BarßelDorfFunk-App eingeführt

DorfFunk-App in Barßel gestartet
(Bildquelle: Gemeinde Barßel)
In der Gemeinde Barßel ist jetzt die App DorfFunk verfügbar. Die vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelte Applikation soll die digitale Kommunikation in ländlichen Regionen optimieren. Bürgermeister Nils Anhuth erklärt: „Der große Unterschied zu anderen Plattformen ist, dass die App DorfFunk datenschutzkonform sowie absolut werbe- und kostenfrei ist. Der direkte Austausch zwischen Bürgern, der kommunalen Verwaltung und Einrichtungen aus der Region soll mit der App gefördert werden.“
Wie die Kommune berichtet, ist die App mit der Rubrik Aktuelles der Internetseite der Gemeinde Barßel verknüpft, sodass Nutzer per Push-Nachricht über eingestellte Neuigkeiten informiert werden. Über die Funktion „Sag´s uns“ können Bürgerinnen und Bürger Anregungen oder Mängel, wie beispielsweise ein Loch in der Fahrbahn oder ein defektes Spielgerät, an die Gemeindeverwaltung senden. Dabei können auch Fotos oder GPS-Koordinaten übermittelt werden. Diese Meldungen sind öffentlich im DorfFunk sichtbar und werden von der Gemeindeverwaltung entweder sichtbar oder in einem privaten Chat beantwortet. Jede Meldung wird mit einem Status versehen, der anzeigt, ob der Fall derzeit bearbeitet wird oder abgeschlossen ist.
Vom Land gefördert
„Im Rathaus wird sich aus jedem Amt eine Person um die Anliegen aus dem „Sag´s uns“-Kanal kümmern“, berichtet Bürgermeister Anhuth. „Wir möchten darauf hinweisen, dass dieser Kanal nicht als Kummerkasten und auch nicht für private Anliegen, sondern nur für öffentliche Belange gedacht ist. Ein Personalausweis kann über das Tool nicht beantragt werden und auch Terminanfragen oder Ähnliches gehören hier nicht hin. Solche persönlichen Anliegen sollten immer noch per E-Mail oder Telefonat geklärt werden.“
Bis zum 30. Juni 2025 sind die Angebote der Plattform für die Gemeinde Barßel und andere Kommunen aufgrund einer Projektförderung durch das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung kostenlos (wir berichteten).
Bevor die App genutzt werden kann, muss der Nutzer sie herunterladen und sich ein Profil erstellen. Um Nachrichten aus der Gemeinde Barßel zu empfangen, wird diese als Heimatgemeinde ausgewählt. Eine detaillierte Anleitung steht hier zur Verfügung.
Springe / Burgwedel: Versprechen eingelöst
[17.07.2026] Die niedersächsischen Städte Burgwedel und Springe begreifen die Digitalisierung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Das Ergebnis: Der Bürgerservice wird verbessert und die Verwaltungsabläufe werden beschleunigt. mehr...
Gütersloh: Ohne Medienbrüche zum Schulbus-Ticket
[17.07.2026] Die Stadt Gütersloh hat für den Prozess von der Prüfung des Anspruchs auf ein Schülerticket bis hin zur Ticketbuchung ein durchgängig digitales Verfahren entwickelt. Die zugrunde liegende Datenbank enthält über 700.000 mögliche Routenberechnungen zwischen Wohnung und Schule. mehr...
Potsdam: eWA-Potenziale noch nicht ausgeschöpft
[15.07.2026] Rund 2.000 Wohnsitzanmeldungen haben die Potsdamerinnen und Potsdamer innerhalb eines Jahres digital erledigt. Damit ist die Nutzung des Online-Dienstes hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dennoch zieht die Stadt ein positives Zwischenfazit. mehr...
Münster: Jobcenter strukturiert Webauftritt neu
[15.07.2026] Die neu strukturierte Webseite des Jobcenters Münster bündelt Informationen, Online-Anträge und Services und will den Zugang zu den Angeboten erleichtern. mehr...
