LearntecSpitzenposition untermauert

Learntec 2017 zeigte die Zukunft des Lernens.
(Bildquelle: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH)
Die diesjährige Learntec, die vom 24. bis 26. Januar in der Messe Karlsruhe stattfand, hat laut Abschlussbericht des Veranstalters die hochgesteckten Erwartungen erfüllt. Mit mehr als 7.500 internationalen Fachbesuchern und Kongressteilnehmern aus über 25 Ländern sei es die bislang größte Learntec gewesen. „Die wachsende Bedeutung von digitaler Bildung zeigte sich auch in der Aufbruchstimmung, die auf der Messe herrschte und ihr Echo in den sozialen Medien fand“, meint Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. Wie der Veranstalter weiter mitteilt, waren 63 Prozent der Besucher erstmals auf der Learntec, knapp die Hälfte kam auf Empfehlung von Kollegen oder Geschäftspartnern. Auch die Aussteller seien zufrieden gewesen: Ein Großteil habe sich bereits für die Learntec 2018 (30. Januar bis 1. Februar, Karlsruhe) angemeldet, zum Teil mit vergrößerten Flächen. Zudem konnten laut der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH vor Ort auch Neuaussteller gewonnen werden. Aufgrund dieser Entwicklung werde die Messe im nächsten Jahr in zwei Hallen stattfinden. Auch der dreitägige Kongress sei auf großen Zuspruch gestoßen. „Der deutliche Zuwachs an Kongressteilnehmern zeigt uns, dass wir genau die Themen ausgewählt haben, die die Branche bewegen“, sagten Sünne Eichler und Professor Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der Learntec.
Erstmals parallel zur Learntec fand die Fachtagung „Digitale Schule der Zukunft und neue Multimediaempfehlungen für Schulen“ statt, die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und dem Städtetag Baden-Württemberg ausgerichtet wird. Rund 200 Schulträger kamen zur Fachtagung, die von Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann eröffnet wurde. Klare Worte richtete Norbert Brugger vom Städtetag Baden-Württemberg an Ministerin Eisenmann: „Wir fordern das Land auf, mit dem Städtetag, dem Gemeindetag und dem Landkreistag Baden-Württembergs endlich in Verhandlungen zur Umsetzung der seit mehr als einem halben Jahr abgestimmten Multimediaempfehlungen einzutreten. Nichts wird schneller ranzig als Empfehlungen in diesem Bereich.“
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