Montag, 5. Oktober 2026

KrefeldDigitale Identifizierung bei Online-Anträgen

[16.09.2024] Die nordrhein-westfälische Stadt Krefeld bietet bereits mehr als 500 Verwaltungsleistungen online an. Neu hinzugekommen ist jetzt die Möglichkeit, sich per Bund ID online zu authentifizieren. Damit entfällt für eine Reihe von Anträgen die bisherige Notwendigkeit eines Termins bei der Behörde.

Die Stadt Krefeld war aktiv, um mehr Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen eines Bund ID-Kontos zu überzeugen.

(Bildquelle: janjf93/pixabay.com)

Rund 550 Online-Dienstleistungen bietet die Stadtverwaltung Krefeld den Bürgerinnen und Bürgern derzeit an. Vielfach wird dadurch der Termin im Bürgerbüro unnötig – die erforderlichen Anträge können bequem von zuhause aus gestellt werden. Nur für Anträge, die eine Identifizierung über einen Ausweis erfordern, war bislang das persönliche Erscheinen im Bürgerbüro oder der zuständigen Dienststelle unausweichlich. Das wird nun anders: Um sich künftig auch bei Online-Anträgen zu identifizieren, können Antragstellende mit der Bund ID ein zentrales Konto einrichten. Mit diesem Account ist es möglich, Online Anträge bei Behörden zu stellen, dort alle Korrespondenzen digital zu führen und zu hinterlegen. Persönliche Daten werden als Nachweis der Identität hinterlegt und es können alle zur Antragsstellung nötigen Dokumente hochgeladen werden.

Werben für die Bund ID

„Krefeld kann am besten digital werden, wenn alle mitmachen“, sagt Dezernentin Cigdem Bern. Die Nutzung der Bund ID bringe den Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Stadtverwaltung als Dienstleisterin unschätzbarere Vorteile. Durch das sichere Hinterlegen der persönlichen Daten werde der Bearbeitungsprozess auch auf Verwaltungsseite für viele Vorgänge vereinfacht und dadurch beschleunigt.
Bereits Ende August hat der städtische Fachbereich Bürgerservice im Rahmen des Smart-City-Tages einige Krefelderinnen und Krefelder für die eID-Funktion gewinnen können, im September fand zudem eine „Aktionswoche Deutschland ID“ statt, bei der der städtische Fachbereich Bürgerservice persönlich zur Einrichtung der eID und des Bund-ID-Kontos beriet. (sib)





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich:
Personengruppe unter einer goldenen 50

ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung

[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...

Blick über die Schulter einer Frau, die ein Smartphone hält, darauf Landkreis-Augsburg-App

Kreis Augsburg: Aktuelles per WhatsApp

[02.10.2026] Der Kreis Augsburg bietet nun neben anderen Social-Media-Angeboten einen WhatsApp-Kanal an. Dort veröffentlicht die Kreisverwaltung Warnmeldungen, Verkehrshinweise und Neuigkeiten aus der Region, auch Stellenangebote des Landratsamts sollen dort neue Zielgruppen erreichen. mehr...

Smart Country Convention: Smart Water als Basis für weitere Anwendungen

[02.10.2026] Zenner zeigt auf der Smart Country Convention 2026, wie sich die Digitalisierung der Wasserwirtschaft mit weiteren Smart-City-Anwendungen verbinden lässt. Eine gemeinsame LoRaWAN-Infrastruktur soll dabei Daten aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen übertragen. mehr...

Drohne in der Luft, im Hintergrund ist verschwommen ein Gebäude der Feuerwehr Hanau zu sehen

rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild

[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Dortmund: Digitale Karten zeigen Hochwassergefahren

[02.10.2026] Die Stadt Dortmund hat erste detaillierte Hochwassergefahrenkarten für kleinere städtische Gewässer veröffentlicht. Die digitalen Karten zeigen Wassertiefen, Fließrichtungen und Strömungsgeschwindigkeiten und sollen unter anderem den Katastrophenschutz, die Stadtplanung und die private Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...

Advertorial: Ein Weg aus der Abhängigkeit: So kommunizieren Behörden souverän

[01.10.2026] 65 Prozent der deutschen Behörden sind abhängig von IT-Diensten, die fremdem Recht unterliegen. Klar ist, sie müssen die Kontrolle über ihre Daten behalten. Für digital souveräne Kommunikation gibt es jetzt einen neuen Ansatz. mehr...

