Dienstag, 21. Juli 2026

Mönchengladbach / WiesbadenDigitaler Service mit Spaßfaktor

[17.07.2025] Das gemeinsame Angebot Passierschein A38 der Städte Mönchengladbach und Wiesbaden hat das Siegel „Bewährt vor Ort – ausgezeichnetes Projekt für Bürgerinnen und Bürger“ erhalten. Der Service nutzt einen Gamification-Ansatz, um Bürger spielerisch mit digitalen Abläufen in der Verwaltung vertraut zu machen.
Screenshot aus Erklärvideo zum Passierschein A38

Die Stadt Wiesbaden hat ein Erklärvideo zum Service Passierschein A38 veröffentlicht.

(Bildquelle: Stadt Wiesbaden)

Mit dem Passierschein A38 können Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach und Wiesbaden alle Funktionalitäten eines digitalen Verwaltungsdienstes vollständig durchlaufen, ohne einen echten Antrag stellen zu müssen. Dazu gehören zum Beispiel die Nutzung der Online-Ausweisfunktion (eID) und der BundID. Der Name lehnt sich nach Angaben der Stadt Wiesbaden an den Film „Asterix erobert Rom“ an, in dem der fiktive Passierschein A38 zum Symbol für ein undurchdringliches Bürokratie-Labyrinth wird. Wiesbaden und Mönchengladbach würden den Spieß hingegen umdrehen: kein Irrgarten, keine Umwege – dafür echter digitaler Service mit Spaßfaktor, der den Zugang zur digitalen Verwaltung alltagstauglich erlebbar macht und nebenbei mögliche Hemmschwellen senkt. 

Für diesen Service sind die beiden Städte jetzt mit dem Siegel „Bewährt vor Ort – ausgezeichnetes Projekt für Bürgerinnen und Bürger“ geehrt worden. Das bundesweite Siegel wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) in Kooperation mit der Innovationsallianz Re:Form verliehen. Es zeichnet kommunale Projekte aus, die sich in der Praxis bewährt haben, skalierbar sind und den digitalen Zugang zur Verwaltung erleichtern. In diesem Jahr wurden unter anderem auch die DIPAS Anwender Community (wir berichteten) und die Stadt Wertheim ausgezeichnet (wir berichteten).

Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des gemeinsamen Projekts. Der Passierschein A38 zeigt, wie digitale Verwaltung angepasst an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vermittelt werden kann. In Wiesbaden ermöglichen wir den Menschen, sich spielerisch ohne Termindruck mit digitalen Abläufen in der Verwaltung vertraut zu machen.“

„Der Passierschein A38 ist für uns ein kreativer Weg, um Bürgerinnen und Bürgern die Funktionen der digitalen Verwaltung näherzubringen“, ergänzt Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Es ist großartig zu sehen, wie Wiesbaden diesen Gamification-Ansatz aufgreift und weiterdenkt. Solche Kooperationen zeigen, wie wir voneinander lernen und gemeinsam die digitale Transformation der Städte vorantreiben können – ohne das Rad immer wieder neu erfinden zu müssen.“





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