CSBWIT-Notfallübung für Krisenstäbe in Kommunen

Ein Notfallplan und eingeübte Abläufe helfen, bei Cyber-Angriffen einen kühlen Kopf zu bewahren.
(Bildquelle: halfpoint/123rf.com)
Passiert ein Cyber-Sicherheitsvorfall, wird es schnell hektisch. Dabei gilt: Ruhe bewahren und im besten Fall auf einen Notfallplan zurückgreifen. Gut, wenn man diese Schritte vorab schon einmal geübt hat – unter realitätsnahen Bedingungen. Kommunen im Ländle haben diese Möglichkeit: Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) bietet Städten und Gemeinden die Teilnahme an einer umfassenden IT-Notfallübung. Termine für 2026 können ab sofort gebucht werden. Die CSBW übernimmt eigenen Angaben zufolge für die teilnehmende Institution die externen Kosten. Somit ist die IT-Notfallübung für öffentliche Stellen aus der Kommunalverwaltung kostenfrei.
Anhand eines fiktiven Cyber-Sicherheitsvorfalls bereitet die CSBW die teilnehmende Kommune und ihren Krisenstab auf einen möglichen Cyber-Angriff vor. Dafür erhebt die CSBW im Vorfeld in einem Online-Interview das individuelle Sicherheitsniveau – die Grundlage für eine realitätsnahe Cyber-Simulation vor Ort, bei der unter anderem das Krisenmanagement und die dazugehörige interne wie externe Krisenkommunikation geübt werden. Im Fokus stehen außerdem die Zusammensetzung des Krisenstabs sowie die richtige Anwendung eines IT-Notfallhandbuchs. Im Nachgang erhält die teilnehmende Kommune einen individuellen Maßnahmenplan für die nächsten Schritte.
Das Ziel der IT-Notfallübung ist es, die gesamte Organisation für den Ernstfall zu sensibilisieren. Denn eine Cyber-Sicherheitskrise ist kein reines IT-Problem, sondern betrifft viele andere Bereiche einer Verwaltung. Nur so können präventive Maßnahmen ergriffen werden, durch die der Schaden bei einem Cyber-Angriff so gering wie möglich ausfällt.
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