Samstag, 13. Juni 2026

KrefeldDigitale Identifizierung bei Online-Anträgen

[16.09.2024] Die nordrhein-westfälische Stadt Krefeld bietet bereits mehr als 500 Verwaltungsleistungen online an. Neu hinzugekommen ist jetzt die Möglichkeit, sich per Bund ID online zu authentifizieren. Damit entfällt für eine Reihe von Anträgen die bisherige Notwendigkeit eines Termins bei der Behörde.

Die Stadt Krefeld war aktiv, um mehr Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen eines Bund ID-Kontos zu überzeugen.

(Bildquelle: janjf93/pixabay.com)

Rund 550 Online-Dienstleistungen bietet die Stadtverwaltung Krefeld den Bürgerinnen und Bürgern derzeit an. Vielfach wird dadurch der Termin im Bürgerbüro unnötig – die erforderlichen Anträge können bequem von zuhause aus gestellt werden. Nur für Anträge, die eine Identifizierung über einen Ausweis erfordern, war bislang das persönliche Erscheinen im Bürgerbüro oder der zuständigen Dienststelle unausweichlich. Das wird nun anders: Um sich künftig auch bei Online-Anträgen zu identifizieren, können Antragstellende mit der Bund ID ein zentrales Konto einrichten. Mit diesem Account ist es möglich, Online Anträge bei Behörden zu stellen, dort alle Korrespondenzen digital zu führen und zu hinterlegen. Persönliche Daten werden als Nachweis der Identität hinterlegt und es können alle zur Antragsstellung nötigen Dokumente hochgeladen werden.

Werben für die Bund ID

„Krefeld kann am besten digital werden, wenn alle mitmachen“, sagt Dezernentin Cigdem Bern. Die Nutzung der Bund ID bringe den Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Stadtverwaltung als Dienstleisterin unschätzbarere Vorteile. Durch das sichere Hinterlegen der persönlichen Daten werde der Bearbeitungsprozess auch auf Verwaltungsseite für viele Vorgänge vereinfacht und dadurch beschleunigt.
Bereits Ende August hat der städtische Fachbereich Bürgerservice im Rahmen des Smart-City-Tages einige Krefelderinnen und Krefelder für die eID-Funktion gewinnen können, im September fand zudem eine „Aktionswoche Deutschland ID“ statt, bei der der städtische Fachbereich Bürgerservice persönlich zur Einrichtung der eID und des Bund-ID-Kontos beriet. (sib)





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich:
Blick über die Schulter eines jungen, konzentriert erscheinenden Schülers, der auf seinem Tisch ein Tablet und einige Schulutensilien hat.

Hessen: Software hilft beim Mathe lernen

[12.06.2026] Hessen führt an seinen Schulen schrittweise ein intelligentes Online-Lernsystem für den Mathematikunterricht ein. Die Plattform soll Aufgaben passend zum Lernstand anbieten, direkte Rückmeldungen geben und Lehrkräfte bei Unterrichtsvorbereitung und Förderung entlasten. mehr...

eine Reihe von Personen vor dem Gothaer Rathaus

Gotha: Pilot für schnelleren Glasfaserausbau

[12.06.2026] In einem gemeinsamen Pilotprojekt setzen die Stadt Gotha und die Telekom auf weniger Bürokratie und mehr Zusammenarbeit beim Glasfaserausbau. Dafür hat die Stadt eigens ein Projektbüro eingerichtet, das Genehmigungen bündelt und den Ausbau koordiniert. 
 mehr...

Bodensensor in einer Straße in Gütersloh

Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung

[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereich zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...

Screenshot_DAVe

Wolfsburg: Münchner Lösung im Einsatz

[12.06.2026] Die Stadt München nutzt für die Verwaltung, Auswertung, Darstellung und Aufbereitung von Verkehrserhebungen eine Eigenentwicklung. Die Stadt Wolfsburg setzt nun ebenfalls auf die Münchner Open-Source-Anwendung. mehr...

zwei Männer geben sich die Hand_Karsten Wildberger_mario Voigt

Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen

[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...

Wiesbaden bekommt neue E-Akte und schließt sich dem 115-Verbund an.

Wiesbaden: Pilot für Deutschland-App

[11.06.2026] Hessens Landeshauptstadt ist eine der Pilotkommunen für die Deutschland-App, die demnächst im Praxiseinsatz getestet werden soll. Wiesbaden bringt in die Pilotphase umfangreiche Erfahrungen aus eigenen Digitalisierungsprojekten ein. mehr...

Porträtbild Matthias Kohlhardt

Dataport: Kohlhardt folgt auf Bizer

[11.06.2026] Der IT-Dienstleister Dataport hat ab dem neuen Jahr einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Johann Bizer tritt Matthias Kohlhardt an. mehr...

Justizia-Staue auf einem Tisch, heller Hintergrund

Mecklenburg-Vorpommern: Rechtsvorschriften durchgängig digital

[11.06.2026] Mecklenburg-Vorpommern erweitert mit dem technischen Dienstleister TSA Public Service das Modul „Kommunales Recht“ der Infodienste.MV. Kommunen sollen Satzungen, Dienstanweisungen und Verordnungen künftig digital erarbeiten, ausfertigen und bekanntmachen können. mehr...

Blick auf einen Monitor mit einer Karetendarstellung von Münster und umliegenden Gemeinden

Münster: Interaktive Stadtstatistik

[10.06.2026] Münster macht kommunale Statistik interaktiv nutzbar. Ein neues Online-Portal bündelt mehr als 130 Kennzahlen zu verschiedenen Themenbereichen. Daten für alle 45 Stadtteile können in mehreren Formaten eingesehen werden: tabellarisch, im Zeitverlauf oder mit Raumbezug. mehr...

Screenshot BBSR-Studie zu digitalen Zwillingen

Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis

[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...

Learntec: Call for Papers gestartet

[10.06.2026] Der Learntec Kongress 2027 ruft ab sofort zur Einreichung von Fachbeiträgen rund um digitale Bildung auf. Gesucht werden insbesondere wissenschaftliche und praxisnahe Beiträge zu Künstlicher Intelligenz, Lerntechnologien und modernen Lernkonzepten im Bildungs- und Unternehmenskontext. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

bericht

E-Rechnung: Der letzte Schritt

[09.06.2026] Kommunen sind mittlerweile dazu verpflichtet, E-Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können. Dennoch bestehen weiterhin analoge Lücken. Diese zu schließen ist oft keine rein technische Angelegenheit, sondern betrifft auch die Organisation. mehr...

Schwerin: Gewerbesteuerbescheid wird digital

[09.06.2026] In Mecklenburg-Vorpommern wird schrittweise der digitale Gewerbesteuerbescheid eingeführt. Damit können Unternehmen ihren Bescheid vollständig medienbruchfrei über das ELSTER-Portal empfangen. Nun hat sich die Landeshauptstadt dem Verfahren angeschlossen. mehr...

vier-personen-sitzen und stehen an einem Tisch_Würzburg_schul-it

Würzburg: Schul-IT ertüchtigt

[09.06.2026] Von Strom über Glasfaser bis hin zu Endgeräten und Softwarepool: Die Stadt Würzburg hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 24 Millionen in die schulische digitale Infrastruktur investiert. mehr...