Dienstag, 25. August 2026

Kreis BorkenChatbot BOR.KI ist im Dienst

[05.01.2026] Auf der Website des Kreises Borken beantwortet jetzt Chatbot BOR.KI die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger. Die Künstliche Intelligenz (KI) greift dafür auf die Inhalte der Internetseite zurück und beantwortet Fragen nur zu jenen Dienstleistungen, für die die Kreisverwaltung tatsächlich zuständig ist.
Zwei Personen halten ein Tablet in der Hand, auf dessen Bildschirm Chatbot BOR.KI zu sehen ist.

Kreis-Digitalisierungsdezernentin Elisabeth Schwenzow und Andre Funke, Leiter des Fachdienstes Organisation, Digitalisierung und IT des Kreises Borken, präsentieren Chatbot BOR.KI.

(Bildquelle: Kreis Borken)

Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger auf der Website des Kreises Borken Chatbot BOR.KI konsultieren. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, beantwortet der digitale Assistent ausschließlich Fragen zu jenen Dienstleistungen und Aufgaben, für welche die Kreisverwaltung zuständig ist. Dazu zählen unter anderem Öffnungszeiten, Termine, Ansprechpersonen, Fristen, Formulare oder Gebühren. Die Antworten generiere BOR.KI aus den Websiteinhalten. Welcher Fachbereich für ihr Anliegen zuständig ist, müssen die Bürgerinnen und Bürger dabei nicht wissen. Der Chatbot frage und sortiere selbst und führe sie. „Ein großer Vorteil dabei ist die Mehrsprachigkeit“, sagt Andre Funke, Leiter des Fachdienstes Organisation, Digitalisierung und IT des Kreises Borken. „Bürgerinnen und Bürger wählen zu Beginn eine passende Sprache aus, sodass das Gespräch anschließend in dieser Landessprache geführt wird.“

Der digitale Assistent ist ursprünglich für das Kreisgesundheitsamt an den Start gegangen, berichtet Borken des Weiteren. Ein Team des Fachdienstes Organisation, Digitalisierung und IT habe ihn dann Schritt für Schritt so weit entwickelt, dass er jetzt zuverlässig korrekte und aktuelle Informationen zu den Verwaltungsdienstleistungen der Kommune liefere. Die Bürgerinnen und Bürger können ihr Gespräch mit BOR.KI im Nachgang bewerten. Dadurch lerne der Chatbot dazu, sodass er stetig und gezielt weiterentwickelt werden kann. Finanziert wurde BOR.KI nach Angaben des Kreises mit Mitteln aus dem Aufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Dr. Benjamin von Ardenne
interview

Interview: Mit Agenten Zeit sparen

[24.08.2026] lector.ai bietet eine Plattform zur automatisierten Verarbeitung von Behördenpost. Über das Pilotprojekt im Neckar-Odenwald-Kreis und die Teilnahme am Agentic AI Hub des Bundesdigitalministeriums sprach Kommune21 mit Unternehmensgründer Benjamin von Ardenne. mehr...

Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert

[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...

TSA Public Service/brainocons: Verwaltungswissen für KI-Assistenten

[20.08.2026] Statt Informationen in mehreren Systemen zu suchen, sollen Verwaltungsmitarbeitende sie künftig direkt über KI-Assistenten abrufen können. TSA Public Service und brainocons wollen dafür interne Wissensquellen mit laufend aktualisierten Verwaltungsinformationen verbinden. mehr...

bericht

Kreis Peine: Kulturwandel eingeleitet

[19.08.2026] Im Landkreis Peine sollen alle künftig eingesetzten KI-Tools zentral gesteuert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Kreisverwaltung für die KI-Middleware brainomatics entschieden. Das System nutzt kommunale interne und externe Wissensquellen. mehr...

Gruppenfoto mit vier anzugtragenden Männern auf einer Treppe, einer präsentiert eine Urkunde
bericht

Oberhausen: Zusammen ist besser

[18.08.2026] In der Kooperationsgemeinschaft KommI entwickeln Kommunen und kommunale IT-Dienstleister KI-Lösungen. In der federführenden Stadt Oberhausen wird auch ein praxisnahes Verständnis etabliert, wie KI im Verwaltungsalltag eingeführt und genutzt werden kann. mehr...

