E-Government-WettbewerbGewinner gekürt
Die Sieger des 12. E-Government-Wettbewerbs der Unternehmen BearingPoint und Cisco stehen fest. Als besten Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem hat die Jury das Jobcenter des Kreises Lippe ausgewählt, da hier durch die Bereitstellung von mobilen Kommunikationsgeräten, wie Tablets für Arbeitssuchende, Arbeitsvermittler und Arbeitgeber, die Job-Vermittlung verbessert werde. Als innovativstes E-Government-Projekt 2012 wurde sowohl das österreichische Bundesfinanzministerium für die Transparenzdatenbank als auch das Finanzministerium Schleswig-Holstein und die AG der Kommunalen Landesverbände Schleswig-Holstein für die Online-Beteiligung an der Bauleitplanung ausgezeichnet. Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesinnenministerium, dazu: „Das Projekt Bauleitplanung in Schleswig-Holstein ist bester Beweis für die Innovationskraft von E-Government in Deutschland. Der Gedanke ist so einfach und doch so innovativ: Lösungen aus einer Hand, auf einer Plattform und alles ohne Medienbruch. Hier wurden Maßstäbe für viele E-Government-Projekte gesetzt.“ Aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen hat die Jury in der Kategorie „Innovativstes E-Government-Projekt“ nach Angaben der Organisatoren zwei erste Preise vergeben.
Den Titel „Beste Online-Verwaltung 2012“ darf die Stadt Dortmund tragen. In der Begründung der Jury heißt es, die Ruhrmetropole decke die fachlichen Basisanforderungen der Bürger und Unternehmen weitgehend ab und mache diese durch die einheitliche Behördenrufnummer 115 und im Bereich „Führerschein beantragen“ zusätzlich über eine App zugänglich. Die Stadt biete barrierefreie Internet-Angebote, Single-Sign-On-Verfahren, wende elektronische Signaturen an und nutze verwaltungsübergreifend XÖV-Standards.
Der Publikumspreis ging an den Energie-Atlas Bayern. Per Online-Voting wählte nach Angaben der Organisatoren die deutliche Mehrheit der rund 5.600 teilnehmenden Bürger das Projekt zu ihrem Favoriten. Professor Maria Wimmer vom Forschungsbereich Verwaltungsinformatik an der Universität Koblenz-Landau: „Der Energie-Atlas Bayern ist ein hervorragendes Beispiel umfassender Informationsbereitstellung für verschiedene Nutzergruppen rund um Energieversorgung-, -nutzung und -produktion. Das innovative Portal verknüpft diese Informationen intelligent, bereitet sie einheitlich auf und stellt sie den verschiedenen Zielgruppen kostenlos zur Verfügung.“
Wie die Veranstalter des Wettbewerbs mitteilen, konnten sich die Gewinner unter über 40 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchsetzen. Erstmals haben sich in diesem Jahr neben öffentlichen Institutionen auch Unternehmen mit Projekten, Konzeptideen und Problemlösungen beworben. Gewinner ist hier ein deutsch-polnisches Telemedizinprojekt in der Euroregion Pomerania. „Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie moderne E-Government-Lösungen öffentliche Einrichtungen, Bürger und Unternehmen zum Nutzen aller vernetzen und dabei einen nachhaltigen Beitrag für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft leisten“, so Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint. „Durch die Auszeichnung der Projekte wollen wir die Beiträge zur Lösung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen würdigen und zu ihrer Verbreitung in der Fläche beitragen“, ergänzt Christian Korff, Direktor Vertrieb Öffentliche Hand bei Cisco Deutschland.
Interview: Es ist Zeit, endlich zu handeln
[21.10.2026] Wie sich Behörden mit sicheren Kommunikationslösungen unabhängiger von außereuropäischen Anbietern machen können, erläutert Benjamin Schilz, CEO von Wire, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...
NExT: Verwaltungsalltag auf Sendung
[20.10.2026] Erfahrungen und Problemstellungen aus der kommunalen Praxis gibt es jetzt auch zum Hören: Das Verwaltungsnetzwerk NExT hat den Podcast „NExT Level Verwaltung“ gestartet. Zwei Verwaltungsprofis sprechen darin über Hürden im Alltag und Spielräume für Veränderungen. mehr...
Ulm: Neue Koordinierungsstelle für digitale Stadtentwicklung
[14.10.2026] Mit Simone Philp bekommt die Digitalisierung der Stadt Ulm ein neues Gesicht. Als Leiterin der neuen Koordinierungsstelle will die Wirtschaftswissenschaftlerin Digitalvorhaben bündeln, Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen und Fördermittel einwerben. mehr...
Essen: Drohne erkundet Einsatzorte vorab
[09.10.2026] Die Feuerwehr Essen testet seit Mitte September eine automatisiert startende Vorauserkundungsdrohne. Sie soll bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte Bilder vom Einsatzort liefern und so eine frühzeitige Lagebeurteilung ermöglichen. Nach drei Monaten wird entschieden, ob das System dauerhaft eingesetzt werden soll. mehr...
Rheinland-Pfalz: Ehrenamtskarte per App beantragen
[08.10.2026] Rheinland-Pfalz hat eine App gestartet, mit der Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte vollständig digital beantragen und Vergünstigungen finden können. Das Land übernimmt eine in Nordrhein-Westfalen entwickelte Lösung. Organisationen und Kommunen bearbeiten Anträge digital. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Herausforderung Registermodernisierung
[07.10.2026] Die Registermodernisierung gehört zu den zentralen Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung. Im Live-Webinar „Kommune21 im Gespräch“ am 22. Oktober 2026 zeigen Fachleute des Landes Baden-Württemberg, von Komm.ONE und aus einem kommunalen Pilotprojekt, wo die Umsetzung derzeit steht, welche Erfahrungen bereits vorliegen und was Kommunen jetzt tun sollten. mehr...
Hanau: Schrankenlos parken
[07.10.2026] Die Stadt Hanau stellt ihre Parkhäuser auf digitale Systeme um. Fast alle städtischen Häuser kommen bereits ohne Schranken und Parktickets aus, das Kennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst. Weitere Standorte nutzen ticketlose Systeme mit Schranken. mehr...
Digitale Transformation: Barrieren beseitigen
[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...
ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung
[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...
rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild
[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...
Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis
[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...
NeXT: Nachnutzung praktisch angehen
[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...



















