Sonntag, 26. April 2026

OsnabrückNeue App bündelt Verwaltungsservices

[20.08.2025] Mit Entsorgungsinformationen, Mängelmelder, Nachrichten aus der Stadtverwaltung und einer interaktiven Karte zu wichtigen Orten ist die neue Osnabrück-App an den Start gegangen. Sukzessive soll sie die Inhalte anderer Osnabrücker Websites und Apps zentral bereitstellen und so zum digitale Einstiegspunkt zur Stadt werden.
Eine Hand hält ein Smartphone auf dessen Bildschirm die Startseite der Osnabrück-App zu sehen ist.

Die App ist Teil der Osnabrücker Smart-City-Strategie und als Open-Source-Projekt in enger Kooperation mit anderen Kommunen entstanden.

(Bildquelle: Stadt Osnabrück)

Eine neue Stadt-App steht jetzt den Bürgerinnen und Bürgern in Osnabrück zur Verfügung. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, soll die kostenlose Anwendung nicht nur den Zugang zu kommunalen Leistungen erleichtern, sondern auch die Kommunikation mit der Stadtverwaltung modernisieren. Die neue Lösung ersetze die in die Jahre gekommene bisherige Osnabrück-App. Als Schnittstelle digitaler Services werde sie sukzessive die Inhalte anderer Apps und Webseiten der Verwaltung zentral bereitstellen. Damit werde sie für mehr Übersichtlichkeit sorgen. Beispielsweise seien die Funktionen der ehemaligen App des Osnabrücker ServiceBetriebs in der neuen Applikation aufgegangen. „Die App soll der digitale Einstiegspunkt zur Stadt Osnabrück sein“, fasst Claas Beckord, Referatsleitung Nachhaltige Stadtentwicklung zusammen und ergänzt: „Für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Besucherinnen und Besucher ist sie einfach zu handhaben und jederzeit benutzbar.“

Die App ist nach Angaben der Stadt Teil der Osnabrücker Smart City Strategie. In der ersten Version umfasse sie eine Auswahl praktischer Funktionen. Dazu zählen nach Angaben der Stadt beispielsweise Entsorgungsinformationen. Nutzende erhalten demnach individuelle Abfuhrkalender mit Erinnerungsfunktion per Push-Benachrichtigung. Auch finden sie hier Hinweise zu Wertstoffhöfen und Entsorgungsarten. Mit dem Mängelmelder wiederum können Schäden und Störungen wie defekte Straßenlaternen, Schlaglöcher oder Müllablagerungen unkompliziert an die Verwaltung gemeldet werden. Zudem zeigt eine interaktive Karte wichtige Orte in Osnabrück an, darunter Parkplätze, öffentliche Einrichtungen oder Spielplätze. Des Weiteren veröffentlicht die Stadtverwaltung Nachrichten in der App und warnt beispielsweise bei Extremwetterereignissen. Über wichtige Meldungen können sich die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls per Push-Benachrichtigung informieren lassen. 

Die App ist laut Osnabrück als Open-Source-Projekt in enger Kooperation mit anderen Kommunen entstanden. Sie werde stetig weiterentwickelt und sei deshalb ein zukunftsfähiger Baustein für interkommunale Zusammenarbeit. Das nachnutzbare System minimiere insbesondere die Entwicklungskosten. „Mit der Verwendung von Open Source Software geht der Konzern Stadt außerdem einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Souveränität“, erklärt Jan Uhlenbrok, Leiter des von der Stadt Osnabrück eingerichteten Teams Smart City. Dieses zeigt sich für Rückmeldungen und neue Ideen aus der Bürgerschaft offen. Sie können über ein Kontaktformular innerhalb der App oder über das Osnabrücker Dialog- und Beteiligungsportal eingereicht werden.

Die Entwicklung der Osnabrück-App wird mit Fördermitteln des Modellprojekts Smart Cities finanziert. Sie steht für Android- und iOS-Betriebssysteme zur Verfügung kann beispielsweise über die städtische Website heruntergeladen werden.



Stichwörter: CMS | Portale, Apps, Osnabrück


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...

Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...

Screenshot der Startseite von Augsburg.de mit eingeblendetem Barrierefreiheit-Menü.

Augsburg: Informationen in Leichter Sprache

[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...

Screenshot leben in Weimar

Weimar: Leben in der Stadt im Überblick

[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...