Drei Frauen stehen in einem Zimmer nebeneinander, die mittlere hält ein Dokument fest

Kreis Darmstadt-Dieburg: Belastbare Daten für die Wohnraumbedarfsanalyse

[18.08.2026] Der Kreis Darmstadt-Dieburg stellt seinen Kommunen künftig mit einer KI-basierten Wohnraumbedarfsanalyse eine belastbare Grundlage für die Wohnraumplanung zur Verfügung. Die Analyse soll kleinräumige Entwicklungen sichtbar machen und frühzeitig zeigen, wo bezahlbarer Wohnraum fehlt. mehr...

Schwalm-Eder-Kreis: Frühwarnsystem für Starkregen

[13.08.2026] Der Schwalm-Eder-Kreis baut ein digitales Frühwarnsystem für Starkregen und Hochwasser auf. Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 1,62 Millionen Euro. Rund 230 Sensoren sollen künftig Daten liefern und so Behörden, Einsatzkräfte sowie Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über Gefahren informieren. mehr...

Rathaus, Außenansicht

Kevelaer: KI für besseren Bürgerservice

[13.08.2026] Mehr Aufgaben, knappe Personaldecken, begrenzte Finanzspielräume und hohe Erwartungen setzen Kommunalverwaltungen unter Druck. Kevelaer nutzt KI deshalb dort, wo wiederkehrende Anfragen und zeitintensive Routinen Personal binden: im Bürgerservice und in internen Arbeitsprozessen. mehr...

Luftbild Kreishaus Cloppenburg
bericht

Kreis Cloppenburg: Neue Wege für alte Systeme

[10.08.2026] Nach einer kurzen Pilotphase hat der Kreis Cloppenburg im Oktober vergangenen Jahres mit dem Roll-out der KI-Plattform innoGPT von Anbieter Inno KI begonnen. Dabei wird ein bedarfsorientierter Ansatz verfolgt: Erst wenn ein Amt konkrete Einsatzzwecke für die KI definiert hat, wird der Zugang freigeschaltet. mehr...

Agentic AI Hub: Start der zweiten Bewerbungsrunde

[06.08.2026] Nach einer ersten Pilotphase mit 20 Projekten in 19 Kommunen startet der Agentic AI Hub in die zweite Runde. Städte, Gemeinden und Landkreise können bis 14. August neue Anwendungsfälle für agentische KI einreichen. Erprobte Lösungen sollen leichter nachgenutzt werden. mehr...

Fünf Personen vor dem Stadthaus in Pfungstadt

Pfungstadt: Mit No-Code zu digitalen Diensten

[06.08.2026] Die Stadt Pfungstadt und das Unternehmen EGovC treiben gemeinsam die Digitalisierung der Verwaltung voran. Zum Einsatz kommt dafür die KI-gestützte No-Code-Plattform Omnia Suite, mit der sich Verwaltungsleistungen vollständig digital abbilden lassen. mehr...

Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen

[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...

Eine Person tippt auf einer Tastatur.

KI: LLMoin auf MDD verfügbar

[28.07.2026] LLMoin ist ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital (MDD) verfügbar. Somit können Bund, Länder und Kommunen den KI-Textassistenten ohne eigene Ausschreibungen beziehen. mehr...

Rüsselsheim_Förderbescheid_KI: ein Mann überreicht einem anderen ein Papier

Rüsselsheim: Modellprojekt zu KI

[27.07.2026] Vom hessischen Digitalministerium erhält die Stadt Rüsselsheim 309.000 Euro zum Aufbau eines KI-gestützten Assistenzsystems für die Verwaltung. Drei Tools sollen für mehr Effizienz sorgen und anschließend zur Nachnutzung bereitgestellt werden. mehr...

Cover der Studie

Umfrage: Wie gut sind Kommunen für KI gerüstet?

[21.07.2026] Eine Studie des Cloud-Anbieters Yorizon untersucht, wie gut Kommunen auf Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeitsanforderungen vorbereitet sind, wo sie Defizite sehen und wie sie das Zusammenspiel dieser Themen bewerten. mehr...