Sonntag, 14. Juni 2026

MünchenFortschreibung der Digitalisierungsstrategie

[13.02.2025] Der Münchner Stadtrat hat die fünfte Fortschreibung der Digitalisierungsstrategie der bayerischen Landeshauptstadt beschlossen. Sie beinhaltet unter anderem den Aufbau eines Kompetenzschwerpunkts für User Experience sowie eine neue Formulierung des strategischen Prinzips der nutzerzentrierten Gestaltung.
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Die Stadt München hat ihre Digitalisierungsstrategie fortgeschrieben.

(Bildquelle: Michael Nagy / Presseamt München)

Vergangene Woche hat die Vollversammlung des Rats der Stadt München die fünfte Fortschreibung der Digitalisierungsstrategie der bayerischen Landeshauptstadt beschlossen. Wie dem IT-Blog der Stadt zu entnehmen ist, sind digitale Lösungen wie beispielsweise die E-Akte aus dem Verwaltungsalltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern die Arbeit und verbessern die Effizienz der Verwaltung. Trotzdem bleibe noch viel zu tun, um die digitale Transformation vollständig umzusetzen. Aktuell sei es aufgrund der Haushaltslage und des demografischen Wandels erforderlich, die ökonomische Nachhaltigkeit der Digitalisierung stärker zu betonen.

Das strategische Prinzip der „Nutzer*innenzentrierten Gestaltung“ wurde laut dem IT-Blog neu formuliert, um sicherzustellen, dass Inhalt und Form digitaler Angebote der Stadt München konsequent an den jeweiligen Bedürfnissen von Münchnerinnen und Münchnern, Unternehmen und Mitarbeitenden ausgerichtet werden. Die Stadt München mache damit deutlich, dass Feedback und Impulse aus dem Austausch mit Nutzenden aktiv in die Weiterentwicklung einfließen. Diese Herangehensweise führe zu digitalen Lösungen, die intuitiv sind und den Alltag der Menschen verbessern.

Kompetenzschwerpunkt User Experience

Eine neue Maßnahme im Rahmen der Fortschreibung ist der Aufbau eines Kompetenzschwerpunkts für User Experience, der die Bereiche Organisation, Standardisierung, Lösungsberatung und Weiterbildung abdeckt. Laut dem IT-Blog werden standardisierte Vorgehensweisen sukzessive erprobt und in die IT-Lösungsentwicklung integriert. Dadurch könne gewährleistet werden, dass alle Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung die gleichen Standards und Methoden bei der Entwicklung digitaler Angebote anwenden. Eine direkte Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten aus Theorie und Praxis sowie die Einbeziehung von Experten und Communities of Practice bestärkten zudem den nutzerzentrierten Denkansatz.

Die Fortschreibung der Digitalisierungsstrategie ist nach Angaben der Stadt München ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die digitalen Angebote der Verwaltung stets an den Bedürfnissen der Bürger und Unternehmen ausgerichtet sind. Eine nutzerzentrierte Gestaltung verbessere nicht nur die Effektivität der digitalen Services, sondern führe auch zu höherer Zufriedenheit und Effizienz bei der Nutzung der Dienstleistungen.





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