Donnerstag, 24. September 2026

HammDigitaler Erfolgskurs

[24.09.2026] Hamm stellt die Weichen für die nächste Phase seiner Digitalisierung: Die bisherige Digitalisierungsstrategie wird zu einer Smart-City-Strategie für 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Neue KI-Anwendungen und eine modernere Dateninfrastruktur sollen dabei eine größere Rolle spielen.
Smart-City-Strategie: Für viele Kommunen eine Herausforderung.

Die Stadt Hamm gestaltet ihren digitalen Umbau aktiv - und erfolgreich.

(Bildquelle: Elnur/stock.adobe.com)

Die nordrhein-westfälische Stadt Hamm hat bei der Digitalisierung in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht, die sich auch in zwei aktuellen Smart-City-Rankings zeigen. Im Smart-City-Ranking von Haselhorst/H&Z liegt die Stadt auf Rang 36 von 418 untersuchten Kommunen und 10,1 Prozentpunkte über dem Durchschnitt (wir berichteten). Im Smart City Index des Bitkom verbesserte sich Hamm von 62,1 auf 68,8 Punkte (wir berichteten).
Die Stadt will diese Entwicklung nun mit einer neuen Smart-City-Strategie für die Jahre 2027 bis 2032 fortsetzen. „Entscheidend ist nicht ein einzelner Tabellenplatz, sondern die Entwicklung über Jahre hinweg. Digitalisierung muss bei den Menschen ankommen und ihren Alltag einfacher machen“, sagt Oberbürgermeister Marc Herter.

KI im Bürgerservice und in der Verwaltung

Zu den jüngeren Projekten gehören zwei KI-Anwendungen. Seit Anfang September beantwortet der Bürgerchatbot „Tom Hamme“ Fragen zu Leistungen und Angeboten der Stadt. Innerhalb der Verwaltung soll der digitale Assistent IDA Beschäftigte bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. „Tom Hamme und IDA zeigen, wie wir aus der Strategie konkrete Anwendungen ableiten“, erklärt Digitalisierungsdezernent Markus Kreuz.
Auch die KI-Strategie der Stadt findet überregional Beachtung: Sie ist 2026 für den Community Award eines bundesweiten Open-Source-Wettbewerbs im Rahmen der Smart Country Convention nominiert. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der Stadt unter anderem digitale Souveränität, offene Technologien und der Aufbau eigener Kompetenzen.

Von der Digitalisierungs- zur Smart-City-Strategie

Parallel entwickelt Hamm seine bisherige Digitalisierungsstrategie zu einer Smart-City-Strategie für die Jahre 2027 bis 2032 weiter. Bestehende Projekte und Erfahrungen sollen darin fortgeführt und neue technologische Entwicklungen aufgenommen werden. Neben KI-Anwendungen nennt die Stadt digitale Verwaltungsangebote und eine moderne Dateninfrastruktur als weitere Handlungsfelder.



Stichwörter: Smart City, Hamm, Politik, Strategie


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