Dienstag, 27. Oktober 2026
[27.10.2026] Die Gemeinde Kirchheim bei München zeigt, dass auch kleinere Kommunen groß denken und die digitale Stadtentwicklung strategisch sowie mit konkretem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger gestalten können. Herzstück hierfür ist ein Digitaler Zwilling.
Ein Mann und eine Frau blicken mit einem Tablet in der Hand auf einen Park, dessen digitale Version auf dem Tablet zu sehen ist

Ortspark in Kirchheim: Digitaler Zwilling verknüpft real und digital.

v.l.: Wirtschaftsförderin Sibylle Wartlick; Kirchheims Bürgermeister Stephan Keck

(Bildquelle: Gemeinde Kirchheim bei München)

Mit ihrem Digitalprojekt Smartheim wurde die 14.000-Einwohner-Gemeinde Kirchheim im Kreis München 2021 in den Kreis der von der Bundesregierung geförderten Modellprojekte Smart Cities (MPSC) aufgenommen. Unter den 73 Modellprojekten finden sich Großstädte ebenso wie Landkreise und kleinere Kommunen wie eben Kirchheim. Damit unterschied sich die Ausgangslage von vielen großen Modellpartnern: weniger personelle Ressourcen, dafür kurze Wege, ein starkes Wachstum und der Anspruch, ... mehr...

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Aktuelle Meldungen

Deutsches Nummernschild plus Spielzeugauto auf einem Holztisch

Kfz-ZulassungErprobung zeigt Modernisierungspotenzial

[27.10.2026] Ein Erprobungsprojekt des IT-Planungsrats zeigt, wie sich die Kfz-Zulassung bürgerfreundlicher und effizienter gestalten lässt. Im Fokus stehen ein besserer Zugang zu digitalen Angeboten, die Bündelung von Support-Anfragen und die Digitalisierung bislang nicht online abwickelbarer Sonderfälle. Die Ergebnisse sollen in die weitere Modernisierung der Kfz-Zulassung einfließen. mehr...

7. Forum Urbane DatenKI und Datenmanagement im Fokus

[27.10.2026] Das 7. Forum Urbane Daten beschäftigt sich mit den Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung kommunaler Daten. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, Datensouveränität und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Stadtentwicklung. mehr...

Eine Gruppe von Businesspersonen sitzen an einem Tisch und besprechen sich

LämmerzahlEinheitliche Plattform für die Sozialverwaltung

[27.10.2026] Die geplante Sozialstaatsreform stellt Kommunen auch bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse vor neue Herausforderungen. Der Softwareanbieter Lämmerzahl sieht in integrierten Fachverfahren einen wesentlichen Schlüssel, um gesetzliche Anforderungen effizient umzusetzen und die Sozialverwaltung langfristig zu entlasten. mehr...

KDNGemeinsam Daten und KI nutzen

[27.10.2026] Mit den Projekten UDP.NRW und KommI treibt der Dachverband kommunaler IT-Dienstleister (KDN) die interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen voran. Ziel ist es, gemeinsam entwickelte Lösungen für datenbasierte Verwaltungsprozesse und den Einsatz Künstlicher Intelligenz bereitzustellen. mehr...

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Darmstadt: Leuchtturmpolitik ist beendet

[26.10.2026] Ein massiver Ausfall des E-Mail-Systems hat in Darmstadt die Schwachstellen einer über Jahre gewachsenen IT-Infrastruktur offengelegt. Im Interview mit Kommune21 sprechen Oberbürgermeister Hanno Benz und Digitalisierungsdezernent Holger Klötzner über die Konsequenzen, welche die Stadt aus dem Vorfall zieht. mehr...

Hessen: Rechenzentren sollen Kommunen mehr einbringen

[26.10.2026] Rechenzentren beanspruchen kommunale Flächen und Infrastruktur. Die geplante Gewerbesteuerreform soll den Standortgemeinden höhere Einnahmen bringen. Das Land Hessen hat im Bundesrat Nachbesserungen verlangt, damit die Regelung möglichst viele Betreiber erfasst. mehr...

Wehende Flagge mit dem Landeswappen von Sachsen.

Sachsen: Fünf Online-Dienste landesweit

[26.10.2026] Der Freistaat Sachsen und der Bund haben vereinbart, fünf Online-Dienste bis Ende Juni 2027 in allen zuständigen Kommunalbehörden bereitzustellen. Der Bund finanziert die technische Anbindung, die govdigital gemeinsam mit dem kommunalen IT-Dienstleister Lecos übernimmt. mehr...

