Montag, 8. Juni 2026

Ebsdorfergrund150. digitale Dorflinde

[30.04.2019] In der Gemeinde Ebsdorfergrund im Kreis Marburg-Biedenkopf ist jetzt die 150. „Digitale Dorflinde“ gestartet. Das WLAN-Hotspot-Förderprogramm des Landes Hessen kommt bei den Kommunen gut an.
Hessen: 150. „Digitale Dorflinde“ in Ebsdorfergrund gestartet.

Hessen: 150. „Digitale Dorflinde“ in Ebsdorfergrund gestartet.

v.l.: Bertram Huke, Geschäftsführer von ekom21; Andreas Schulz, Bürgermeister der Gemeinde Ebsdorfergrund; Kristina Sinemus, Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung; Kirsten Fründt, Landrätin des Kreises Marburg-Biedenkopf; Klaus Bernhardt, Brei

(Bildquelle: Hessische Staatskanzlei)

Im Rahmen des WLAN-Hotspot-Förderprogramms des Landes Hessen (wir berichteten) ist jetzt in der Gemeinde Ebsdorfergrund die 150. „Digitale Dorflinde“ in Betrieb genommen worden. Das teilt das Hessische Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung mit. „Dass nach nur sieben Monaten das Programm so gut angenommen wird, zeigt, wie hoch der Bedarf ist“, sagte Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus. Ihre Erklärung für die sehr große Nachfrage: „Unter Einbindung aller Interessenvertreter ist es gelungen, ein für Kommunen maßgeschneidertes Förderprogramm zu schaffen, bei dem neben hoher Qualität größter Wert darauf gelegt wurde, das Programm für die Antragsteller möglichst einfach und ökonomisch zu gestalten.“
Kirsten Fründt, Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf, wies darauf hin, dass die Keimzelle der WLAN-Initiative in den fünf mittelhessischen Landkreisen in einheitlichen Kreistagsbeschlüssen lag: „Gemeinsam haben wir die WLAN-Förderung zu einem erfolgreichen hessenweiten Projekt gemacht, das beinahe ausschließlich positiv aufgenommen wurde. Bezeichnenderweise machen im Landkreis Marburg-Biedenkopf alle 21 Kommunen und der Landkreis mit.“
Bis heute haben sich nach Angaben des Digitalministeriums mehr als 223 Kommunen an dem Programm beteiligt. Rund 1.600 Hotspots seien aufgenommen und für mehr als 815 Hotspots bereits Förderzusagen erteilt worden. Bis Ende 2019 stünden insgesamt zwei Millionen Euro an Fördervolumen zur Verfügung. Pro Hotspot gebe es bis zu 1.000 Euro an Förderung, bei einer Maximalsumme von 10.000 Euro pro Kommune. Das Geld stamme aus der Landesinitiative „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, die den ländlichen Raum stärken soll.





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