BambergMeilensteinfeier Smart City

Das gesamte Bamberger Smart City Team auf der Bühne der Meilensteinfeier.
(Bildquelle: Stadt Bamberg, Melina Sophie Knobloch)
In Bamberg hat jetzt im neuen Digitalen Gründerzentrum eine Meilensteinfeier zur Smart City stattgefunden. Zu feiern gab es laut der bayerischen Kommune den Abschluss der zweijährigen Strategiephase und den Start in die Umsetzungsphase. Oberbürgermeister Andreas Starke sprach in seiner Begrüßungsrede von einer „überdurchschnittlich großen Bürgerbeteiligung“ bei der Entwicklung der Projekte. Getragen werde das Programm stets von der Frage, „wie es uns gelingt, das Leben der Menschen in der Stadt besser zu machen und dabei die Instrumente zu nutzen, die uns die Digitalisierung anbietet“. Digitalisierungsreferent Stefan Goller verwies auf die Innovationskraft des Programms und die gemeinschaftliche Entwicklung einer Strategie durch die Stadtgesellschaft. Dann präsentierte Programmleiter Sascha Götz Einblicke in zwei Jahre Strategiephase. Gezeigt wurden mehrere Videos der Programmpatinnen und -paten, bei denen es sich um engagierte Persönlichkeiten aus der Stadtverwaltung, der Universität und städtischen Tochterunternehmen handelt. Die Filmaufzeichnungen skizzierten die Vision eines Bamberg 2027. Auch die Universität Bamberg gestaltete die Meilensteinfeier mit ihrem Smart City Research Lab mit. Ein Science Slam, also ein nicht ganz ernstes Streitgespräch um die beste wissenschaftliche Disziplin, sorgte für Lacher und gleichzeitig Informationen zur Entwicklung der Kooperation von Stadtverwaltung und Universität. Premiere für den digitalen Zwilling Erstmals exklusive Einblicke in den digitalen Zwilling Bambergs gaben Karl-Heinz Schramm, zuständig für das Geo-Informationssystem (GIS) im Stadtplanungsamt, und Smart-City-Datenarchitekt Franz Schäfer. Die Präsentation umfasste echt wirkende Darstellungen aktueller Gebäude oder des Adlerbrunnens, ein Eintauchen in die historische Stadtlandschaft in 3D und zeigte Zeitzeugen, die im Video erzählen, wie es war, in den 1960er-Jahren mit dem Auto über die Obere Brücke zu fahren. Auch ein Flug aus der Vogelperspektive in den Durchgang des alten Rathauses sollte verdeutlichen, was der Digitale Zwilling für Bamberg leisten kann. Der so genannte Showcase Karolinenstraße kann seit der Präsentation auf der Meilensteinfeier von allen Interessierten online unter die Lupe genommen werden. Im zweiten Teil des Abends konnten die Bürgerinnen und Bürger an unterschiedlichen Stationen Smart-City-Angebote selbst ausprobieren. Im Projekt Digitale Schwarze Bretter konnten sie Dashboards bedienen, die mit nur einem Klick Informationen zu Wetter, Busfahrzeiten und Informationen zu Veranstaltungen preisgeben. Eine digitale Zeitreise war per Augmented Reality möglich und ließ die alte Straßenbahn noch einmal über die Obere Brücke fahren. Gleichzeitig hat ein 3D-Drucker vom Verein Backspace, dem Hackerspace Bambergs, eine Miniaturversion der Stephanskirche gedruckt. Auch die Mobilitätsplattform und -App der Stadtwerke Bamberg und das Baumgesundheitsprojekt BaKIM (wir berichteten) waren zugegen. Das Fazit von Programmleiter Sascha Götz: „Ein rundum gelungener Abend, der gezeigt hat, was wir schon geleistet haben und wo es in den nächsten Jahren bei Smart City noch hingeht. Wir freuen uns darauf, dann auch die weiteren Meilensteine gemeinsam mit den Bambergerinnen und Bambergern zu feiern.“
Hannover: Neue Messtechnik für alte Bäume
[27.03.2026] Im Rahmen des Projekts BlueGreenCity-KI entwickelt die Stadt Hannover KI-basierte Lösungen, um städtisches Grün klimaresilient und ressourcenschonend zu bewirtschaften. Nun wird ein neues Dendrometer erprobt, das differenzierte Analysen zum Trockenstress eines typischen Stadtbaums ermöglicht. mehr...
Lohmar: Pegel werden digital überwacht
[25.03.2026] Neue Pegelmessstellen an fließenden Gewässern liefern der Stadt Lohmar jetzt kontinuierliche Daten zur Überwachung der Wasserstände. Die Informationen sind über die städtische Datenplattform auch öffentlich einsehbar. mehr...
Amberg: Ist ein Behindertenparkplatz frei?
