Freitag, 5. Juni 2026

immovativInnenstädte digital gestützt gestalten

[11.02.2022] Das IT-Unternehmen immovativ ist Umsetzungspartner im vom BMWK geförderten Projekt „Stadtlabore für Deutschland“. Mehr als 15 Projektpartner und 14 Modellstädte entwickeln gemeinsam ein digitales Tool, das Kommunen für proaktives Ansiedlungsmanagement nutzen können.
Digitale Leerstands- und Ansiedlungsmanagementplattform soll helfen

Digitale Leerstands- und Ansiedlungsmanagementplattform soll helfen, Innenstädte zu beleben und Leerstand zu vermeiden.

Innenstadt Bremen

(Bildquelle: aldorado10/123rf.com)

In dem Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ entwickelt das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH Köln) gemeinsam mit mehr als 15 Projektpartnern und 14 deutschen Modellstädten eine digitale Plattform für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten. Nun berichtet das IT- und Beratungsunternehmen immovativ – einer der Umsetzungspartner – über das Projekt.
Seit Oktober 2021 ist das Hanauer Unternehmen im Rahmen des Projekts mit der technischen Entwicklung einer digitalen Leerstands- und Ansiedlungsmanagementplattform betraut. Die Plattform LeAn entsteht im Rahmen einer agilen Projektentwicklung aus den Anforderungen und Ideen der 14 Modellstädte und aller Umsetzungspartner. Sie soll Kommunen künftig auf Basis unterschiedlichster Datenquellen bei der Ansiedlung neuer Nutzungskonzepte unterstützen. Ein erster Prototyp sei bereits in den Modellstädten ausgerollt. Er ermögliche in der ersten Stufe die Erhebung und Visualisierung von Leerstands- und Bestandsflächen, berichtet immovativ. Dieser Prototyp werde nun durch immovativ sukzessive weiterentwickelt und um unterschiedliche Datenquellen angereichert, dabei sei der Projektpartner Symbiolab für das Anforderungsmanagement verantwortlich. Basierend auf den Daten soll künftig ein Matching-Algorithmus passende Nutzungskonzepte zu leerstehenden Immobilien identifizieren – damit sollen Städte eine aktive Rolle im Ansiedlungsmanagement einnehmen können. Die Plattform sehe dabei die Einbindung aller Akteure am örtlichen Immobilienmarkt vor.

Serie von Online-Workshops

Ab Februar 2022 sollen das Projekt und die damit verbundene kommunale Zukunftsaufgabe des Leerstands- und Ansiedlungsmanagements Thema in mehreren Online-Seminaren sein. Dabei wollen Eva Stüber, die seitens des IFH Köln die Gesamtprojektleitung der „Stadtlabore für Deutschland“ verantwortet, und der immovativ-Geschäftsführer Bo Nintzel Lösungsansätze zeigen, um Leerstand und Ansiedlung effizient zu managen. Die Termine stehen noch nicht fest, sollen aber in Kürze online bekannt gegeben werden.
Das Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und hat eine Laufzeit bis Dezember 2022. Neben der digitalen Plattform sollen auch das Lernen der einzelnen Innenstadtakteure voneinander und das Generieren der richtigen Daten für die Zukunftsplanung eine Rolle spielen. Zu den beteiligten Kommunen zählen Bremen, Erfurt, Hanau, Karlsruhe, Köln, Langenfeld, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Mönchengladbach, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Würzburg.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Cyclomedia-Auto-vor Häusern-Cyclomedia-Befahrung_köln

Köln: Kamera-Autos unterwegs

[05.06.2026] Im Stadtgebiet Köln sind bis Anfang August Kamera-Autos unterwegs, um hochauflösende und georeferenzierte 3D-Panoramabilder aufzunehmen. Diese helfen der Verwaltung unter anderem in Planungsfragen. mehr...

Blick unter einer Baumkrone hervor auf einen sonnigen, gepflastertetn Platz, darauf sind einige Fußgänger unterwegs.

Klimaanpassung: Routing für schattige Wege

[03.06.2026] Auf schattigem Weg ans Ziel: Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology stellt eine Anwendung für hitzemeidendes Fußgänger-Routing in vielen deutschen Städten vor. Nun sucht das Institut Partnerstädte, die das Projekt mit eigenen Daten weiterentwickeln. mehr...

Blick von unten in eine Baumkrone

Aachen: Baumdaten im Geoportal

[01.06.2026] Über die Bäume in Aachen können sich die Bürgerinnen und Bürger jetzt im Geoportal der Stadt umfänglich informieren. Dafür wurden Daten aus dem städtischen Baumkataster aufbereitet. mehr...

Thermometer vor dem Karlsruher Schloss zeigt hohe Temperaturen

Karslruhe: Kühle Orte für heiße Tage

[29.05.2026] Die Stadt Karlsruhe hat ihren digitalen Stadtplan für heiße Tage ausgebaut: Dort sind nun auch aktuelle Daten von mehr als 100 lokalen Wettersensoren zu finden. mehr...

Screen geologischer Lehrpfad Bonn

Bonn: Lehrpfad als digitales Erlebnis

[22.05.2026] 
Die Stadt Bonn will den geologischen Lehr- und Wanderpfad in den Stadtbezirken Bad Godesberg und Bonn künftig als erweitertes digitales Informationsangebot fortführen.
 mehr...

Schwerin: Geoportal erneuert

[20.05.2026] Ihr Geoportal hat die Stadt Schwerin technisch komplett erneuert und auf das Open-Source-System Masterportal 3.0 umgestellt. Die Plattform bündelt Geodaten von Bebauungsplänen bis zu Luftbildern und soll Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern schnelleren mobilen Zugriff auf raumbezogene Informationen bieten. mehr...

Screenshot von RIWANEXIS

GIS: RIWA integriert KI-gestützte Suche

[20.05.2026] Kommunale Geodaten per natürlicher Sprache durchsuchen – ohne komplexe GIS-Abfragen oder spezielles Fachwissen: Mit RIWANEXIS stellt RIWA eine neue KI-Lösung vor, die den Zugang zu kommunalen Geo-Informationssystemen grundlegend vereinfacht. mehr...

Hand mit einem Smartphone auf dem die interaktive Denkmalkarte zu sehen ist vor Lübecks Altstadt

Lübeck: Denkmäler interaktiv erleben

[15.05.2026] Eine neue interaktive Denkmalkarte eröffnet neue Perspektiven auf Lübecks Baukultur. Dabei rücken neben weltbekannten Wahrzeichen auch Zeugnisse des 20. und 21. Jahrhunderts in den Fokus. mehr...

eine Zeichnung zeigt eine überflutete Straße bei Regen und viele menschen, die mit Schirm unterwegs sind

Berlin: Hochwasser im Blick

[13.05.2026] Zu Beginn der Starkregenzeit startet in Berlin jetzt ein neues digitales Informationstool zum Umgang mit Starkregen und Flusshochwasser. Es zeigt adressgenau, ob Orte potenziell betroffen sind. 
 mehr...

RIWA/RealityMaps: Mehr Datentiefe für Planung und Klima

[07.05.2026] Der GIS-Anbieter RIWA und der Geodatenspezialist RealityMaps kooperieren, um hochauflösende 3D-Geodaten und KI-Analysen stärker in kommunale Fachverfahren zu bringen. Spezielle Befliegungen liefern eine umfassende Datengrundlage für kommunale Prozesse und Entscheidungen. mehr...

Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...