BremenNew Work für die Verwaltung

Der Bremer Senat hat die Eckpunkte einer Dienstvereinbarung für mobiles Arbeiten beschlossen.
(Bildquelle: seventyfour74/123rf.com)
Während der Corona-Pandemie ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Homeoffice zum Alltag geworden. Auch in der öffentlichen Verwaltung wurden gute Erfahrungen mit den neuen Arbeitsmodellen gesammelt. In Bremen soll nun das ortsflexible Arbeiten für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in einer neuen Dienstvereinbarung geregelt werden.
Ortsflexibles Arbeiten habe viele Vorteile, begründet diese Absichten Bremens Finanzsenator Dietmar Strehl. So könnten etwa Mitarbeitende mit Kindern Familie und Beruf besser vereinbaren. Durch eingesparte Arbeitswege und die Möglichkeit, vorgehaltene Büroflächen zu reduzieren, sei flexibles Arbeiten obendrein nachhaltiger. Zudem biete Homeoffice die Möglichkeit, Menschen mit schweren Behinderungen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren, so Strehl.
Die Eckpunkte zur Dienstvereinbarung hat der Bremer Senat jetzt beschlossen; sie waren zuvor in enger Abstimmung mit dem Gesamtpersonalrat des Landes und der Stadtgemeinde Bremen entwickelt worden.
Modelle für gelegentliche oder regelmäßige Homeoffice-Arbeit
Die neue Dienstvereinbarung sieht laut Bremen zwei Modelle zum ortsflexiblen Arbeiten vor. In beiden Modellen ist das ortsflexible Arbeiten freiwillig und muss sich grundsätzlich mit dem Aufgabengebiet beziehungsweise den zu erledigenden Aufgaben vereinbaren lassen, ohne den Dienstbetrieb zu stören. Das erste Modell ermögliche es Beschäftigten, ohne Antrag von zu Hause aus zu arbeiten, wenn es sporadisch, unregelmäßig und nur tage- oder stundenweise vorkommt. Absprachen hierfür müssen lediglich mit Vorgesetzten getroffen werden. Ein Antrag sei erst im zweiten Modell notwendig, nämlich dann, wenn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter regelmäßig, wiederkehrend und planbar im Homeoffice arbeiten möchte.
Der Senator für Finanzen wird in Abstimmung mit dem Gesamtpersonalrat und unter Berücksichtigung der beschlossenen Eckpunkte die neue Dienstvereinbarung noch in diesem Jahr verfassen.
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Stuttgart: New Work ist kein Projekt
[26.05.2026] Stuttgart schafft mit goodwork@LHS die Rahmenbedingungen für neue Arbeitswelten in der Verwaltung. Kultur, Führung und Zusammenarbeit werden dabei mit einer verantwortungsvollen Flächen- und Ressourcenstrategie verbunden. mehr...
Komm.ONE/VWA Baden: Kompetenzoffensive für die Entgeltabrechnung
[12.05.2026] Eine Kompetenzoffensive für die kommunale Entgeltabrechnung starten der IT-Dienstleister Komm.ONE und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden (VWA Baden). Ein neuer gemeinsamer Lehrgang vermittelt aktuelle Rechtsgrundlagen und Praxiswissen. mehr...
Personalwesen: KI als strategischer Hebel
[07.05.2026] Künstliche Intelligenz kann im Personalwesen als strategischer Hebel zur Neugestaltung von Prozessen, Entscheidungen und Interaktionen genutzt werden. Noch haben Organisationen aber nur begrenzten Einblick in die volle Bandbreite der möglichen Potenziale. mehr...
Mitarbeitendengespräch: Zukunftsdialog statt Pflichtübung
[24.04.2026] Das Instrument des Mitarbeitendengesprächs muss neu gedacht werden, um die Potenziale für Personalbindung oder Produktivität besser zu nutzen. Es gilt, den Fokus auf Zusammenarbeit und Entwicklung statt die reine Leistungsbewertung zu legen. mehr...
Kelheim: Personalverwaltung neu gedacht
[20.04.2026] Als Pilotverwaltung hat sich der Kreis Kelheim aktiv in die Entwicklung der neuen HR-Komplettlösung OK.PERS+ der AKDB eingebracht. Und legt damit das langfristige Fundament für digitale, effiziente und zukunftsfähige Personalprozesse. mehr...
Bremerhaven: Erfolgsmodell E-Learning
[25.03.2026] Schulungen in Form von E-Learning-Kursen anzubieten, hat sich in Bremerhaven mittlerweile zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt. Die Stadt nutzt dafür die Plattform Moodle, die während der Coronapandemie zunächst als Testumgebung eingeführt worden war. Inzwischen ist darüber ein umfangreiches Angebot von mehr als 70 verschiedenen Kursen verfügbar. mehr...
Lauf a.d. Pegnitz: Reisekosten werden digital abgerechnet
[26.02.2026] In Lauf a.d. Pegnitz werden Reisekosten von der Antragstellung über die Genehmigung bis hin zur Abrechnung komplett digital abgewickelt. Möglich macht das eine Software der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). mehr...
Moormerland: Digitale Personalakte
[17.02.2026] Mit der digitalen Personalakte in P&I LOGA arbeitet die Gemeinde Moormerland seit fast zwei Jahren und zieht eine positive Zwischenbilanz. mehr...
Komm.ONE: Neuen eXtra-Standard eingeführt
[12.01.2026] Mit Februar wird Version 1.5 des Kommunikationsstandards eXTra in der Software SAP HCM zur Pflicht. In einem Pilotprojekt hat IT-Dienstleister Komm.ONE als erstes kommunales Dienstleistungsunternehmen den Standard bundesweit bei seinen Kunden eingeführt. mehr...
Bayern: Verwaltungstraining mit VR und KI
[29.10.2025] Das Bayerische Digitalministerium fördert die Entwicklung und den Betrieb einer digitalen Lernumgebung für Verwaltungsbeschäftigte. Praxisnahes Wissen wird auf innovative Weise vermittelt. Damit soll insbesondere die Zukunftsfähigkeit von Städten, Gemeinden und Landkreisen gestärkt werden. mehr...
Personalwesen: Lücken schließen
[29.09.2025] SAP stellt im Personalwesen auf eine cloudbasierte Software um. Allerdings fehlen dieser noch bestimmte Funktionen, weshalb sie von den Kommunen nicht flächendeckend eingesetzt werden kann. Als Übergangslösung bieten sich hybride Systeme an. mehr...
München: Abschluss von neoHR
[04.08.2025] Nach fünf Jahren schließt die Stadt München ihr umfassendes Modernisierungsprogramm neoHR Ende dieses Jahres planmäßig ab. Die erzielten Ergebnisse sollen zur langfristigen Digitalisierung des Personalmanagements beitragen. mehr...
KommunalCampus/EGovC: Kräfte gebündelt für digitale Weiterbildung
[18.07.2025] Die Weiterbildungsplattform KommunalCampus und das Unternehmen EGovC haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Kommunen sollen so künftig noch besser dabei unterstützt werden, ihre Mitarbeitenden fit für den digitalen Wandel zu machen. mehr...
Picture / Wolters Kluwer: KI erleichtert Stellenbewertung
[14.07.2025] Picture und Wolters Kluwer wollen mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) die Stellenbewertung im öffentlichen Dienst erleichtern. Die im gemeinsamen Rechtsinformationen-Modul eingesetzte KI-Komponente analysiert tausende Urteile, fasst sie zusammen und bereitet sie für die Bewertungspraxis auf. mehr...




