[25.03.2026] Künftig soll auf der Amberger Website in Echtzeit angezeigt werden, ob die Behindertenparkplätze in der Altstadt belegt oder frei sind. Die entsprechenden Daten liefern Bodensensoren. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung ist damit nicht möglich. mehr...
Nürnberg: Digitaler Verkehrszwilling im Test
[23.03.2026] Mit einem Digitalen Zwilling will Nürnberg die Auswirkungen von Straßenbaumaßnahmen auf den Verkehr künftig im Vorfeld simulieren und somit Engpässe besser einschätzen und Baustellen noch gezielter aufeinander abstimmen können. Mit diesem Ziel hat die Stadt nun ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt gestartet. mehr...
Schlangen: Wetter- und Pegeldaten im Blick
[23.03.2026] Ein Smart City Dashboard zeigt für die Gemeinde Schlangen Wetter- und Pegeldaten in Echtzeit an. Messstationen und Sensoren liefern über ein offenes LoRaWAN die nötigen Werte. Neben den öffentlich zugänglichen Daten erhält die Verwaltung selbst zusätzliche Auswertungen, um beispielsweise auf kritische Wetterlagen passgenauer reagieren zu können. mehr...
Bremerhaven: Stadtwürfel statt Baustellenschild
[20.03.2026] Mit QR-Code versehene Stadtwürfel sollen in Bremerhaven künftig direkt am Ort des Geschehens über Bauprojekte informieren. Der QR-Code führt zu einer ausführlichen Projektbeschreibung auf der kommunalen Website. Im Gegensatz zu Bauschildern können die Würfel flexibel platziert und verlinkt werden. mehr...
Mönchengladbach: Echtzeit-Sensoren überwachen Verkehrsflüsse
[18.03.2026] Ob ausverkaufte Heimspiele der Borussia, Konzerte populärer Bands oder internationale Sportereignisse – im Mönchengladbacher Nordpark finden zahlreiche Großveranstaltungen statt. Mithilfe smarter Daten will die Stadt die dort anfallenden Verkehrsströme besser verstehen und lenken. mehr...
KI: Wenn Bäume ihren Wasserbedarf selbst melden
[17.03.2026] Um Stadtbäume gesund zu erhalten, müssen sie vor Trockenstress geschützt werden. Nicht zuletzt aus Kostengründen ist aber auch eine Überwässerung zu vermeiden. Ein urbanes, mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitendes Bewässerungssystem erfüllt beide Kriterien und unterstützt obendrein bei der Routenplanung. mehr...
Smart City Index 2025: Studienbericht liefert Detailergebnisse
[17.03.2026] Den Smart City Index 2025 ergänzend hat der Digitalverband Bitkom nun einen Studienbericht mit bislang unveröffentlichten Teilergebnissen herausgegeben. Er macht beispielsweise ersichtlich, dass fast alle Städte bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien setzen. mehr...
Hamburg: Mit dem Digitalen Zwilling Verkehrslärm simulieren
[11.03.2026] Hamburg hat ein neues Tool zur Lärmsimulation entwickelt, mit dem bereits in frühen Phasen die Verkehrslärmverhältnisse für Bauvorhaben bewertet werden können. Die quelloffene Lösung steht über OpenCoDE auch anderen Städten zur Verfügung. mehr...
Kreis Warendorf: Smart Region mit eigener Website
[11.03.2026] Als Smart Region Kreis Warendorf bringen der Landkreis und 13 kreisangehörige Kommunen ihre Digitalisierung gemeinsam voran. Auf einer neuen Website präsentiert das Zukunftsprojekt nun seine Digitalisierungsstrategie und erklärt die einzelnen Handlungsfelder. mehr...
Dresden: Digitaler Zwilling simuliert Unwetter
[09.03.2026] Wie sich Unwetterereignisse auf Dresden auswirken können, simuliert jetzt ein Digitaler Zwilling der Stadt. Welche Eindrücke und Erfahrungen die Nutzerinnen und Nutzer mit dem öffentlich zugänglichen Prototyp der 3D-Anwendung machen, soll eine Online-Umfrage zeigen. mehr...
Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft
[09.03.2026] Über ihren Co-Creation Fund unterstützt die Stadt Oberhausen zum zweiten Mal innovative Smart-City-Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Der Fund wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht mit dem Ziel, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Beteiligten gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. mehr...
DigiTal Zwilling Wuppertal: Erste Echtzeitsensordaten
[06.03.2026] Der Digitale Zwilling Wuppertals zeigt jetzt Echtzeitdaten zur Bodenfeuchte an unterschiedlichen Standorten an. Es handelt sich um die ersten live verfügbaren Sensordaten auf der Plattform. mehr...
Studie: Ankerorte für den digitalen Wandel
[04.03.2026] Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten machen Smart-City-Themen für den Alltag greifbar. Im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities (MPSC) wurde nun untersucht, wie solche Ankerorte des digitalen Wandels wirken – und was sie für Kommunen leisten können. mehr...























