrsentwicklungsplans 2025 auch die Bürger gefragt. Wie der Senat für Umwelt, Bau und Verkehr mitteilt, können die Bremer auf einer eigens eingerichteten Website Beobachtungen, Meinungen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Die einzelnen Beiträge können von anderen Nutzern kommentiert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, einem Beitrag per Mausklick zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Darüber hinaus könne auf einer Karte markiert werden, um welchen Ort es sich in dem Beitrag handelt. Nach Angaben des Senats werden alle Vorschläge, die bis zum 31. Januar 2013 online gestellt werden von einem Gutachter ausgewertet und gehen in die Chancen- und Mängelanalyse für den Verkehrsentwicklungsplan ein. Außerdem sollen die fünf wichtigsten Themen aus der Internet-Beteiligung in öffentlichen Bürgerforen vorgestellt werden. Umwelt- und Verkehrssenator Joachim Lohse: „Ich möchte erreichen, dass wir die Erfahrungen der Bremerinnen und Bremer für die Verkehrsplanung nutzen.“ Die Bürger sammelten etwa zu Fuß oder im Auto täglich Erfahrungen, wo der Verkehr rund läuft und wo nicht. „Davon möchten wir lernen“, so Lohse weiter. Laut der Pressemitteilung soll der Verkehrsentwicklungsplan dafür sorgen, dass die einzelnen Maßnahmen zueinander passen und denselben Zielen dienen. Für die Bürgerbeteiligung sind vier Dialogrunden vorgesehen. Die letzte ist für Anfang 2014 geplant.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Partizipation
KI-generiertes Rendering zur möglichen Neugestaltung des Domplatzes Eichstätt
bericht

KI-Oasen: Wenn Städte träumen

[31.07.2026] Das Architekturbüro weiss Architekten entwickelt mit den KI-Oasen ein Beteiligungsformat, das Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger niederschwellig in ortsspezifische Bilder übersetzt. In Eichstätt wird daraus nun ein kommunales Pilotprojekt. mehr...

Menschen blicken auf einen Tisch mit Notizzetteln
bericht

Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter

[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...

Magdeburg_VR_Bürgerbeteiligung_Personen im Elbedome
bericht

Magdeburg: Beteiligung mit VR

[28.07.2026] Wie lassen sich komplexe städtebauliche Planungen anschaulich vermitteln und die Bürgerbeteiligung stärken? Ein Forschungsprojekt zeigt am Beispiel der Großen Münzstraße in Magdeburg, wie Virtual Reality neue Wege in der Bauleitplanung eröffnen kann. mehr...

Darstellung des Bürgertipps-Portals "Sag's Achim" auf einem Monitor, einem Tablet und einem Smartphone

Achim: Portal für Bürgertipps

[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...

Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase zeigt auf ein iPad, das die neue Microsite Bürgerbeteiligung Mainz zeigt

Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten

[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...

Weibliche Hand, die ein Smartphone auf einen Fliegenpilz im Wald richtet

Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt

[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...

Vektorillustration mit jungen Menschen in der Nähe eines großen Smartphones, die Feedback und Bewertungen für ein Produkt oder eine Dienstleistung abgeben.

Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech

[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...

Elbphilharmonie spiegelt sich in einer Glaskugel mit dem Wort Hamburg

Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit

[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...

Marktplatz-mit-BeachFlag-2048x1538

wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog

[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...

Stuttgart gelauncht Beteiligungsportal_frau schaut auf Tablet

Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal

[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...

Screenshot der Radspur-App im App-Store.

Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis

[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...

Die drei Stadtoberhäupter stehen zum Foto versammelt, OB Hetjes hält einen Laptop in den Händen auf dessen Bildschirm das Beteiligungsportal Seid Dabei eingeblendet ist.

Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform

[19.03.2026] Mit Seid Dabei haben Bad Homburg v. d. Höhe, Friedrichsdorf und Wehrheim eine gemeinsame Beteiligungsplattform gestartet, auf der jede Kommune zwar einen eigenen Bereich verwaltet, die technische Infrastruktur aber mit den anderen teilt. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander, im Hintergrund sind Aussteller des eGo-Saar und von Gerda BürKI zu sehen.
bericht

Gersheim: Mehr Service mit Gerda

[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Maptable versammelt und bearbeiten eine Stadtkarte.
bericht

E-Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen

[26.02.2026] Analoge Beteiligungsformate sprechen nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern an. Fügen Kommunen digitale Partizipationsangebote planvoll hinzu, erreichen sie mehr Zielgruppen. Wichtig ist die intelligente Kombination der beiden Ansätze. mehr...

ein Laptop auf dessen Display die Website zur Beteiligungsplattform der Stadt Darmstadt aufgerufen ist

Darmstadt: Digitalstrategie mitgestalten

[25.02.2026] Mit einer neuen Digitalstrategie will die Stadt Darmstadt wichtige Weichen für die Zukunft ihrer digitalen Verwaltung und Services stellen. In die finale Fassung sollen auch Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. mehr...