Gedruckte Ausgabe der Studie von G Data auf einem Tisch
bericht

Studie: Wenn knappe Budgets zur Gefahr werden

[01.10.2026] Die Digitalisierung der Verwaltung schreitet immer weiter voran. Und mit ihr verschärfen sich die Anforderungen an die IT-Sicherheit deutlich. Die repräsentative Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins zeigt: Knappe Budgets und fehlendes Fachpersonal treffen auf Cyber-Kriminelle, die schneller und gezielter vorgehen als je zuvor. mehr...

Konferenzteilnehmer in einem hellen Treppenhaus aus der Vogelperspektive aufgenommen

Metropolregion Rhein-Neckar: Kommunale Digitalisierung trotz knapper Kassen

[01.10.2026] Wie können Kommunen digitale Vorhaben trotz knapper Haushalte dauerhaft betreiben? Auf der vierten Smart Region Konferenz der Metropolregion Rhein-Neckar diskutierten Fachleute über klare Verantwortlichkeiten, offene Standards und die Nachnutzung bewährter Lösungen. mehr...

Gruppenbild auf Bühne

Urban Stack: Auszeichnung für Datenplattform

[01.10.2026] Die Stadt Gütersloh erhält für ihre interkommunale Datenplattform Urban Stack das Siegel „Bewährt vor Ort“. Gemeinsam mit Detmold erreicht sie zudem Platz zwei beim Ko-Pionier-Preis. Beim noch laufenden Open-Source-Wettbewerb ist das Projekt für den Community Award nominiert. mehr...

Smart Country Convention: KI, Register und souveräne Cloud im Fokus

[01.10.2026] Agentische KI, Registermodernisierung, souveräne Cloud-Infrastrukturen und Cybersecurity stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts von conet auf der Smart Country Convention. Der IT-Dienstleister will zeigen, wie sich diese Bausteine zu durchgängigen und resilienten Verwaltungsprozessen verbinden lassen. mehr...

Hand mit Holzsteinchen, auf denen Icons für Aktenordner und Pfeile aufgedruckt sind

KDN sozial: Registermodernisierung einfach erklärt

[01.10.2026] Die Registermodernisierung gilt als Basis für eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung. Doch was ändert sich dadurch eigentlich für die Hersteller und Anwender von Fachverfahren? Ein Informationsangebot von KDN.sozial erläutert die wichtigen Basics. mehr...

Rathaus Siegburg, Außenansicht
bericht

Siegburg: Papierlos glücklich

[30.09.2026] Die Kreisstadt Siegburg hat die Kernsanierung ihres Rathauses genutzt, um die Verwaltungsdigitalisierung weiter voranzutreiben. Diese umfasst nicht nur die Digitalisierung von Prozessen, sondern eine grundlegende Veränderung der Verwaltungskultur. mehr...

E-Mail-Sicherheit: Deutschlands Kommunen mailen souverän

[30.09.2026] Deutschland ist insgesamt deutlich weniger von US-E-Mail-Anbietern abhängig als Österreich oder die Schweiz. Allerdings herrscht ein großer kommunaler Flickenteppich vor, zugleich zeigen sich Versäumnisse bei Schutzstandards. mehr...

Gruppenfoto Team Bauordnung in Detmold

Detmold: Ohne Papier zur Baugenehmigung

[30.09.2026] Ab Anfang Oktober müssen Bauanträge bei der Stadt Detmold digital eingereicht werden. Das Bauportal.NRW und die Kommunikationsplattform ELAN Classic sollen von der Antragstellung über den Austausch bis zur Bearbeitung einen medienbruchfreien Ablauf ermöglichen. mehr...

Ein Straßenschild mit dem Zusatz "Hochwasser" steht vor einer Wasserfläche im Abendlicht.

Leverkusen: KI und Radar erkennen Hochwasserlagen

[30.09.2026] Die Stadt Leverkusen beteiligt sich über die Kooperation ÜVAW am Aufbau von KIRa-Berg, einem KI- und radargestützten Frühwarnsystem im Bergischen Land, das Überflutungsgefahren früher erkennt. Die Stadt könnte im Ernstfall schneller handeln und die Bevölkerung besser warnen. mehr...