Donnerstag, 23. April 2026

KrefeldDigitale Identifizierung bei Online-Anträgen

[16.09.2024] Die nordrhein-westfälische Stadt Krefeld bietet bereits mehr als 500 Verwaltungsleistungen online an. Neu hinzugekommen ist jetzt die Möglichkeit, sich per Bund ID online zu authentifizieren. Damit entfällt für eine Reihe von Anträgen die bisherige Notwendigkeit eines Termins bei der Behörde.

Die Stadt Krefeld war aktiv, um mehr Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen eines Bund ID-Kontos zu überzeugen.

(Bildquelle: janjf93/pixabay.com)

Rund 550 Online-Dienstleistungen bietet die Stadtverwaltung Krefeld den Bürgerinnen und Bürgern derzeit an. Vielfach wird dadurch der Termin im Bürgerbüro unnötig – die erforderlichen Anträge können bequem von zuhause aus gestellt werden. Nur für Anträge, die eine Identifizierung über einen Ausweis erfordern, war bislang das persönliche Erscheinen im Bürgerbüro oder der zuständigen Dienststelle unausweichlich. Das wird nun anders: Um sich künftig auch bei Online-Anträgen zu identifizieren, können Antragstellende mit der Bund ID ein zentrales Konto einrichten. Mit diesem Account ist es möglich, Online Anträge bei Behörden zu stellen, dort alle Korrespondenzen digital zu führen und zu hinterlegen. Persönliche Daten werden als Nachweis der Identität hinterlegt und es können alle zur Antragsstellung nötigen Dokumente hochgeladen werden.

Werben für die Bund ID

„Krefeld kann am besten digital werden, wenn alle mitmachen“, sagt Dezernentin Cigdem Bern. Die Nutzung der Bund ID bringe den Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Stadtverwaltung als Dienstleisterin unschätzbarere Vorteile. Durch das sichere Hinterlegen der persönlichen Daten werde der Bearbeitungsprozess auch auf Verwaltungsseite für viele Vorgänge vereinfacht und dadurch beschleunigt.
Bereits Ende August hat der städtische Fachbereich Bürgerservice im Rahmen des Smart-City-Tages einige Krefelderinnen und Krefelder für die eID-Funktion gewinnen können, im September fand zudem eine „Aktionswoche Deutschland ID“ statt, bei der der städtische Fachbereich Bürgerservice persönlich zur Einrichtung der eID und des Bund-ID-Kontos beriet. (sib)





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich:
Eine Hand vor einem stilisierten Haus
bericht

Serie Smart Cities: Daten im Griff

[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...

Composite: Hand greift nach einem Cloud-Icon, blauer Hintergrund
bericht

Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365

[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...

Preisverleihung NRW-Landespreis für interkommunale Zusammenarbeit 2.0

Nordrhein-Westfalen: Landespreis für interkommunale Zusammenarbeit

[23.04.2026] Die Gewinner des NRW-Landespreises für interkommunale Zusammenarbeit 2.0 stehen fest: Oberhausen, Gütersloh, Kreis Euskirchen, Schwalmtal, Rheinisch-Bergischer Kreis und Bad Sassendorf. Insgesamt waren 63 Projekte mit rund 280 Beteiligten aus Nordrhein-Westfalen sowie angrenzenden Regionen eingereicht worden. mehr...

Mehring sitzend, drei Personen stehen hinter ihm, festlich-förmlicher Rahmen

Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen

[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...

Das Wohngeld Plus soll Bürger von hohen Energiekosten und gestiegenen Mieten entlasten.

Tübingen: KI für Wohngeld im Test

[23.04.2026] In Tübingen können sich Studierende beim Ausfüllen des Wohngeldantrags jetzt KI-Unterstützung holen. Die Testphase läuft noch bis 1. Mai. Denkbar sind perspektivisch eine Übertragung auf weitere Anträge für soziale Leistungen sowie eine Nachnutzung durch andere Kommunen. mehr...

Prosoz / Intric: KI für sensible Bürgerdaten

[23.04.2026] Prosoz und Intric pilotieren gemeinsam eine souveräne KI-Infrastruktur in deutschen Kommunalverwaltungen. Der Pilot umfasst die KI-gestützte Transkription und Dokumentation in Fachbereichen mit sensiblen Bürgerdaten in mehreren deutschen Städten. mehr...

Gruppenfoto

Prozessautomatisierung: 17 Kommunen pilotieren KI

[22.04.2026] Mit dem Agentic AI Hub etabliert das BMDS eine Schnittstelle zwischen öffentlicher Verwaltung und jungen KI-Firmen. Im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts sollen administrative Routinen in technische Prototypen übersetzt und von KI-Systemen abgearbeitet werden - in ganz unterschiedlichen Bereichen. mehr...

Landtagsabgeordneter Felix Locke, Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, Landrat Ben Schwarz in der Digitalen Bürgerwabe

Kreis Roth: Start für die Digitale Bürgerwabe

[22.04.2026] Künstliche Intelligenz unterstützt Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Roth künftig bei Behördengängen. Die Digitale Bürgerwabe verbindet elektronische Verwaltung und Vor-Ort-Service und hilft etwa beim Ausfüllen von Formularen. Eingesetzt wird der Prototyp zunächst für den Antrag auf Wohngeld. mehr...

Eine Person im hält ein Smartphone in der Hand, daneben ist symbolhaft ein Chatbot mit Sprechblasen abgebildet.

Smart CJM: Intelligente Terminbuchung

[22.04.2026] Ein KI-gestütztes Customer-Journey-Management für die öffentliche Verwaltung hat jetzt das Unternehmen Smart CJM mit seiner neuen Plattform Smart NexCX im Angebot. Im Zusammenspiel mit der Komponente Smart Connect AI soll sie Kommunen unter anderem eine effiziente Terminplanung ermöglichen. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

NeueDigital Solutions/brainocons: Eine Plattform für viele Verfahren

[22.04.2026] Die Start-ups NeueDigital Solutions und brainocons verknüpfen eine Antragsplattform mit KI-gestütztem Wissensmanagement. Ziel ist die durchgängige Abbildung verschiedenster Verwaltungsprozesse – die auch über Abteilungsgrenzen hinweg Komplexität deutlich reduzieren kann. mehr...

Kind vor Tablet_ telli in Bremen
bericht

Bremen: Pionier für telli

[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...

Veranstaltungen: Zukunftskongress wieder mitten in Berlin

[21.04.2026] Der Zukunftskongress Staat & Verwaltung findet 2026 am 9. und 10. Juni in Berlin statt. Erwartet werden rund 2.000 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen Digitalisierung und Modernisierung des Staates. mehr...

Porträt von Heiko Geue

Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung

[21.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...

Kreishaus Düren

Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt

[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...

Handschüttel-Foto

netgo: Neuer Technologiepartner für Dataport

[21.04.2026] Die netgo group hat eine europaweite Ausschreibung gewonnen und wird Technologiepartner von Dataport. Ab Juli 2026 soll das Unternehmen die Rolle des bisherigen Servicepartners übernehmen und unter anderem Leistungen rund um die Rechenzentrumsinfrastruktur erbringen. mehr...