KDOMatrix42 verschafft der IT Freiräume

Die KDO konnte einen Großteil der Aufgaben zur Verwaltung digitaler Arbeitsplätze automatisieren.
(Bildquelle: thodonal/123rf.com)
Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) deckt mit seinem Portfolio das gesamte Anforderungsprofil öffentlicher IT ab: von der Entwicklung und Integration passgenauer Software für die digitale Verwaltung über den Datenschutz und die Informationssicherheit bis hin zur Übernahme der kompletten IT in das moderne Hochleistungsrechenzentrum. Zudem übernimmt die KDO für Behörden eine Vielzahl von Services. Dazu zählt unter anderem die vollumfängliche Verwaltung von digitalen Arbeitsplätzen. In diesem Bereich arbeitet der Verband bereits seit mehreren Jahren mit Produkten aus dem Hause Matrix42. Den Anfang machte vor rund zwölf Jahren das Unified Endpoint Management (UEM), also die einheitliche Verwaltung aller Geräte in einer zentralen IT-Umgebung. Später kamen die Lösungen für das Asset Management und das Patch Management und 2017 dann das Lizenz-Management hinzu. „Wir haben realisiert, dass die Produkte von Matrix42 wesentlich umfassendere Leistungen bieten und wollten das gerne für uns nutzen“, sagt Dennis Rüdiger, Abteilungsleiter Einkauf bei der KDO. Automatisierung unterstützt IT IT-Strukturen sind ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg – und sehr dynamisch: Der technologische Standard sowie die Parameter und Ziele von Unternehmen und Behörden ändern sich laufend. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, entschied sich die KDO daher, ein komplett automatisiertes Digital Workspace Management aufzusetzen. Hintergrund war das starke Wachstum des Verbands. Das machte es erforderlich, zusätzliche Maßnahmen zur Automatisierung in der IT-Verwaltung einzusetzen. Die KDO verwaltete 2020 bereits mehr als 3.000 Arbeitsplätze – vor allem in niedersächsischen Kommunen. Eine größere Zahl an Geräten war über die klassische händische Inventarisierung nicht mehr zu verwalten. Deswegen musste eine technologische Unterstützung für das heute rund 450 Personen starke Team her. Aufgrund der guten bisherigen Erfahrungen mit Matrix42 beschloss der Verband daher, die Zusammenarbeit mit dem Anbieter auszubauen. „Je länger wir uns mit dem Thema und den Lösungen von Matrix42 beschäftigt haben, desto besser haben wir verstanden, was alles möglich ist, um unsere IT zu unterstützen“, sagt Michael Bukowski, Stabstellenleiter Forschung und Entwicklung Cloud-Arbeitsplatz. Maximale Transparenz bei der Geräteverwaltung Mithilfe der Automatisierungstools von Matrix42 gelang es der KDO, maximale Transparenz in der Geräteverwaltung zu schaffen. Gleiches gilt für das Lizenz-Management. Gemeinsam mit den Experten des Anbieters wurde das komplette System bei der KDO auf neuen Servern installiert und neu eingerichtet. Dadurch konnte die Pflege der Stammdaten – mit Personal- sowie Kundendaten – von Anfang an automatisiert erfolgen. Änderungen am Organigramm waren ebenfalls kein Problem mehr. Durch das Hinzufügen von Schnittstellen zu den verschiedenen Verwaltungskonsolen war es zudem möglich, einen Großteil der Assets automatisiert in den Bestand einfließen zu lassen. Nach weiteren Konfigurationen und Anpassungen erkennt das System den Hauptnutzer eines Arbeitsplatzes jetzt selbstständig und setzt die Daten aktiv oder stellt den Status des jeweiligen Assets nach 50 Tagen Inaktivität automatisch auf „ausgehend“ ein. Zum Schluss wurden die Daten aus dem Altsystem überführt, um Medienbrüche zwischen unterschiedlichen Systemen wie SAP, der Endgeräteverwaltung oder klassischen Tabellen zu reduzieren oder möglichst komplett zu vermeiden. Auf dieser Basis können die Client-Management-Lösung Empirum und das Asset Management von Matrix42 systemübergreifend laufen. „Dank der guten Unterstützung von Matrix42 ging dieser Prozess erstaunlich reibungslos über die Bühne“, sagt Bukowski. Etwas Geduld war allerdings schon gefragt. Denn oft wurden die jeweils notwendigen Prozessanforderungen erst sichtbar, nachdem das neue System bereits implementiert war. „Gemeinsam mit den Kollegen konnten wir die zusätzlich nötigen Schritte oder fehlenden Elemente von Prozessen aber identifizieren und entsprechend nachbessern“, sagt Rüdiger. Herausfordernd war auch, dass die gesamten Änderungen im laufenden System erfolgen und keine Störungen im Arbeitsalltag verursachen sollten. Daher kam es darauf an, jeden einzelnen Prozess auf seine Sinnhaftigkeit zu untersuchen und