EssenMuseum Folkwang digitalisiert Archivbestände

Die Digitalisierung des Museum Folkwang Archivs wurde erfolgreich abgeschlossen.
v.l.: Palent Kazani, Besucher; Christina Fehse, HdEG; Claudia Kauertz, HdEG; Oberbürgermeister Thomas Kufen; Mathilde Heitmann-Taillefer, Museum Folkwang und Peter Gorschlüter, Museum Folkwang
(Bildquelle: Musum Folkwang)
Die Digitalisierung des Museum Folkwang Archivs wurde erfolgreich abgeschlossen.
v.l.: Palent Kazani, Besucher; Christina Fehse, HdEG; Claudia Kauertz, HdEG; Oberbürgermeister Thomas Kufen; Mathilde Heitmann-Taillefer, Museum Folkwang und Peter Gorschlüter, Museum Folkwang
(Bildquelle: Musum Folkwang)
Im Rahmen eines Pilotprojekts haben das Museum Folkwang in Essen und das Haus der Essener Geschichte (HdEG) als Stadtarchiv historische Museumsakten aus dem Zeitraum von 1898 bis 1955 digitalisiert. Wie die Stadt Essen meldet, ist dieses Vorhaben nun erfolgreich abgeschlossen. Dazu wurden rund 250 Akten zur dauerhaften Aufbewahrung an das HdEG übergeben und vor Ort digitalisiert. Die Digitalisate stehen zur kostenlosen Online-Recherche für Forschung und Interessierte zur Verfügung. Damit wird erstmals ein bedeutender Quellenkorpus – der sich mit der Geschichte des Museum Folkwang selbst befasst – ortsunabhängig zugänglich gemacht.
Da auch Werke digitalisiert werden sollten, die noch dem Urheberrechtsschutz unterliegen, musste zunächst ein Rechtsrahmen geschaffen werden: In Zusammenarbeit mit der Verwertungsgesellschaft VG Bild-Kunst wurde eine eigene Lizenz entwickelt, die eine rechtssichere Veröffentlichung erlaubt. Damit können die Akten können ab jetzt ohne Schwärzungen eingesehen werden. „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderne Digitalisierung den Zugang zu Wissen erleichtert und zugleich unser kulturelles Erbe bewahrt. Besonders freut mich, dass mit der gemeinsam entwickelten Lizenzlösung erstmals eine rechtssichere und ungeschwärzte Online-Recherche möglich ist. Damit stärken wir nicht nur die Provenienzforschung, sondern auch Essen als Kultur- und Wissenschaftsstandort“, so Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen.
Der Bestand, der jetzt digitalisiert wurde, umfasst etwa 250 Akten und damit mehr als siebeneinhalb laufende Meter Archivmaterial. Die Materialien bieten zentrale Einblicke in die Institutionsgeschichte des Museums, die Provenienzgeschichte seiner Sammlungen und die Biografien der verschiedenen Akteurinnen und Akteure, insbesondere zahlreicher Künstlerinnen und Künstler. Der Bestand wird nun auf verschiedenen Archivportalen, wie dem Archivportal NRW, dem Archivportal D und der Europeana, überregional präsentiert. Er ist (in Teilen) über Volltextrecherche durchsuchbar, womit die Forschungsarbeit deutlich erleichtert wird. Gefördert wurde das zweijährige Pilotprojekt im Rahmen der Regionalen Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
Gütersloh: Online-Antrag zur Verzichtserklärung Vorkaufsrecht
[28.08.2026] Mit einer neuen Dienstleistung im Bürgerportal ermöglicht die Stadt Gütersloh jetzt Notariaten, den Antrag auf Ausstellung einer Vorverkaufsverzichtserklärung online zu stellen. Die Antragstellenden profitieren von einer erheblich verkürzten Bearbeitungszeit. mehr...
Sachsen: Wohnsitzanmeldung zügig ausgerollt
[19.08.2026] Die Elektronische Wohnsitzanmeldung ist in Sachsen inzwischen in 205 Meldestellen verfügbar. Damit können nach Angaben des kommunalen IT-Zweckverbands KISA mehr als 90 Prozent der Bevölkerung ihren Wohnsitz vollständig digital und ohne Behördengang an- oder ummelden. mehr...
