BerlinCityLAB feiert einjähriges Jubiläum
Mit einem digitalen Sommerfest feierte das CityLAB Berlin jetzt sein einjähriges Bestehen, informiert die Technologiestiftung Berlin. Ziel des Labors ist die Erprobung agiler Methoden für die öffentliche Verwaltung und die Entwicklung bedarfsgerechter Smart-City-Lösungen für und mit den Bürgern (wir berichteten). Zu den Highlights des Jahres gehören laut Angaben der Stiftung Projekte wie Hack the Crisis (wir berichteten) oder Gieß den Kiez, wo die Bürger mittels einer Online-Karte über den Wasserbedarf der Berliner Stadtbäume informiert und so zum Gießen angeregt werden. Auch die Open Traffic Cam, der Testbetrieb eines KI-Kamerasystems, das Verkehrszählungen effizienter und günstiger macht, zähle zu den Erfolgen. Zudem hätten zahlreiche Workshops mit Verwaltungen stattgefunden, in denen agile Arbeitsweisen, Design Thinking und Digitalkompetenzen vermittelt worden seien. Dazu habe das CityLAB zum ersten Geburtstag das Handbuch Öffentliches Gestalten veröffentlicht.
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller sagte zum Jubiläum: „Ich freue mich, dass sich das von mir initiierte CityLAB bereits innerhalb eines Jahres zu einem neuen Innovationstreiber für Berlin und seine Verwaltung entwickelt hat. Wichtig ist dabei auch, dass durch das CityLAB eine breite Einbeziehung der Stadtgesellschaft erfolgt. Ohne sie ist die zeitgemäße Digitalisierung Berlins nicht möglich. Wir haben mit dem CityLAB eine zusätzliche Brücke zwischen Digitalszene, Wissenschaft, Unternehmen und der Berliner Verwaltung geschaffen. Mit diesem neuen Format konnten schon jetzt beachtliche Erfolge erzielt werden. Ich bin überzeugt, dass sich das CityLAB in Zukunft weiter etablieren wird und seine Bedeutung noch ausbauen kann.”
Benjamin Seibel, Leiter des CityLAB, erklärte außerdem: „Wir haben das CityLAB von Anfang an als sehr offenen Ort gestaltet und freuen uns, dass dieser so gut angenommen wird. Verwaltungen, Zivilgesellschaft und Digitalexperten sind hier in ständigem Austausch und arbeiten gemeinsam an Ideen. Und wir merken langsam, wie diese Zusammenarbeit ein Umdenken und einen Kulturwandel anstößt, der auch immer mehr Ergebnisse zeigt. Wir sehen das CityLAB als Anstoß, um den ganzen Diskurs zu Smart Cities neu und weiter zu denken – in Richtung einer gemeinwohlorientierten Stadt, in der Digitalisierung nicht von der Technik, sondern von Menschen her gedacht wird und uns allen neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.”
https://www.technologiestiftung-berlin.de
Zum Handbuch „Öffentliches Gestalten“
Digitale Transformation: Barrieren beseitigen
[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...
ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung
[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...
rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild
[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...
Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis
[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...
NeXT: Nachnutzung praktisch angehen
[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...



















