Kreis Marburg-BiedenkopfNeues Beteiligungskonzept

Der Kreis Marburg-Biedenkopf hat ein neues Bürgeberteiligungskonzept vorgestellt.
v.l.: Ruth Glörfeld, Fachdienstleiterin Bürgerbeteiligung, Ideen- und Beschwerdemanagement; Landrätin Kirsten Fründt; Ralf Laumer, Fachbereichsleiter Büro der Landrätin
(Bildquelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf)
Mit einem neuen Beteiligungskonzept will der Kreis Marburg-Biedenkopf einen klaren Rahmen für die Bürger sowie die Verwaltung im Bereich der Bürgerbeteiligung schaffen. Wie die hessische Kommune meldet, sind damit eine einheitliche Struktur mit klaren Verfahren geschaffen, konkrete Ansprechpartner benannt und neue Themenfelder ergänzt worden. „Ziel der Neuordnung der Teilhabemöglichkeiten ist es, Bürgerinnen und Bürgern eine hörbare Stimme zu geben und ein ernst gemeintes Beteiligungsangebot zu schaffen“, sagt Landrätin Kirsten Fründt. Vorausgegangen seien viele Gespräche in Arbeitsgruppen, Workshops und Bürgerkonferenzen zwischen Verwaltungsmitarbeitern, Angehörigen der Kreispolitik aber auch mit Bürgern. Entstanden ist dabei laut der Meldung eine Handreichung dafür, wie die Beteiligung im Landkreis besser und intensiver eingesetzt werden kann. Dass die Bürger bereits zahlreiche Möglichkeiten haben, sich in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung einzubringen (wir berichteten), wurde laut dem Kreis nicht zuletzt am so genannten Beteiligungskataster deutlich. Dieses gibt 170 Verfahren an und werde zurzeit aktualisiert.
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