Altstadt von Wetzlar mit Fachwerkhäusern

Wetzlar: Sensordaten für die Stadtentwicklung

[26.10.2026] Mithilfe von Lasertechnologie und der Verknüpfung verschiedener Datenquellen will die Stadt Wetzlar Verkehrs- und Besucherströme besser analysieren und steuern. Das Land Hessen fördert das Smart-City-Modellprojekt mit rund 515.000 Euro. mehr...

Autotür mit Beschriftung "Bürgermobil Stadt Essen"

Essen: Wenn das Bürgeramt nach Hause kommt

[26.10.2026] Ein Antrag für ein Ausweisdokument muss nicht am Weg zur Behörde scheitern. Die Stadt Essen besucht stark mobilitätseingeschränkte Menschen zu Hause und in Pflegeeinrichtungen. Dort lassen sich Meldeangelegenheiten und andere Anträge erledigen – ohne zusätzliche Gebühren für den Vor-Ort-Service. mehr...

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und hält ein Smartphone in den Händen, auf dessen Bildschirm das Logo und die Aufschrift „EUDI-Wallet“ mit EU-Sternenkreis zu sehen sind.

EUDI-Wallet: Kommunen brauchen einen Fahrplan

[26.10.2026] Zum Start der EUDI-Wallet brauchen Kommunen klare Vorgaben und Unterstützung von Bund und Ländern. In einem Kurzpapier benennen die kommunalen Spitzenverbände die Voraussetzungen dafür, dass die digitale Brieftasche auch in Verwaltungsverfahren genutzt werden kann. mehr...

Hightech trifft Vermessungstradition: Hans Peter Jelinek (links), Leiter des Vermessungsamtes, und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck mit Drohne und modernen Messgeräten.

Heidelberg: Vom Geometer zum Digitalen Zwilling

[23.10.2026] Das Vermessungsamt der Stadt Heidelberg feiert sein 125-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sich die Arbeit grundlegend verändert: Aus Messlatte und Theodolit wurden Laserscanner, Drohnen und digitale 3D-Stadtmodelle. Heute bilden die Geodaten des Amtes eine wichtige Grundlage für Stadtplanung, Verwaltung und digitale Anwendungen. mehr...

LINa-App auf dem Handy-Bildschirm

Dortmund: App erfasst Sicherheitsgefühl

[23.10.2026] Mit der neuen Anwendung LINa können Bürgerinnen und Bürger in Dortmund ihre Wahrnehmungen zum Wohnumfeld direkt an die Stadtverwaltung melden. Die anonymisiert ausgewerteten Informationen sollen helfen, Entwicklungen in den Quartieren frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen einzuleiten. mehr...

Symbolfoto Glasfaserkabel in dunkelblau, hellblau und magenta über einem Luftbild von München mit der Frauenkirche

München: Glasfaserausbau kommt voran

[23.10.2026] Ein Jahr nach dem Start ihrer Kooperation ziehen die Stadtwerke München, M-net und die Deutsche Telekom eine positive Zwischenbilanz. Mehrere zehntausend Wohn- und Geschäftseinheiten wurden inzwischen mit Glasfaseranschlüssen bis in die Räume erschlossen. Ab 2027 folgen weitere Stadtteile. mehr...

Zwei Männer halten eine Torte mit der Aufschrift "20 Jahre komxwork"

komXwork: Mehr als eine Dokumentenablage

[23.10.2026] Das Dokumentenmanagementsystem komXwork der AKDB-Tochter digitalfabriX verbindet zentrale Ablage und elektronische Aktenführung. Fachverfahrensanbindung, Volltextsuche und webbasierter Zugriff ergänzen die Software, deren Entwicklung vor 20 Jahren begann. mehr...

ein Mann sitzt vor zwei Monitoren auf denen Code zu sehen ist
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Open Source: Hybride Strategie

[22.10.2026] Open-Source-Software (OSS) ist in der kommunalen Verwaltung ein zentraler Faktor für digitale Souveränität und wirtschaftliche IT. Neben allen Vorteilen birgt OSS aber auch ­Risiken. Einen praxisnahen Weg eröffnet hier ein hybrider Strategieansatz. mehr...

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