Dienstag, 11. August 2026

HessenIn Kooperation zum neuen Finanzwesen

[26.06.2019] Bad Salzschlirf, Großenlüder und Hosenfeld haben eine interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Finanzwesen vereinbart. Beim Umstieg auf DATEV kommunal werden sie vom Hersteller sowie vom Beratungsunternehmen Synergie kommunal unterstützt.

Die Nachbarkommunen Bad Salzschlirf, Großenlüder und Hosenfeld gehen die weitere Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam an. Zu diesem Zweck haben die Bürgermeister der drei im hessischen Kreis Fulda gelegenen Gemeinden vertraglich eine interkommunale Zusammenarbeit vereinbart. In den kommenden zwölf Monaten wird sich eine Projektgruppe um die Modernisierung der Software kümmern. Unterstützung erhält das kommunale Team dabei von den Unternehmen Synergie kommunal und DATEV.
Kern des Projekts ist nach Angaben von DATEV die Einrichtung eines neuen Finanzwesens inklusive Haushaltsplanung und Abrechnung der kommunalen Abgaben. Dafür führen die Gemeinden das Anwendungspaket DATEV kommunal ein. Die Programme würden dabei im Application Service Providing (ASP) auf Servern im hochsicheren Nürnberger Rechenzentrum von DATEV betrieben, auf die die Mitarbeiter in den Gemeinden via Datenleitung zugreifen.
Im Zuge der Software-Umstellung werden laut DATEV auch die prozessualen Abläufe optimiert. Dabei stünden Themen wie die Umsetzung einer durchgängig elektronischen Rechnungsbearbeitung und die Einrichtung eines zentralen Dokumenten-Management-Systems (DMS) im Fokus. Letzteres eigne sich hervorragend als Kernstück der Prozessdigitalisierung, da es sich direkt in alle zentralen Prozesse der Verwaltung integrieren und mit dem Rechnungswesen verbinden lasse. So könnten bislang manuell durchgeführte Arbeits- und Prüfungsschritte revisionssicher digitalisiert werden.
Die Idee, ein herausforderndes Projekt gemeinsam zu schultern, ist für die insgesamt rund 17.000 Einwohner zählenden Gemeinden Bad Salzschlirf, Großenlüder und Hosenfeld ein bewährtes Vorgehen, teilt DATEV weiter mit. Mit der interkommunalen Zusammenarbeit hätten die Gemeinden schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht. 2005 hatten sie laut DATEV eine vergleichbare Projektgruppe zum Umstieg auf die Doppik gebildet. Außerdem arbeiteten sie in Bereichen wie Gruppenkläranlage, Wasser und Feuerwehr seit Jahren eng zusammen.





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