PforzheimAuf dem Weg in die digitale Zukunft

Der Digitalisierungsbeauftragte Kevin Lindauer (l.) und Oberbürgermeister Peter Boch stellen die Smart-City-Strategie für Pforzheim vor.
(Bildquelle: Stadt Pforzheim, Alina Di Sannio)
Die Smart-City-Strategie der Stadt Pforzheim wurde kürzlich vom Gemeinderat verabschiedet. Zuvor hatten Bürger sowie Fachleute aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Strategie in einem breit angelegten partizipativen Verfahren erarbeitet. Unter dem Motto „Pforzheim. Gemeinsam. Smart“ soll die Strategie den Weg hin zu einer vernetzten und nachhaltigen Stadt mit einer höheren Lebensqualität weisen, heißt es von der Pressestelle der Stadt.
Pforzheim stehe wie viele Städte und Regionen vor vielfältigen Herausforderungen der Stadtentwicklung – darunter der gesellschaftliche Strukturwandel, neue Mobilitätsbedürfnisse und Anforderungen an den Klima- und Ressourcenschutz. Die Digitalisierung spiele bei deren Bewältigung eine immer wichtigere Rolle, sagte Oberbürgermeister Peter Boch. Die Stadt Pforzheim wird im Rahmen des Programms Modellprojekte Smart Cities (wir berichteten) mit insgesamt 9,1 Millionen Euro vom Bund gefördert.
Die Strategie sei ein wichtiger Meilenstein. Sie zeige konkrete Entwicklungsperspektiven einer Smart City auf und sei zugleich Handlungsrahmen und langfristiges Fundament der digitalen Stadtentwicklung, sagte Kevin Lindauer, der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt. Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Handlungen stünde die Einwohnerschaft: Durch innovative Lösungen und den sinnvollen Einsatz neuer Technologien, speziell in den miteinander verknüpften Bereichen Umwelt, Energie, Mobilität, Infrastruktur und Informationstechnologien, sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen das Leben der Pforzheimerinnen und Pforzheimer erleichtern. Bis Ende 2026 soll die Umsetzung der entwickelten Ziele, Strategien und Maßnahmen erfolgen.
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