KonstanzBäume smart versorgt

Konstanz: Auch im Erdreich rund um die Blutbuche im Stadtgarten wurden Sensoren eingebracht, die Daten zum Wasserbedarf des Baums liefern.
(Bildquelle: Stadt Konstanz)
Rund 16.000 Bäume stehen auf den öffentlichen Flächen im Konstanzer Stadtgebiet. Die Unterhaltung und Pflege dieses Baumbestands gehört zu den Aufgaben der Technischen Betriebe Konstanz (TBK). Der Erhalt von Bestandsbäumen ist eine der wichtigsten Anpassungsmaßnahmen an die Klimaerwärmung, teilt die Stadt am Bodensee in einer Presseinformation mit. Die TBK richten ihr Augenmerk daher verstärkt auf die Bewässerung der Bäume. Insbesondere die Versorgung von Altbäumen ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Im Vergleich zu jungen Bäumen benötigen sie erheblich größere Wassermengen.
Um die Versorgung der Bäume so effizient wie möglich zu gestalten, sei nicht nur die Wassermenge entscheidend, sondern auch der Zeitpunkt. Um besser Rückschlüsse darauf ziehen zu können, wann und wie viel Wasser ein Baum braucht, haben die TBK ein Pilotprojekt gestartet: Im Boden eingebrachte Sensoren messen dabei die Feuchtigkeit an den Baumstandorten. Aus den gesendeten Daten erhalten die TBK Informationen über den Bedarf der Bäume und können bei der Bewässerung gezielter vorgehen. Referenzprojekte in anderen Kommunen haben nach Angaben der Stadt Konstanz gezeigt, dass durch ein solches Bewässerungsmonitoring die Anzahl der Wassergaben halbiert und der Wasserverbrauch um bis zu 25 Prozent reduziert werden kann. Im Auftrag der TBK seien Mitte Juni 2023 Bodenfeuchtesensoren der Firma Arbor revital bei Jungbäumen in der Schottenstraße und bei jeweils einem Altbaum im Stadtgarten sowie im Hörlepark installiert worden.
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