Mittwoch, 28. Januar 2026

SecurityInhaltsfilterung von e-Mails kaum bekannt

[28.10.2002] Viele IT-Entscheider wissen noch nicht ausreichend Bescheid über die Möglichkeit der Inhaltsfilterung von e-Mails. Deshalb werden entsprechende Softwaresysteme noch nicht in adäquatem Umfang nachgefragt. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan geht davon aus, dass die jüngsten Diskussionen über den Missbrauch unternehmenseigener e-Mail-Systeme das Bewusstsein für Sicherheitslösungen schärfen und damit einen erhöhten Bedarf generieren werden. Die Befragung von IT-Experten zeigte, dass ein Fünftel der Interviewten die Technologie der Inhaltsfilterung von e-Mails nicht kennt. Von den Befragten, die entsprechende Lösungen kennen, setzen allerdings knapp 53 Prozent sie nicht ein. Die große Mehrheit hatte der Installation solcher Sicherheitssysteme zudem innerhalb ihres Unternehmens niedrige Priorität eingeräumt. Diese Ergebnisse beruhen auf ausführlichen Interviews mit mehr als 200 IT-Entscheidungsträgern in mittleren und großen Unternehmen in Großbritannien, Skandinavien, Deutschland und Frankreich. An erster Stelle gehe es den Firmen immer noch um die Viren. Doch gäbe es in Bezug auf die e-Mail-Sicherheit noch andere Probleme, die nicht einfach durch Installation einer Anti-Virus-Software gelöst werden könne, so die Analysten von Frost & Sullivan. Zum Schutz von vertraulichen Informationen sei eine e-Mail-Inhaltsfilterung unerlässlich.





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