Donnerstag, 12. Februar 2026

StuttgartLaserscans helfen bei der Stadtplanung

[31.05.2023] Von der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart entstehen derzeit hochaufgelöste 360-Grad‐Aufnahmen. Die Panoramabilder, die von der Firma Cyclomedia erstellt werden, sollen künftig zum Beispiel im Hoch‐ und Tiefbauamt als Planungsgrundlage dienen. 

Kamerafahrzeuge von Cyclomedia machen im Auftrag der Stadt 360-Grad‐Aufnahmen und Laserscans der Stuttgarter Straßen.

Kamerafahrzeuge von Cyclomedia machen im Auftrag der Stadt 360-Grad‐Aufnahmen und Laserscans der Stuttgarter Straßen.

(Bildquelle: Cyclomedia)

In Stuttgart sind bereits zum vierten Mal die Kamerafahrzeuge des Unternehmens Cyclomedia unterwegs, um hochaufgelöste 360-Grad‐Aufnahmen der baden-württembergischen Landeshauptstadt zu erstellen. Zum ersten Mal wurden solche Aufnahmen, mit denen ein komplettes Abbild der Stadt aus Straßenperspektive entsteht, im Jahr 2017 gemacht. Alle zwei Jahre ist eine Aktualisierung der rund 360.000 Panomarabilder angebracht. Die Aufnahmen sind nach Angaben der Stadt Stuttgart anonymisiert und stehen nur zum internen Gebrauch zur Verfügung.
„Die Ergänzung unseres umfangreichen Kartenmaterials um detailgetreue Fotografien und Laserscans ergibt einen wertvollen Datenschatz für die vielfältigen Aufgaben der verschiedensten Ämter“, erklärt der Leiter des Stadtmessungsamts, Günter Siebers. „Die Planungen der Stadtverwaltung sollen Stuttgart passen wie ein Maßanzug. Oft kennen die Fachleute aus den Ämtern ihre Stadt aus dem Effeff. Doch bei dem riesigen Straßennetz kann man nicht jeden Winkel aus eigener Anschauung detailliert und präzise im Blick haben.“
Wie die Stadt Stuttgart weiter mitteilt, ermöglichen es die hochpräzisen Aufnahmen den Mitarbeitenden, am Bildschirm einen realistischen Blick auf jeden Straßenzug zu werfen, um einen optischen Eindruck zu gewinnen. In vielen Fällen könnten die Daten den aufwendigen Ortstermin sogar komplett ersparen, weil ihre metrische Genauigkeit 3D‐Messungen direkt am Computer erlaube. „Dank der hochaufgelösten Visualisierung, Messung und Planung in diesem realen Abbild der Stadt lassen sich unsere Arbeitsprozesse in höherer Qualität zeitsparend und kostengünstiger erledigen“, sagt Siebers. Davon profitierten zum Beispiel Projekte des Hoch‐ und Tiefbaus, das Management von Baustellen und Verkehrsführung sowie Rettungsdienste und Feuerwehr, aber auch die Eigenbetriebe, etwa die Abfallwirtschaft, bis hin zur allgemeinen Stadtplanung.





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