KGSt: Leitfaden zu Robotic Process Automation vorgelegt
[13.08.2026] Die KGSt legt einen Leitfaden für die strukturierte Einführung und Umsetzung von Robotic Process Automation in Kommunalverwaltungen vor. Zwei aufeinander abgestimmte Lebenszyklen und Praxisbeispiele aus 14 Kommunen sollen zeigen, wie sich Software-Roboter dauerhaft in Verwaltungsprozesse integrieren lassen. mehr...
Saarland: Standesamt wird digital
[05.08.2026] Standesämter im Saarland bieten zentrale Leistungen rund um Eheschließung und Personenstandsurkunden digital an. Neue Online-Dienste sollen Behördengänge reduzieren und Verwaltungsabläufe vereinfachen. mehr...
Dresden: Stadt-App mit neuem Konzept
[19.06.2026] Die bisherige Nachhaltigkeits-App Cleema startet unter neuem Namen und mit erweitertem Konzept in die Zukunft. In Zusammenarbeit der Firmen Sandstorm und der Stesad entwickelt sich Livi zur Plattform für alle, die Dresden erleben und mitgestalten möchten. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Rechtsvorschriften durchgängig digital
[11.06.2026] Mecklenburg-Vorpommern erweitert mit dem technischen Dienstleister TSA Public Service das Modul „Kommunales Recht“ der Infodienste.MV. Kommunen sollen Satzungen, Dienstanweisungen und Verordnungen künftig digital erarbeiten, ausfertigen und bekanntmachen können. mehr...
Lippstadt: Stadtmarketing nach Jahreszeit
[04.06.2026] Ein neues Webportal bündelt das Angebot sommerlicher Freizeit- und Erlebnismöglichkeiten in Lippstadt an einem Fleck – und geht über einen bloßen Veranstaltungskalender hinaus. Schon im Winter hatte die Stadt ein spezielles Webangebot für Adventsaktivitäten aufgebaut. mehr...
Baden-Württemberg: Digitaler Wohnberechtigungsschein
[26.05.2026] Der neue Onlineprozess zum digitalen Wohnberechtigungsschein soll die Kommunen in Baden-Württemberg entlasten, Bearbeitungszeiten verkürzen und Abläufe effizienter machen. mehr...
Osnabrück: Pilotkommune im DigitalPakt Alter
[15.04.2026] Der Digitalpakt Alter fördert Lern- und Beratungsangebote vor Ort, macht Angebote sichtbar und bietet Informationen online. Nun startete das Pilotprojekt „Kommunen im DigitalPakt Alter“, in dem Netzwerke zur Förderung digitaler Kompetenzen älterer Menschen aufgebaut werden sollen. Osnabrück wurde eine von zehn Pilotkommunen. mehr...
Kommunale Prozessmanager/in: Zweite Runde des Picture-Programms
[07.01.2026] Im Herbst 2025 hat Picture erstmals das Ausbildungsprogramm Kommunale Prozessmanager/-in angeboten. Wegen des großen Interesses kann im Oktober 2026 der zweite Jahrgang das Qualifizierungsprogramm absolvieren. mehr...
Thüringen: eWA erreicht über eine Million Bürger
[28.11.2025] In Thüringen sind zwischenzeitlich 84 Meldebehörden an die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) angeschlossen, sodass sie mehr als eine Million Thüringer nutzen können. Bis Ende 2026 will der Freistaat den Onlinedienst flächendeckend anbieten. mehr...
Sachsen: Elektronische Meldebescheinigung eingeführt
[25.11.2025] Auch in Sachsen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Meldebescheinigungen ab sofort online beantragen und elektronisch erhalten. Maßgeblich begleitet wurden die Maßnahmen durch das Sächsische Innenministerium, die Staatskanzlei sowie den IT-Dienstleister SAKD. mehr...
Onlinezugangsgesetz: OZG-Erfahrungsaustausch in neuem Gewand
[18.11.2025] Das OZG-Programm-Management lud Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen erneut zum OZG-Erfahrungsaustausch. Im Zentrum des Treffens, das erstmals unter einem neuen Namen stattfand, stand der Austausch von Praxiswissen. mehr...
Brandenburg: Förderung für Digitalisierung im Kulturbereich
[22.10.2025] Die Förderung und Begleitung des digitalen Wandels im Kulturbereich im Land Brandenburg wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Für neue Projekte stehen rund 400.000 Euro zur Verfügung. Bis zum 30. Oktober können sich beispielsweise Gemeinden und Gemeindeverbände darum bewerben. mehr...


















