Samstag, 9. Mai 2026

OrdnungswidrigkeitenAufträge organisieren

[26.08.2022] Kommunale Ordnungsdienste unterstützen vielerorts die Polizei bei der allgemeinen Gefahrenabwehr. Für das Auftrags- und Meldungsmanagement sowie die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst gibt es softwarebasierte Lösungen.
IT entlastet Ordnungsdienste.

IT entlastet Ordnungsdienste.

(Bildquelle: EKH-Pictures/stock.adobe.com)

In den vergangenen Jahren haben strafbare Handlungen und Ordnungsverstöße zugenommen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird vielerorts ein so genannter Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) – auch Kommunalpolizei oder Stadt- beziehungsweise Ordnungspolizei genannt – einberufen. Trotz unterschiedlicher Bezeichnungen bleibt das Aufgabenprofil ähnlich: Die Polizei unterstützend sorgen die Beschäftigten für Ordnung auf den Straßen und in öffentlichen Anlagen. Sie sind Ansprechperson für die Bürgerinnen und Bürger und kümmern sich beispielsweise um die Gewerbe- und Berufsüberwachung. Im Rahmen der Amtshilfe unterstützen Ordnungs- und Ermittlungsteams andere Verwaltungen außerdem bei Identitätsfeststellungen oder Personalien- und Aufenthaltsermittlungen.
Lösungen zum Auftrags- und Meldungsmanagement können dem Kommunalen Ordnungsdienst bei seiner Aufgabenerfüllung eine große Hilfe sein. Dazu zählt das Produkt pmOrdnungsManager aus dem Hause GovConnect. Mithilfe dieser Lösung können Aufträge und Meldungen schnell und unkompliziert dokumentiert werden. Die Ordnungsbehörden werden so optimal bei ihren Tätigkeiten unterstützt.

Kommunikation zwischen Innen- und Außendienst

Zu den zahlreichen Aufgaben des Kommunalen Ordnungsdienstes gehören allgemeine Kontrollen und Präsenzstreifen. Die regelmäßige Überprüfung von Spielplätzen, Bahnhöfen, öffentlichen Toiletten, Alkoholverbotszonen und anderen Hotspots kann im pmOrdnungs­Manager problemlos organisiert und dokumentiert werden. Wurden bei einer Kontrolle Verstöße festgestellt, können die jeweils verletzten Vorschriften und Gesetze in den Einsatzbericht aufgenommen und aus diesen Informationen ein PDF-Dokument erzeugt werden. Ebenso lassen sich Platzverweise, Vorfälle rund um die nicht bestimmungsgemäße Entsorgung von Sperrmüll oder Abfall auf der Straße dokumentieren.
Eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der verschiedenen KOD-Aufgaben spielen die Kommunikation zwischen dem Innen- und Außendienst, die entsprechende Organisation und Koordination durch Einsatzleitung und Disponenten sowie die Rückmeldung der Ermittlungsergebnisse per E-Mail an die Auftraggeber. Der pmOrdnungsManager ermöglicht eine effiziente und medienbruchfreie Vernetzung. Sofern der Innendienst Polizei- oder Bürgeranfragen erhält, kann er diese im pmOrdnungsManager speichern, mit Fotos und PDF-Dokumenten ergänzen und an den Außendienst zur Bearbeitung weitergeben. Der Außendienst kann durch konfigurierbare Meldungslisten ausstehende Aufträge einsehen, die Kontrollen durchführen und die erforderlichen Maßnahmen einleiten. In Einsatzberichten dokumentieren die Mitarbeitenden alle weiteren Informationen zu den durchgeführten Kontrollen und Maßnahmen.

Gemeinsame Bearbeitung wird unterstützt

Kommentarfunktionen und Wiedervorlagen unterstützen die gemeinsame Fallbearbeitung und fördern ein kollaboratives Arbeiten. Darüber hinaus ermöglicht der pmOrdnungsManager das Erstellen umfangreicher statistischer Auswertungen zu allen erfassten Meldungen, Aufträgen und Einsatzberichten. Durch Angabe beliebiger Zeiträume kann die Anzahl erbrachter Leistungen sowie die Gesamtdauer aller Einsätze auf Knopfdruck ermittelt, durch unterschiedliche Diagramme ansprechend präsentiert und Tätigkeitsnachweise erbracht werden. Auch Hotspots lassen sich in einer Kartendarstellung identifizieren. Eine Auswertung kann außerdem nach individuellen Kriterien gruppiert und gefiltert werden, beispielsweise für eine bestimmte Örtlichkeit.
Als Software-as-a-Service-Produkt verursacht der pmOrdnungsManager bei IT-Abteilungen nur minimalen Aufwand. Dabei funktioniert die Software vollkommen losgelöst von anderen IT-Komponenten für Ordnungswidrigkeiten und ist sehr schnell einsatzbereit. Zusätzliche Funktionen wie die pmOWI-App – ebenfalls ein Produkt von GovConnect – zur Erfassung von Ordnungswidrigkeiten oder der Ausdruck von mobilen Belegdrucken können ergänzt werden. Bei der Nutzung der pmOWI-App ist auch die Anbindung an eine auf dem Markt verfügbare Ordnungswidrigkeitenverfahren-Software wie zum Beispiel pmOWI möglich. Die Lösung soll die Nutzenden bestmöglich dahingehend unterstützen, dass sie sich auf das eigentliche Tagesgeschäft konzentrieren können. Selbstverständlich ist auch ein Hosting in Eigenregie möglich. Dies ist allerdings erst ab einer gewissen Größenordnung empfehlenswert.

Neue Version mit Responsive Design

Mit der aktualisierten Version wurden im pmOrdnungsManager einige Anpassungen vorgenommen, über die sich viele Stadtverwaltungen freuen können. So wurde beispielsweise die Handhabung der webbasierten Lösung für Tablets und Notebooks weiter optimiert. Ein neues responsives Design verbessert zudem unter anderem die Touch-Bedienung der Oberflächen beim Einsatz in Dienstfahrzeugen.
Aufgrund der verschiedenen Aufgaben der Ordnungsdienste ist eine effiziente Auftrags- und Maßnahmenkoordination unabdingbar. Moderne Software hilft dabei, das Personal optimal einzuplanen und sich im Außendienst besser zu organisieren, was Ordnungsdienste deutlich entlastet.

Jan Becker ist Produktmanager bei GovConnect für den pmOrdnungsManager und die pmOWI-App.




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
eine Frau schiebt eine Restabfalltonne auf die Straße

Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft

[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...

Auf einem Smartphone ist eine digitale G´Hundemarke zu sehen, im Hintergrund ist verschwommen ein Hundesgesicht erkennbar
bericht

Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone

[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...

Räumfahrzeug auf einer verschneiten Straße in einer Stadt

Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten

[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...

Kita
bericht

Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten

[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...

Straßenfest mit Essensbuden

EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden

[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...

Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag

[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. 
 mehr...

Hund Vicky

nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung

[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...

Park im Frühling, Bäume, ein Weg und Bänke

RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege

[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...