Frankfurt am MainEine Stadt will‘s wissen

Der Mängelmelder ist in Frankfurt am Main eine Form der Bürgerbeteiligung.
Mit der Einführung des Bürgerbeteiligungsportals Frankfurt fragt mich ist die Stadtverwaltung in Frankfurt am Main dem Wunsch nach mehr Transparenz und Teilhabe am kommunalen Geschehen nachgekommen (wir berichteten). Ein Jahr nach der Einführung hat die Stadt ein erstes Fazit gezogen. Stadtrat Jan Schneider, zuständig für die städtische IT und E-Government: „Unser Beteiligungsangebot wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. So verzeichnete das Portal im ersten Jahr bereits über 50.000 Besucher. Zudem sind schon über 1.000 Meldungen zu infrastrukturellen Mängeln im öffentlichen Raum, wie etwa defekten Straßenlaternen oder Schlaglöchern, über die virtuelle Stadtkarte verortet und von den städtischen Mitarbeitern bearbeitet worden.“ Das Portal ermöglicht es Bürgern, an verschiedenen städtischen Beteiligungsverfahren und den Online-Bürgersprechstunden der Magistratsmitglieder teilzunehmen. Über einen Mängelmelder können die Bürger außerdem auf Schäden in der Stadt hinweisen. Weiter sagt Jan Schneider: „Durch die Integration dieser und anderer Beteiligungsverfahren auf Frankfurt fragt mich, verbessern wir nicht nur die Übersichtlichkeit über die verschiedenen städtischen Beteiligungsprojekte, sondern sparen auch in erheblichem Maße Zeit und Geld, weil durch den modularen Aufbau des Portals nun nicht mehr für jedes einzelne Beteiligungsprojekt eine eigene Lösung entwickelt werden muss. Dies zeigt eindrucksvoll, dass mit intelligenten E-Government-Anwendungen eine höhere Wirtschaftlichkeit und ein verbesserter Bürgerservice sehr gut zusammen passen.“ Das Portal soll außerdem alle städtischen Beteiligungsprojekte auf einer Internet-Seite bündeln. Daher sind dort auch Verfahren wie die Ideenplattform zu finden. Bürger können darüber ganzjährig Vorschläge und Anregungen an die Stadtverwaltung richten. Nach Angaben der hessischen Kommune sollen weitere Verfahren folgen.
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