Ineffizienzen zu beseitigen. Begeisterung bei den Mitarbeitern Die Neuerungen im Workspace Management sorgten bei den IT-Mitarbeitern für Begeisterung. Kein Wunder, denn die Senkung der Arbeitslast ist enorm: Rund 75 Prozent der Aufgaben zur Verwaltung digitaler Arbeitsplätze ließen sich automatisieren. „Wir erkennen heute auf einen Blick und ohne Medienbrüche, bei welchem Gerät demnächst die Wartung ansteht, oder welche Lizenzen wann fällig sind. Dann können wir das entsprechend steuern. Das verschafft der IT enorme Freiräume“, sagt Rüdiger. Beim Thema Anwenderbetreuung hat sich ebenfalls einiges geändert: Das Personal wurde geschult und Verantwortlichkeiten verbindlich festgelegt. Künftig kümmert sich ein dedizierter Asset Lifecycle Manager um die Geräteverwaltung. Unter anderem darin sieht Bukowski einen entscheidenden Faktor für den langfristigen Erfolg der Systemumstellung: „Nur wenn die Verantwortlichkeiten – auch nach dem Projektabschluss – klar geregelt sind, kann das System gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen und bleibt nicht bei starken Skalierungen und neuen Anforderungen auf der Strecke. Und Einkaufsleiter Rüdiger fügt hinzu: „Wir sind mit der neuen Lösung von Matrix42 sehr zufrieden und fühlen uns damit gut aufgestellt, um unsere Kunden auch in Zukunft optimal zu betreuen.“
Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau
[05.08.2026] Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen. mehr...
Eichenzell: Infrastruktur setzt Maßstäbe
[24.07.2026] Mit einer kommunalen Datenplattform sowie vernetzter Sensorik hat die hessische Gemeinde Eichenzell ein starkes Fundament für die digitale Daseinsvorsorge gelegt. Perspektivisch soll die Infrastruktur auch von Nachbarkommunen genutzt werden können. mehr...
IT-Dienstleister: Next Level IT
[22.07.2026] Das Programm Komm2IT arbeitet daran, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen zu reduzieren und landesweit einheitliche, stabile Lösungen für die Kommunen zu schaffen. mehr...
IT-Dienstleister: Kompetenzen vereinen
[22.07.2026] Stephan Brinkmann und Lennart Schaer sprechen als Leiter über das Programm Komm2IT. mehr...
regio iT: Energieeffizientes Rechenzentrum
[14.07.2026] In Aachen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT sein neues Rechenzentrum namens EURaix Evolution (EVO) in Betrieb genommen. Es soll Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. mehr...
Darmstadt: Städtische IT ist zu alt
[13.07.2026] Die Stadt Darmstadt hatte Ende Juni mit einem massiven Ausfall ihres E-Mail-Systems zu kämpfen. Der Grund: veraltete Technik. Mittlerweile ist die Erreichbarkeit der betroffenen Ämter wiederhergestellt – und die städtische IT soll nun mit Nachdruck modernisiert werden. mehr...
ITEBO: Sichere Telefonie mit innovaphone
[06.07.2026] Der IT-Dienstleister ITEBO stellt öffentlichen Verwaltungen in Deutschland jetzt die Lösung innovaphone Conferencing zur Verfügung. Darüber können Behörden und kommunale Einrichtungen sichere Audio- und Videokonferenzen durchführen. mehr...
Hanau: Tablets im Einsatz
[17.06.2026] Die Feuerwehr Hanau arbeitet mit einer digitalen Einsatzunterstützung. Eine innovative Software stellt wichtige Informationen in Echtzeit auf Tablets bereit. Die Lösung wird anhand der Rückmeldungen aus der Praxis weiterentwickelt. mehr...
Bayern: Grundlagen für NOOTS geschaffen
[15.06.2026] Der Freistaat Bayern hat mit drei Erprobungsprojekten wichtige Grundlagen für den künftigen behördlichen Datenaustausch über das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) geschaffen. Die Ergebnisse sollen nun als Blaupause für weitere NOOTS-Vorhaben dienen. mehr...
GISA: BVVG stellt SAP-Betrieb neu auf
[15.06.2026] GISA begleitet die BVVG beim Wechsel in die SAP Private Cloud. Seit 2008 betreut der IT-Dienstleister die SAP-Systeme der Gesellschaft. Im aktuellen Transformationsprojekt unterstützt er Beratung, Qualitätssicherung und künftiges Betriebsmodell. mehr...
Bremen/Nordrhein-Westfalen: Schnittstellen statt Amtsgrenzen
[19.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient
[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. mehr...
Interview: Zwischen Praxis und Politik
[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...
Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt
[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...
Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran
[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...




















