Dienstag, 13. Oktober 2026

Smart City AachenErfolgreicher Ideenwettbewerb

[17.03.2025] Ein Smart-City-Ideenwettbewerb wurde in Aachen ausgerichtet. Gewonnen haben eine Plattform zur Echtzeitanzeige freier Lernräume, interaktive Informationsstationen, an denen ein Chatbot Auskunft gibt, ein Softwareassistent für smarte Stromnetze und eine Lösung für den strategischen Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Mehrere Personen stehen auf einer Bühne und halten eine Urkunde in der Hand.

Vier Teams haben den zweiten Smart-City-Ideenwettbewerb der Stadt Aachen gewonnen.

(Bildquelle: Stadt Aachen)

Zum zweiten Mal hat Aachen einen Smart-City-Ideenwettbewerb ausgerichtet. Unter dem Motto Neue Wege für die Smart City Aachen wurden digitale Lösungen gesucht, welche die Stadt als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort stärken und die Nachhaltigkeit und Lebensqualität verbessern. Mittlerweile hat die nordrhein-westfälische Kommune die vier Gewinnerteams ausgezeichnet. Sie starten nun in eine sechsmonatige Umsetzungsphase. Unterstützt von Mentorinnen und Mentoren aus dem Netzwerk des Think Tank Smart City des digitalHUB Aachen werden sie ihre Ideen weiterentwickeln mit dem Ziel, sie zur Marktreife zu bringen. Sie erhalten dafür Zugang zu Ressourcen wie Coworking-Spaces oder technologischer Infrastruktur. Die Ergebnisse sollen der Öffentlichkeit im September 2025 vorgestellt werden.

Platz eins und somit 10.000 Euro gingen an mySquare. Die Plattform zeigt Studierenden verfügbare Lernräume in Echtzeit an. Die Lösung ist flexibel und kann auch in anderen Bereichen, beispielsweise für Besprechungsräume oder leerstehende Gewerbeflächen eingesetzt werden, heißt es in der Projektbeschreibung. Auf Platz zwei, dotiert mit 7.500 Euro, schafften es die so genannten ChatPoints – interaktive digitale Informationsstationen in Aachen, die über große einheitlich gestaltete QR-Codes an strategischen Orten zugänglich sind. Mit einem Chatbot, der auf einem Large Language Model (LLM) basiert, erhalten Nutzer Antworten auf Fragen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurant- und Freizeitempfehlungen, aktuellen Veranstaltungen und standortspezifischen Tipps. Platz drei und damit 5.000 Euro gingen an xiliox. Das Unternehmen entwickelt angesichts der Herausforderungen der Energiewende ein Softwareassistenzsystem für Netzbetreiber. Das System kann laut Beschreibung Planungsprozesse automatisieren und optimale Regelungsentscheidungen bei Engpässen vorschlagen. 

Einen Sonderpreis von 2.000 Euro verlieh das KI Center der RWTH Aachen an NextCharge. NextCharge setze modernste Algorithmen des maschinellen Lernens ein, um den strategischen Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge voranzutreiben. Die Lösung analysiere Verkehrsströme und bestehende Ladestationen, um optimale neue Standorte zu identifizieren.

Der Smart-City-Ideenwettbewerb wurde zum einen von der Stadt Aachen mit den Fachbereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa, Mobilität und Verkehr, Klima und Umwelt sowie Geoinformation und Bodenordnung ausgerichtet. Zum anderen zählen neben dem digitalHUB und der RWTH Aachen die Unternehmen Innoloft, STAWAG, regio iT, Regionetz und NetAachen zu den Unterstützern.



Stichwörter: Smart City, regio iT, Aachen


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