Hennef: Stadt-App löst Citykey ab
[10.07.2026] Über eine neue Stadt-App verfügt jetzt die Stadt Hennef. Die Eigenentwicklung des städtischen IT-Teams ersetzt die bislang genutzte Telekom-Anwendung Citykey. mehr...
Umfrage: Bürger bewerten Nutzerklima
[09.07.2026] Wie empfinden die Bürger die Nutzerfreundlichkeit von digitalen Verwaltungsangeboten? Erste Erkenntnisse hierzu liefert der Nutzerklima-Test 2026. Für eine positive Bewertung müssen Services demnach vollständig digital nutzbar und leicht auffindbar sein. mehr...
Querfurt: Vollständig digitale Satzungsverwaltung
[08.07.2026] Kommunale Satzungen und Satzungsänderungen werden in Querfurt künftig vollständig digital erarbeitet und bekannt gemacht. Zum Einsatz kommt dafür eine Lösung von TSA. mehr...
IT-Planungsrat: Ein Designsystem für Bund und Länder
[03.07.2026] Der IT-Planungsrat nimmt den offenen Standard KERN UX in sein Portfolio auf. Das von Hamburg und Schleswig-Holstein initiierte Projekt soll digitale Verwaltungsdienste nutzerfreundlicher, konsistenter und – zusammen mit der Digitalen Dachmarke – wiedererkennbarer machen. mehr...
Gütersloh: Digitaler Briefkasten für Unterlagen
[26.06.2026] Einen neuen Service für bestimmte Sozialleistungen bietet jetzt die Stadt Gütersloh an: Dokumente können über einen digitalen Briefkasten eingereicht werden. mehr...
Erfurt: WhatsApp-Kanal gestartet
[26.06.2026] In Ergänzung zu den bestehenden Informationsmöglichkeiten hat die Stadt Erfurt einen WhatsApp-Kanal gestartet. mehr...
München: Neuer Service „Ich komme aus dem Ausland“
[19.06.2026] München hat sein digitales Bürgerservice-Angebot um die Lebenslage „Ich komme aus dem Ausland“ erweitert. Menschen, die neu nach Deutschland oder in die Stadt kommen, sollen hier schnell passende Informationen und Leistungen finden. mehr...
Wiesbaden: Pilot für Deutschland-App
[11.06.2026] Hessens Landeshauptstadt ist eine der Pilotkommunen für die Deutschland-App, die demnächst im Praxiseinsatz getestet werden soll. Wiesbaden bringt in die Pilotphase umfangreiche Erfahrungen aus eigenen Digitalisierungsprojekten ein. mehr...
Schwerin: Gewerbesteuerbescheid wird digital
[09.06.2026] In Mecklenburg-Vorpommern wird schrittweise der digitale Gewerbesteuerbescheid eingeführt. Damit können Unternehmen ihren Bescheid vollständig medienbruchfrei über das ELSTER-Portal empfangen. Nun hat sich die Landeshauptstadt dem Verfahren angeschlossen. mehr...
Dresden: Zwei Bürgerterminals eröffnet
[05.06.2026] Das Sozialamt Dresden eröffnet an zwei Standorten digitale Bürgerterminals, an denen Bürger Verwaltungsleistungen von Bund, Freistaat und Stadt ohne Wartezeit selbst erledigen können. Die Geräte richten sich besonders an Menschen ohne eigenen Internetzugang und erweitern damit Dresdens laufende Digitaloffensive im Sozialbereich. mehr...
Bürgerservice: Karlsruhe feiert die 115
[03.06.2026] Die Stadt Karlsruhe hat den 15. Geburtstag der Behördennummer 115 gefeiert. Rund fünf Millionen Anrufe hat die Servicestelle des Stadt- und Landkreises in dieser Zeit beauskunftet. Nun wurde die Nummer der Rathauszentrale auf die 115 umgestellt. mehr...


















